Spannungsnachweise

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DIN 4227 Nachweise > Nachweise

Spannungsnachweise

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Stäbe und Bemessungsobjekte

Die Spannungsberechnung erfolgt am Querschnitts­polygon unter Berücksichtigung räum­licher Biegung mit Normalkraft. Brutto- und Netto- bzw. ideelle Querschnitts­werte werden gemäß Be­nut­zer­vor­gabe berücksichtigt. Hierfür werden zunächst an allen Poly­gon­punkten Spannungen be­rechnet und davon die extremalen Werte abgespeichert bzw. ausgedruckt. Die maximalen Spann­stahl­spannungen werden ebenfalls ermittelt. Da beim Anspannen die Spann­glieder noch nicht im Ver­bund liegen, wird eine Änderung der Spannstahl­span­nungen infolge G1 nicht angesetzt (Vor­spannung mit nachträglichem Verbund).

Wirkt ein Stabquerschnitt unter Biegebeanspruchung nicht voll mit, sind die nicht mitwirkenden Bereiche im Querschnittsdialog zu markieren. Alternativ kann der Querschnitt auf die mitwirkenden Bereiche reduziert und für die Span­nungs­ermittlung ein Vollpolygon definiert werden (siehe Berechnungsvorgaben). In beiden Fällen werden dann die Normalspannungen aus Biegung am reduzierten Querschnitt und die Normalspannungen aus Normal­kräften am Vollquerschnitt berechnet.

 

Flächenelemente

Hier erfolgt die Spannungsberechnung am Recht­eck­quer­schnitt mit der Breite 1 m. Es werden nur Brutto­quer­schnitts­werte berück­sichtigt, da eine ein­deutige Quer­schnitts­zu­ordnung von Einzel­spann­gliedern bei Flächen­trag­werken nicht möglich ist. Aufgrund des zwei­axialen Span­nungs­zu­standes werden hier neben den Komponenten σx , σy , τxy auch die Haupt­span­nungen σ1 , σ2 an der Ober- und Unter­seite berechnet.