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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Streuung der Wirkungen aus Vorspannung |
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Die Berücksichtigung eventueller Streuungen der Vorspannkraft ist in II‑2.5.4 geregelt. Für Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit gilt für den Bemessungswert der Vorspannkraft nach II‑2.5.4.2 (6) P:
| Pd | = γP · Pm,t |
mit
| Pm,t | Mittelwert der Vorspannkraft zur Zeit t inkl. Spannkraftverlusten aus Reibung, Ankerschlupf, Kriechen und Schwinden sowie Relaxation. |
| γP | Teilsicherheitsbeiwert der Vorspannkraft, γP = 1 nach II‑2.3.3.1 (101)P. |
Im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden in II‑2.5.4.2 (3)P zwei charakteristische Werte der Vorspannkraft festgelegt:
Pk,sup |
= rsup · Pm,t |
Oberer charakteristischer Wert. |
Pk,inf |
= rinf · Pm,t |
Unterer charakteristischer Wert. |
Die Streufaktoren der internen Vorspannung werden im Querschnittsdialog getrennt für Bau- und Endzustände definiert. Sie kommen bei folgenden Nachweisen zur Anwendung:
| • | Mindestbewehrung zu Begrenzung der Rissbreite. |
| • | Nachweis der Rissbreite. |
| • | Nachweis der Dekompression. |
| • | Nachweis der schiefen Hauptzugspannungen. |
Für die Wirkungen aus externer Vorspannung werden die Streufaktoren gemäß II‑2.5.4.2 (4) mit rsup = rinf = 1 angenommen.