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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Spannungsberechnung |
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Am ungerissenen Betonquerschnitt wird gemäß FB 102, Abschnitt 4.4.1.1 (6), angenommen, dass sich Beton und Stahl unter Zug- und Druckbeanspruchung elastisch verhalten. Bei Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts werden die Betondruckspannungen gemäß Reg.‑Nr. 098 der Erfahrungssammlung des NABau nach Abbildung 4.1 mit fc = fcm bestimmt, wobei für Dehnungen ab εc1 ein horizontaler Verlauf angenommen wird.
Flächenelemente
Bei Flächenelementen werden die Betonspannungen am Bruttoquerschnitt berechnet. Der Nachweis der Stahlspannungen erfolgt für Betonstahl durch Ermittlung des Dehnungszustands am gerissenen Betonquerschnitt und für Spannstahl am ungerissenen Betonquerschnitt.
Stäbe und Bemessungsobjekte
Die ohne Nachweis darstellbaren Spannungen der Einwirkungskombinationen werden immer am Bruttoquerschnitt und ohne Berücksichtigung des eingegebenen Vollquerschnitts berechnet.
In den Nachweisen werden dagegen die Spannungen wie folgt ermittelt und graphisch dargestellt bzw. protokolliert:
| • | Beim Nachweis der Rissbewehrung und der Rissbreite erfolgt die Ermittlung der Biegespannung am Bruttoquerschnitt. Die Längskraft wird gemäß II‑4.4.1.1 (109) auf die Fläche des Vollquerschnitts bezogen. |
| • | Beim Nachweis der Dekompression, der Betondruckspannungen und der schiefen Hauptzugspannungen erfolgt die Berechnung der Biegespannung |
| - | ohne interne Spannglieder am Bruttoquerschnitt, |
| - | mit internen Spanngliedern ohne Verbund am Nettoquerschnitt, |
| - | mit internen Spanngliedern im Verbund für die Situationen vor dem Verpressen am Nettoquerschnitt, ansonsten am ideellen Querschnitt. |
| • | Die Längskraft wird gemäß II‑4.4.1.1 (109) auf die Fläche des Vollquerschnitts bezogen. |
| • | Der Nachweis der Betonstahl- und Spannstahlspannungen erfolgt durch Ermittlung des Dehnungszustands am gerissenen Betonquerschnitt. |