Ermüdung von Beton unter Druckbeanspruchung

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DIN 1045-1 Bemessung > Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit > Nachweise gegen Ermüdung

Ermüdung von Beton unter Druckbeanspruchung
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Der Ermüdungsnachweis für Beton unter Druck­bean­spruchung erfolgt für Biegung und Längs­kraft am gerissenen Quer­schnitt. Dabei wird die endgültige Längs­bewehrung einschließlich einer evtl. Erhöhung aus dem Ermüdungs­nachweis für Beton­stahl berücksichtigt. Druck­streben von quer­kraft­bean­spruchten Bau­teilen werden nicht unter­sucht.

Vereinfachter Nachweis

Der Nachweis gilt nach Kapitel 10.8.4 (4) als erbracht, wenn Gl. (123), eingehalten wird.

Gleichung 123 nach DIN 1045‑1

≤ 0,9 für Beton bis C50/60 oder LC50/55

≤ 0,8 für Beton ab C55/67 oder LC55/60

(123)

mit

max |σcd|, min |σcd| Bemessungswerte der maximalen und minimalen Beton­druck­span­nung. Im Fall von Zug­span­nun­gen ist min |σcd| zu Null an­zu­nehmen.
fcd,fat Bemessungswert der Beton­druck­festig­keit vor Beginn der zyklischen Belastung. Dieser Wert wird im Quer­schnitts­dialog vorgegeben.

Nachweis über schadensäquivalente Betondruckspannungen

Der Nachweis gilt nach Kapitel 10.8.3 (6) als erbracht, wenn Gl. (120) erfüllt ist:

Gleichung 120 nach DIN 1045‑1

(120)

mit

Requ

= min | σcd,equ | / max | σcd,equ |

(121)

Ecd,max,equ

= max | σcd,equ | / fcd,fat

(122)

Dabei ist max | σcd,equ | bzw. min | σcd,equ | die obere bzw. untere Druckspannung der schadensäquivalenten Spannungsschwingbreite mit N = 106 Zyklen.