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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Begrenzung der Verformungen |
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Nach FB 102, Abschnitt 4.4.3.1 (1)*P, dürfen die Verformungen eines Bauteils oder Tragwerks weder die ordnungsgemäße Funktion noch das Erscheinungsbild beeinträchtigen. Für Eisenbahnbrücken sind die Grenzwerte der Verformungen in FB 101, Abschnitt G3, geregelt. Für andere Brücken sind geeignete Grenzwerte in Abstimmung mit dem Bauherrn zu vereinbaren.
Die Durchbiegungen sollen gemäß II‑4.3.3.1 (106) unter der quasi-ständigen Einwirkungskombination bestimmt werden. Die eingesetzte Berechnungsmethode soll nach II‑4.4.3.2 (103)P den „tatsächlichen Verhältnissen und Randbedingungen des Tragwerks“ entsprechen. Heft 525, Abschnitt 11.3.2, verweist auf entsprechende Literaturstellen.
Im Programmsystem InfoCAD kann ein wirklichkeitsnaher Nachweis im Rahmen der Nichtlinearen Systemanalyse für Stab- und Schalentragwerke unter Berücksichtigung geometrischer und physikalischer Nichtlinearitäten geführt werden. Der Widerstand von im Verbund liegenden Spanngliedern geht z.Zt. nicht in die Berechnung ein.
Die Bearbeitung erfolgt in folgenden Schritten:
| • | Definition von Nachweissituationen über die Funktion Lastgruppe im Belastungsdialog durch Zusammenstellung der maßgebenden Einzellastfälle. Dabei sind die veränderlichen Lasten mit den Kombinationsbeiwerten ψ2 für die quasi-ständige Kombination zu wichten. |
| • | Auswahl der Nachweislastfälle im Dialog Nichtlineare Systemanalyse / Gebrauchstauglichkeit der Berechnungseinstellungen für die FEM‑Berechnung. |
| • | Einstellen der im Grenzzustand der Tragfähigkeit ermittelten Bewehrung im Auswahlfeld Ausgangsbewehrung (Maximum aus Biegung, Robustheit, Rissesicherung und Ermüdung). |
| • | Ausführen der FEM‑Berechnung zur Ermittlung der Verformungen im Zustand II. |
| • | Überprüfung der graphisch oder tabellarisch wiedergegebenen Systemverformungen. |

Eine ausführliche Beschreibung der Nichtlinearen Systemanalyse ist dem entsprechenden Handbuchkapitel zu entnehmen.