DatenbasisbereichEinwirkungen und Bemessungssituationen

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DIN 1052 Holznachweise > Eingaben

DatenbasisbereichEinwirkungen und Bemessungssituationen

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Die Bemessungswerte der Beanspruchungen werden aus den Schnittgrößen von Einzel­last­fäl­len und Last­fall­kombinationen berechnet. Dazu müssen die vorhandenen Lastfälle und Lastfall­kom­bi­nationen Einwirkungen zugeordnet werden. Diese bilden dann die ge­wünsch­ten Bemes­sungs­situationen. Der nachfolgende Dialog wird aus der Datenbasis oder den Ein­stellung­en im Be­rech­nungs­menü gestartet.

Dialog DIN 1052 Einwirkungen

Einwirkung...

Startet den Dialog zur Eingabe neuer Einwirkungen:

•Ständige Einwirkungen (G, GE, GH)
•Veränderliche Einwirkungen (QN, QS, QW, QT, QH, QD)
•Außergewöhnliche Einwirkungen (A)
•Einwirkungen infolge Erdbeben (AE)
•Bemessungswerte von Einwirkungen (Fd)
Die zugeordneten Lastfälle sollten eine nachweisrelevante Lastzusammenstellung mit Kombinations- und Teilsicherheits­beiwerten für Einwirkungen und Material enthalten, wie z.B. eine Lastgruppe für den beim Stabilitäts­nachweis am Gesamt­trag­werk nach DIN 1052, Kapitel 8.5. Die gewählten Lastfälle werden exklusiv kombiniert.

 

Gruppe...

Startet den Dialog zur Eingabe einer neuen Bemes­sungs­gruppe. Nach z.B. Norm DIN 1055‑3, Kapitel 6.3 (4) darf für bestimmte Bauteile (Querschnitte) mit abgeminderten Nutzlasten bemessen werden. Daher können hier veränderliche Einwirkungen (Q) und Bemes­sungs­situationen geändert werden. Diese Defi­ni­tio­nen wirken sich nur auf Schnitt­größen und Span­nun­gen aus.

 

Situation...

Startet den Dialog zur Eingabe neuer Bemes­sungs­situationen.

 

Bearbeiten

Öffnet den Bearbeitungsdialog der markierten Einwirkung oder Situation.

 

Löschen

Entfernt die markierte Einwirkung oder Situation.

 

Kombinationen...

Startet den Dialog mit den ersten 999.999 zu kombinierenden Lastfall-Varianten der markierten Bemessungssituation mit der Möglichkeit, für ausgewählte Varianten Lastgruppen zu erzeugen. Diese lassen sich z.B. für die Berechnung nach Theorie 2. Ordnung nutzen.

 

Berechnen

Berechnet die definierten Bemes­sungs­situationen. Die extremalen Ergebnisse (Schnitt­größen, Auflager­reaktionen) sind anschließend für alle Situationen in der Daten­basis ab­ruf­bar. Dies ermöglicht eine Beurteilung ohne Aufruf des Nachweis­moduls. Alle Er­geb­nis­se werden bei je­dem Start des Nach­weis­moduls mit den dann gültigen Ein­wir­kun­gen auto­ma­tisch neu­be­rechnet und für die nach­zu­weisen­den Elemente in der Daten­basis gespeichert.

 

Kombinationsregeln nach DIN 1055‑100 anwenden

In ständigen und vorübergehenden Bemessungssituationen dürfen die vereinfachten Kombinationsregeln nach DIN 1052, Gl. (1) und (2), verwendet werden. Optional kann nach DIN 1055‑100, Gl. (14), kombiniert werden. In den übrigen Bemessungssituationen kommen grundsätzlich die Vorschriften der DIN 1055‑100 zur Anwendung.