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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Spannungsberechnung |
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Am ungerissenen Betonquerschnitt wird angenommen, dass sich Beton und Stahl unter Zug- und Druckbeanspruchung elastisch verhalten. Bei Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts werden die Betondruckspannungen mit der Spannungs-Dehnungs-Linie nach Bild 22 mit fc = fcm bestimmt, wobei für Dehnungen ab εc1 ein horizontaler Verlauf angenommen wird (vgl. Reg.‑Nr. 098 der Erfahrungssammlung des NABau).
Flächenelemente
Bei Flächenelementen werden die Betonspannungen am Bruttoquerschnitt berechnet. Der Nachweis der Stahlspannungen erfolgt für Betonstahl durch Ermittlung des Dehnungszustands am gerissenen Betonquerschnitt und für Spannstahl am ungerissenen Betonquerschnitt.
Stäbe und Bemessungsobjekte
Die ohne Nachweis darstellbaren Spannungen der Einwirkungskombinationen werden immer am Bruttoquerschnitt berechnet.
In den Nachweisen werden dagegen die Spannungen wie folgt ermittelt und graphisch dargestellt bzw. protokolliert:
| • | Beim Nachweis der Rissbewehrung und der Rissbreite erfolgt die Ermittlung der Biegespannung am Bruttoquerschnitt. |
| • | Beim Nachweis der Dekompression und der Betondruckspannungen erfolgt die Berechnung der Biegespannung |
| - | ohne interne Spannglieder am Bruttoquerschnitt, |
| - | mit internen Spanngliedern ohne Verbund am Nettoquerschnitt, |
| - | mit internen Spanngliedern im Verbund für die Situationen vor dem Verpressen am Nettoquerschnitt, ansonsten am ideellen Querschnitt. |
| • | Der Nachweis der Betonstahl- und Spannstahlspannungen erfolgt durch Ermittlung des Dehnungszustands am gerissenen Betonquerschnitt. |