Spannungsberechnung

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DIN 1045-1 Bemessung > Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit

Spannungsberechnung

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Am ungerissenen Betonquerschnitt wird angenommen, dass sich Beton und Stahl unter Zug- und Druckbeanspruchung elastisch verhalten. Bei Annahme eines gerissenen Beton­quer­schnitts werden die Betondruckspannungen mit der Spannungs-Dehnungs-Linie nach Bild 22 mit fc = fcm bestimmt, wobei für Deh­nun­gen ab εc1 ein ho­ri­zon­ta­ler Ver­lauf an­ge­nom­men wird (vgl. Reg.‑Nr. 098 der Erfahrungs­samm­lung des NABau).

 

Flächenelemente

Bei Flächen­elementen werden die Beton­spannungen am Brutto­quer­schnitt berechnet. Der Nach­weis der Stahl­spannungen erfolgt für Beton­stahl durch Ermittlung des Deh­nungs­zu­stands am ge­rissenen Beton­quer­schnitt und für Spann­stahl am un­ge­ris­se­nen Beton­quer­schnitt.

 

Stäbe und Bemessungsobjekte

Die ohne Nachweis darstellbaren Spannungen der Einwirkungs­kombinationen werden im­mer am Brutto­quer­schnitt berechnet.

 

In den Nachweisen werden dagegen die Spannungen wie folgt ermittelt und graphisch dar­ge­stellt bzw. protokolliert:

Beim Nachweis der Rissbewehrung und der Rissbreite erfolgt die Ermittlung der Biege­spannung am Brutto­quer­schnitt.
Beim Nachweis der Dekompression und der Betondruckspannungen erfolgt die Berechnung der Biege­spannung
-ohne interne Spannglieder am Bruttoquerschnitt,
-mit internen Spanngliedern ohne Verbund am Nettoquerschnitt,
-mit internen Spanngliedern im Verbund für die Situationen vor dem Verpressen am Nettoquerschnitt, ansonsten am ideellen Querschnitt.
Der Nachweis der Betonstahl- und Spann­stahl­spannungen erfolgt durch Ermittlung des Dehnungs­zu­stands am gerissenen Beton­quer­schnitt.