Aufgabenstellung, Tragwerksart, Lastmodell 1, Kombination der Einwirkungen
Dieses Beispiel zeigt die Funktionen und Fähigkeiten des Programmmoduls DIN‑Fachbericht Brückennachweise anhand einer einfachen Brückenplatte auf.
Das Beispiel wurde in Anlehnung an Teil 1 des Buches
Bauer, Thomas / Müller, Michael
Straßenbrücken in Massivbauweise nach DIN‑Fachbericht
Beispiele prüffähiger Standsicherheitsnachweise.
Stahlbeton- und Spannbetonüberbau nach DIN‑Fachbericht 101 und 102.
2. aktualisierte Auflage. Bauwerk Verlag GmbH, Berlin 2003
gewählt.
Programmseitig teilen sich die DIN‑Fachberichte in folgende Abschnitte:
| • | Querschnittsabhängige Nachweisvorgaben |
| • | Auswahl der Tragwerksart |
| • | Lastmodell 1 |
| • | Kombination der Einwirkungen |
| • | Nachweise durchführen |
Zu berechnen ist eine Straßenbrücke. Diese soll als einfeldrige Stahlbetonplatte ausgeführt werden.
Beton C30/37, Plattendicke 0,85 [m] |
Brückenquerschnitt mit Lastfall 1 (Eigenlast) Brückenquerschnitt mit Lastfall 2 (Ausbaulasten) |
Das abgebildete FEM‑System wird mit Plattenelementen generiert. Zur Vereinfachung wird die Belastung nachfolgend auf Eigenlast, Ausbaulasten sowie die Lastmodelle 1 und 3 nach DIN Fachbericht 101 beschränkt.
Anschließend werden die querschnittsabhängigen Nachweisvorgaben ergänzt:

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Nach Öffnen des Ordners DIN‑Fachbericht in der Datenbasis werden unter Tragwerksart der Verkehrsweg und die Bauart eingestellt. |
Das Lastmodell 1 besteht aus 2 Teilen:
(a) Doppelachse (Tandemsystem TS)
(b) Gleichmäßig verteilten Flächenlasten UDL
Diese Lasten sollen sowohl in Brückenlängs- wie in Querrichtung in ungünstigster Stellung aufgebracht werden. In Querrichtung werden die Laststellungen durch die Einteilung der Fahrbahn in rechnerische Fahrstreifen bestimmt.
Da nicht in allen Fällen von vorne herein die maßgebende Fahrstreifeneinteilung bekannt ist, können unterschiedliche Varianten von Laststellungen definiert werden.
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Im Ordner DIN‑Fachbericht wird mit der rechten Maustaste auf Lastmodell 1 geklickt und im Kontextmenü die Option Neu gewählt. |
Es wird die 1. Variante des Lastmodells angelegt und der Eingabedialog gestartet.
![]()
Nach Klicken auf TS neu können Schwerpunkt und Fahrtrichtung des 1. Tandemsystems festgelegt werden.
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Die Eigenschaften der Tandemsystemstellung werden im Dialog eingestellt.
Der Fahrstreifen 1 wird in Fahrtrichtung links angenommen und durch eine dunkle Schraffur gekennzeichnet. Die sich aus der Lastverteilungshöhe ergebende Fläche wird gestrichelt dargestellt.
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Nach Markieren des Tandemsystems lassen sich die gewünschten Laststellungen durch Kopieren oder Generieren erzeugen. Dabei können die üblichen Fangfunktionen wie Mitte oder Ende angewendet werden. |
Anschließend werden nach Klick auf die Option UDL neu fortlaufend die Lastflächen des UDL‑Systems definiert.

Zunächst werden alle Lastflächen als UDL2 (Fahrstreifen 2) angenommen. Nach Doppelklicken auf die obere UDL‑Fläche ist hierfür Fahrstreifen 1 einzustellen.
![]() | ![]() |
Fertige UDL‑Flächen (TS wurde ausgeblendet)
Damit ist die 1. Variante des Lastmodells 1 definiert. Zur Eingabe der 2. Variante ist mit der rechten Maustaste erneut in der Datenbasis auf Lastmodell 1 zu klicken und im Kontextmenü die Option Neu zu wählen.
Mittels der Zwischenablage können alle TS- und UDL‑Stellungen auch in die 2. Variante kopiert und anschließend verändert werden (hier: Rotation um 180°).
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Das Lastmodell 1 ist damit vollständig beschrieben und kann berechnet werden. Dies erfolgt zusammen mit den Lastfällen im Rahmen der FEM‑Berechnung. Die Ergebnisse aller Laststellungen werden einzeln abgespeichert und in einem Ordner |
Zur Beschreibung der Einwirkungen und deren Kombination ist in der Datenbasis die Option Einwirkungen zu öffnen und dann auf Einfügen zu klicken.
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Die zu betrachtenden Einwirkungen werden im Dialog ausgewählt. Anschließend werden ihnen Lastfälle zugeordnet. |
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Bei veränderlichen Einwirkungen lassen sich mehrere Lastfälle zu inklusiven und exklusiven Gruppen zusammenfassen. Zusätzlich können bei Bedarf mehrere sich gegenseitig ausschließende Varianten definiert werden. |
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Die veränderlichen Einwirkungen QTS und QUDL werden direkt aus dem Lastmodell 1 genommen. Dazu muss die Option Bewegliche Lasten benutzen aktiviert werden. Alternativ können auch frei definierte Lastfälle oder Kombinationen verwendet werden. |
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Nachdem den Einwirkungen die zugehörigen Lasten zugeordnet worden sind, werden die für die Nachweise benötigten Kombinationen ergänzt. |
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Gemäß Fachbericht 101/102 ergeben sich mit den Sicherheits- und Kombinationsbeiwerten die abgebildeten Varianten.
Der Vorschlag kann hier mit OK akzeptiert werden, um mit der Auswahl weiterer Kombinationen fortzufahren. |

Zur Ermittlung der extremalen Schnittkräfte aus den beschriebenen Kombinationen ist anschließend auf Berechnen zu klicken.
Das Programm kombiniert die Ergebnisse der verwendeten Lastfälle, Kombinationen sowie des Lastmodells und stellt diese wie gewohnt zur Verfügung:

Die Berechnung der Kombinationen ist hier nur optional, da das Nachweisprogramm diese ohnehin durchführt.
Der Start des Nachweisprogramms DIN‑Fachbericht Brückennachweise erfolgt aus dem Berechnungsmenü. Die Ergebnisse sind anschließend aus der Datenbasis abrufbar.

Maximum der oberen und unteren Längsbewehrung aus Biegung mit Normalkraft, Rissesicherung und Ermüdung.
Nachfolgend ist das Kurzprotokoll für ein einzelnes Element in Feldmitte abgedruckt:
Bemessung nach DIN‑Fachbericht 101 und 102 (2009-03)
Die Einwirkungen werden nach DIN-Fachbericht 101 mit den bauwerksspezifischen
Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten kombiniert.
Alle Nachweise erfolgen für die Extremwerte der Einwirkungen.
Tragwerksart
Verkehrsweg: Straße
Bauart: Beton
Bemessungsvorgaben
Qu. Klasse,Vorspannung Kasten Bewehrung Ermüd. Riss- De- Spannungen
des Bauteils ARS M R B Q T S P C breite komp. Druck H-Zug S P
1 D Nicht vorgesp. . x x x x . x . . x . x . x .
(M) Mindestbewehrung zur Sicherstellung der Robustheit.
(R) Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite.
(B) Längsbewehrung aus Bemessung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit.
(Q) (Mindest-)Querkraftbewehrung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit.
(T) Torsionsbewehrung aus Bemessung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit.
(S) Betonstahl im Spannungs- und Ermüdungsnachweis.
(P) Spannstahl im Spannungs- und Ermüdungsnachweis.
(C) Beton im Ermüdungsnachweis.
Vorgaben für den Nachweis der Längs- und Schubbewehrung
M,N Bemessungsmodus für Biegung und Längskraft:
(ST) Standard, (SY) Symmetrisch, (DG) Druckglied.
fyk Stahlgüte der Bügel.
Theta Neigung der Betondruckstreben. Der eingegebene Wert für cot Theta wird
programmseitig auf den Wertebereich nach Gl. (II-4.122) begrenzt.
Pl. Balken werden wie Platten bemessen.
Asl Vorh. Biegezugbewehrung nach Abb. 4.12, autom. Erhöhung bis Maximum.
rhow Mindestbewehrungsgrad min rhow = Faktor * rho mit rho nach Tabelle 5.7.
x,y Getrennter Querkraftnachweis für die Bewehrungsrichtungen x und y.
cvl Verlegemaß der Längsbewehrung zur Begrenzung des Hebelarms z.
Red. Reduktionsfaktor der Vorspannung zur Bestimmung der Zugzone für die
Verteilung der Robustheitsbewehrung bei Flächenelementen.
Roh- Bem. Asl [cm²] Red.
Qu. Beton dichte Bem. fyk cot wie Abb. 4.12 Fak. Nw. cvl Vor-
[kg/m³] M,N [MPa] Theta Pl. vorh. max rhow x,y [mm] spg.
1 C30/37 . ST 500 1,75 . 0,00 0,00 0,60 . 60 .
Schubquerschnitte
bw.nom Nennwert der Querschnittsbreite bei Vorspannung nach II-4.3.2.2 (8)*P.
h.nom Nennwert der Querschnittshöhe bei Vorspannung nach II-4.3.2.2 (8)*P.
kb, kd Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms z aus der Nutzbreite bn
bzw. der Nutzhöhe d. z wird gemäß II-4.3.2.4.2(2)* nach oben begrenzt.
z1, z2 Höhe und Breite des Kernquerschnitts für Torsion.
teff Wanddicke des Torsionskastens.
K. Kastenquerschnitt; Ermittlung der Tragfähigkeit nach Gl. (4.47b).
Qu. Breite [m] Nutzbreite Höhe [m] Nutzhöhe Torsionsquerschn. [m]
bw bw.nom bn [m] kb h h.nom d [m] kd z1 z2 teff K.
1 1,000 . . . 0,850 . 0,780 0,90 . . . .
Vorgaben für den Nachweis der Rissbreiten
ds Größter vorhandener Stabdurchmesser der Betonstahlbewehrung.
max.s Größter vorhandener Stababstand der Betonstahlbewehrung.
Xi1 Verbundbeiwert für Spannstahl bei Stabquerschnitten.
k Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Zugspannungen.
sr,max Oberer Grenzwert für den maximalen Rissabstand nach Gl. (4.203).
Methode Direkte Berechnung der Rissbreite nach Kap. 4.4.2.4 oder
Nachweis durch Begrenzung der Stababstände nach Tab. 4.121.
DB Dickes Bauteil nach Kap. 4.4.2.2(9) zur Bestimmung von As,min.
Qu. wk,zul ds max.s Beiwert sr,max Betonalter Methode f. Kombination DB
[mm] [mm] [mm] Xi1 k [mm] As,min wk Rissbreite für As,min
1 0,20 28 . . 0,50 . > 28d > 28d Berechnung Charakt. .
Vorgaben für den Nachweis der Betonspannungen
Av Fläche des Vollquerschnitts zur Ber. der Normalsp. aus Längskraft.
fc(t) Betondruckfestigkeit zum Zeitpunkt t der Eintragung der Vorspannung.
Sigma.c(t) Betondruckspannung zum Zeitpunkt t der Eintragung der Vorspannung.
Sigma.c Betondruckspannung im Gebrauchszustand.
Sigma.x Betonspannung aus Biegung und Längskraft in Stabrichtung.
Sigma.1 Hauptzugspannung in Flächenelementen.
Sigma.x,y Betonspannungen im Schnittkraftsystem der Flächenelemente.
H-Zug Hauptzugspannung nur im Bereich von Längsdruckspannung nachweisen.
(NK,QK) Nichthäufige, Quasi-ständige Kombination.
Qu. Av fc(t) zul.sigma.c(t) zul.sigma.c Dekompression H-Zug nur bei
[m²] [MN/m²] (NK, QK) (NK) (QK) Spannung Längsdruck
1 . . . 0,60 fck 0,45 fck . .
Vorgaben für den Nachweis gegen Ermüdung
Die Betondruckspannungen werden nach Abb. 4.1 mit fc = fcm berechnet.
fcd,fat Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung.
dSigma.Rsk,s Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite der Längsbewehrung.
dSigma.Rsk,b Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite der Schubbewehrung.
dSigma.Rsk,p Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite des Spannstahls.
Lambda.s,b,p Zugeh. Korrekturbeiwerte für schadensäquivalente Schwingbreite.
Lambda.c Korrekturbeiwert für schadensäquivalente Betonspannungen.
Eta Erhöhungsfaktor für Betonstahlspannung nach II-4.3.7.3 (3)P.
k0 Abminderungsfaktor für den statisch best. Anteil der
Vorspannung nach II-4.3.7.2 (103)P.
Faktor Qfat Faktor für Qfat zur Ber. der schadensäquivalenten Schwingbreite
für Betonstahl und Spannstahl nach Anhang II-A.106.
Nw. SPC Nachweis für (S) Betonstahl, (P) Spannstahl, (C) Beton.
(x) Nachweis über schadensäquivalente Schwingbreiten - Ermüdungskomb.
(+) Vereinfachter Nachweis nach II-4.3.7.4/5 - häufige Kombination.
Qu. Nw. fcd,fat dSigma [MN/m²] Lambda Eta Faktor k0
SPC [MN/m²] Rsk,s Rsk,b Rsk,p s b p c Qfat
1 x.. . 175,00 175,00 . 1,26 1,26 . . . 1,40 . *)
*) Die Berechnung der Schwingbreite wird bei diesem Querschnitt auf
die korrespondierenden Varianten von Bemessungsschnittgrößen beschränkt.
Spannungsberechnung für Flächenelemente
Betonspannungen werden am Bruttoquerschnitt berechnet.
Der Nachweis der Betonstahlspannungen erfolgt durch Ermittlung des Dehnungs-
zustands am gerissenen Betonquerschnitt.
Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffe im Grenzzustand der Tragfähigkeit
Beton Betonstahl Spannstahl
(gamma.c) (gamma.s) (gamma.s)
Ständige und vorübergehende Komb., Erdbeben 1,50 1,15 1,15
Außergewöhnliche Kombination 1,30 1,00 1,00
Nachweis gegen Ermüdung 1,50 1,15 1,15
Für Beton ab den Festigkeitsklassen C55/67 und LC55/60 findet Vorschrift
5.3.3 (9) der DIN 1045-1 (2001, 2008) Anwendung.
Bewehrung für Flächenelemente
as Grundbewehrung [cm²/m]
d1 Achsabstand vom oberen Querschnittsrand [m]
d2 Achsabstand vom unteren Querschnittsrand [m]
Die pos. z-Achse des Elementsystems zeigt zum unteren Querschnittsrand
Güte Güte bzw. Streckgrenze fyk der Bewehrung [MN/m²]
Qu. Lage Güte E-Modul d1 x d2 x asx d1 y d2 y asy as
[MN/m²] [m] [m] [cm²/m] [m] [m] [cm²/m] fix
1 1 500M 200000 0,060 . 0,00 0,080 . 0,00 .
2 500M 200000 . 0,060 0,00 . 0,080 0,00 .
Bei der Querschnittsbemessung wird die Maximalspannung des Betonstahls
zu 1,05 * fyk / gamma.s angenommen (DIN FB 102, Abbildung 4.5b).
NACHWEISE FÜR FLÄCHENELEMENTE
Die berechnete erforderliche Bewehrung enthält die vorgegebene Grundbewehrung.
(M) Mindestbewehrung für Robustheit nach II-4.3.1.3 (105)P (N.häufige K.)
(R) Mindest-/erf. Bewehrung nach II-4.4.2.2/4 zur Begrenzung der Rissbreite
Bewehrungserhöhung aus dem Nachweis der Rissbreite ist mit "!" markiert
(B) Bemessung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit
Druckbewehrung ist bei überwiegender Biegung durch "*" markiert.
Für die minderbeanspruchte Richtung von Platten und Wänden wird die
Mindestbewehrung nach II-5.4.3.2.1 (2)*P, 5.4.7.3 (2)*P nicht ermittelt.
Element Bew. Bew. Bewehrung in x-Richtung Bewehrung in y-Richtung
Nr. Qu. Ort Lage Typ nsd msd erf.asx nsd msd erf.asy
[kN/m] [kNm/m] [cm²/m] [kN/m] [kNm/m] [cm²/m]
124 1 1 1 M 0,00 760,28 0,00 0,00 -46,54 7,05
R 0,00 760,28 0,00 0,00 -47,71 15,63
B 0,00 1681,10 0,00 0,00 -65,28 1,87
2 M 0,00 1114,50 6,88 0,00 12,78 7,05
R 0,00 1053,99 60,35! 0,00 21,95 15,63
B 0,00 1681,10 52,53 0,00 44,86 1,28
124 1 2 1 M 0,00 769,11 0,00 0,00 -39,99 7,05
R 0,00 769,11 0,00 0,00 -41,00 15,63
B 0,00 1679,93 0,00 0,00 -56,11 1,61
2 M 0,00 1113,04 6,88 0,00 4,63 7,05
R 0,00 1052,71 60,29! 0,00 13,24 15,63
B 0,00 1679,93 52,49 0,00 34,76 0,99
124 1 3 1 M 0,00 757,32 0,00 0,00 -24,47 7,05
R 0,00 757,32 0,00 0,00 -24,59 15,63
B 0,00 1653,88 0,00 0,00 -34,84 1,00
2 M 0,00 1095,71 6,88 0,00 27,55 7,05
R 0,00 1036,42 59,73! 0,00 39,02 15,63
B 0,00 1653,88 51,55 0,00 70,72 2,03
124 1 4 1 M 0,00 748,50 0,00 0,00 -30,37 7,05
R 0,00 748,50 0,00 0,00 -30,49 15,63
B 0,00 1655,08 0,00 0,00 -41,29 1,18
2 M 0,00 1097,19 6,88 0,00 35,65 7,05
R 0,00 1037,72 59,79! 0,00 47,67 15,63
B 0,00 1655,08 51,60 0,00 82,24 2,36
Der Mindestbewehrungsgrad nach II-5.4.2.2 (4)P wird berücksichtigt
vRd Aufnehmbare Querkraft der Druckstreben nach II-4.3.2.4.4 (2)*P [kN/m]
Neigung Neigung cot Theta der Betondruckstreben gegen die Elementebene
Asl Erf. Biegezugbewehrung nach Abb. II-4.12 für erf. asb [cm²]
qr Bemessungsquerkraft = (qx²+qy²)½ [kN/m]
erf.asb Erf. Bügelbewehrung [cm²/m²]
erf.Asl Erf. Biegezugbewehrung nach Abb. II-4.12 [cm²] für erf. asb
erf. Asl f. erf.
Element qx qy n qr qr/ Nei- asb asb=0 Asl
Nr. Ort [kN/m] [kN/m] [kN/m] [kN/m] vRd gung [cm²/m²] [cm²] [cm²]
124 1 69,36 50,20 0,00 85,62 0,02 1,75 0,00 . .
2 69,36 51,88 0,00 86,62 0,02 1,75 0,00 . .
3 69,50 51,88 0,00 86,73 0,02 1,75 0,00 . .
4 69,50 50,20 0,00 85,74 0,02 1,75 0,00 . .
Nachweis gegen Ermüdung für Längsbewehrung
Der Nachweis erfolgt unter Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts.
dSigma.s,equ Schadensäquivalente Spannungsschwingbreite [MN/m²]
dSigma.s,zul = dSigma.Rsk,s / gamma.s,fat [MN/m²]
(vereinfacht)= dSigma.Rsk,s nach II-4.3.7.5 (101) [MN/m²]
Element Nachweis in x-Richtung Nachweis in y-Richtung
Nr. Ort Lage as [cm²/m] dSigma.s [MN/m²] as [cm²/m] dSigma.s [MN/m²]
vorh. erh. equ. zul. vorh. erh. equ. zul.
124 1 1 0,00 . . 152,17 15,63 . 27,81 152,17
2 60,35 . 73,82 152,17 15,63 . 32,37 152,17
124 2 1 0,00 . . 152,17 15,63 . 34,11 152,17
2 60,29 . 78,51 152,17 15,63 . 28,22 152,17
124 3 1 0,00 . . 152,17 15,63 . 26,64 152,17
2 59,73 . 78,18 152,17 15,63 . 53,80 152,17
124 4 1 0,00 . . 152,17 15,63 . 21,78 152,17
2 59,79 . 73,25 152,17 15,63 . 57,73 152,17
Nachweis gegen Ermüdung für Schubbewehrung
Die Stahlspannungen werden auf der Grundlage eines Fachwerkmodells ermittelt.
dSigma.s,equ Schadensäquivalente Schwingbreite [MN/m²]
dSigma.s,zul = dSigma.Rsk,b / gamma.s,fat [MN/m²]
(vereinfacht)= dSigma.Rsk,b nach II-4.3.7.5 (101) [MN/m²]
Element asb [cm²/m²] dSigma.s [MN/m²]
Nr. Qu. Ort vorh. erh. equ. zul.
124 1 1 0,00 . . 152,17
2 0,00 . . 152,17
3 0,00 . . 152,17
4 0,00 . . 152,17
Der Nachweis erfolgt durch direkte Berechnung der Rissbreite.
Maßgebend ist die endgültige Längsbewehrung als Maximum aus Robustheits-, Riss-
und Biegebewehrung inklusive einer evtl. Erhöhung aus dem Ermüdungsnachweis.
wk Rechenwert der Rissbreite nach II-4.4.2.4 [mm]
wk,zul Zulässige Rissbreite gemäß Vorgabe [mm]
nsd, msd Bemessungsnormalkraft, Bemessungsmoment [kN/m, kNm/m]
(CK) Charakt. (seltene), (HK) Häufige, (QK) Quasi-ständige Kombination
(NK) Nichthäufige Kombination
Element Nachweis in x-Richtung Nachweis in y-Richtung
Nr. Qu. K. Ort nsd msd wk wk,zul nsd msd wk wk,zul
[kN/m] [kNm/m] [mm] [mm] [kN/m] [kNm/m] [mm] [mm]
124 1 HK 1 0,00 1053,99 0,20 0,20 0,00 -47,31 0,01 0,20
2 0,00 1052,71 0,20 0,20 0,00 -40,97 0,01 0,20
3 0,00 1036,42 0,20 0,20 0,00 -25,75 0,00 0,20
4 0,00 1037,72 0,20 0,20 0,00 -31,82 0,01 0,20
Nachweis der Betondruckspannungen
Der Nachweis erfolgt im Zustand (II), falls die Zugspannung unter der maßgeben-
den Komb. den Wert fctm überschreitet, anderenfalls im Zustand (I). Wenn die
Beanspruchung im Zust. (II) nicht aufnehmbar ist, wird dies mit (I*) markiert.
Im Zustand (II) wird die Spannung min(Sigma.x, Sigma.y) als Extremwert der
beiden Bewehrungsrichtungen nachgewiesen.
Sigma,min Betragsgrößte Längsdruckspannung [MN/m²]
Sigma,zul = 0,60*fck bzw. 0,66*fck für N.häufige K. (NK) nach 4.4.1.2 (103)P
= 0,45*fck für Q.-ständige K. (QK) nach 4.4.1.2 (104)*P
(o,u) Oberer, unterer Querschnittsrand
Element Spannung Sigma,min Sigma,zul Seite Zustand Situation
Nr. Qu. Ort [MN/m²] [MN/m²] o u
124 1 1 Sigma.x(II) -13,93 -18,00 x . End NK.1
Sigma.x(II) -10,94 -13,50 x . End QK.1
2 Sigma.x(II) -13,92 -18,00 x . End NK.1
Sigma.x(II) -10,91 -13,50 x . End QK.1
3 Sigma.x(II) -13,76 -18,00 x . End NK.1
Sigma.x(II) -10,78 -13,50 x . End QK.1
4 Sigma.x(II) -13,78 -18,00 x . End NK.1
Sigma.x(II) -10,81 -13,50 x . End QK.1
Nachweis der Betonstahlspannungen für die Nichthäufige Kombination
Der Nachweis erfolgt unter Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts.
Sigma.s,zul = 0,80 * fyk (NK) nach II-4.4.1.3 (105)
Element Nachweis in x-Richtung Nachweis in y-Richtung
Nr. Qu. Ort Lage as Sigma.s zul. as Sigma.s zul.
[cm²/m] [MN/m²] [MN/m²] [cm²/m] [MN/m²] [MN/m²]
124 1 1 1 0,00 . 400,00 15,63 40,72 400,00
2 60,35 257,59 400,00 15,63 11,18 400,00
124 1 2 1 0,00 . 400,00 15,63 34,99 400,00
2 60,29 257,47 400,00 15,63 4,05 400,00
124 1 3 1 0,00 . 400,00 15,63 21,41 400,00
2 59,73 255,72 400,00 15,63 24,10 400,00
124 1 4 1 0,00 . 400,00 15,63 26,57 400,00
2 59,79 255,85 400,00 15,63 31,19 400,00