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Die Bemessungswerte der Beanspruchungen werden aus den Schnittgrößen von Einzellastfällen und Lastfallkombinationen berechnet. Dazu müssen die vorhandenen Lastfälle und Lastfallkombinationen Einwirkungen zugeordnet werden. Diese bilden dann die gewünschten Bemessungssituationen. Der nachfolgende Dialog wird aus der Datenbasis oder den Einstellungen im Berechnungsmenü gestartet.

Einwirkung...
Startet den Dialog zur Eingabe neuer Einwirkungen:
| • | Ständige Einwirkungen (G, GE, GH) |
| • | Veränderliche Einwirkungen (QN, QS, QW, QT, QH, QD) |
| • | Außergewöhnliche Einwirkungen (A) |
| • | Einwirkungen infolge Erdbeben (AE) |
| • | Bemessungswerte von Einwirkungen (Fd) Die zugeordneten Lastfälle sollten eine nachweisrelevante Lastzusammenstellung mit Kombinations- und Teilsicherheitsbeiwerten für Einwirkungen und Material enthalten, wie z.B. eine Lastgruppe für den beim Stabilitätsnachweis am Gesamttragwerk nach DIN 1052, Kapitel 8.5. Die gewählten Lastfälle werden exklusiv kombiniert. |
Gruppe...
Startet den Dialog zur Eingabe einer neuen Bemessungsgruppe. Nach z.B. Norm DIN 1055‑3, Kapitel 6.3 (4) darf für bestimmte Bauteile (Querschnitte) mit abgeminderten Nutzlasten bemessen werden. Daher können hier veränderliche Einwirkungen (Q) und Bemessungssituationen geändert werden. Diese Definitionen wirken sich nur auf Schnittgrößen und Spannungen aus.
Situation...
Startet den Dialog zur Eingabe neuer Bemessungssituationen.
Bearbeiten
Öffnet den Bearbeitungsdialog der markierten Einwirkung oder Situation.
Löschen
Entfernt die markierte Einwirkung oder Situation.
Kombinationen...
Startet den Dialog mit den ersten 999.999 zu kombinierenden Lastfall-Varianten der markierten Bemessungssituation mit der Möglichkeit, für ausgewählte Varianten Lastgruppen zu erzeugen. Diese lassen sich z.B. für die Berechnung nach Theorie 2. Ordnung nutzen.
Berechnen
Berechnet die definierten Bemessungssituationen. Die extremalen Ergebnisse (Schnittgrößen, Auflagerreaktionen) sind anschließend für alle Situationen in der Datenbasis abrufbar. Dies ermöglicht eine Beurteilung ohne Aufruf des Nachweismoduls. Alle Ergebnisse werden bei jedem Start des Nachweismoduls mit den dann gültigen Einwirkungen automatisch neuberechnet und für die nachzuweisenden Elemente in der Datenbasis gespeichert.
Kombinationsregeln nach DIN 1055‑100 anwenden
In ständigen und vorübergehenden Bemessungssituationen dürfen die vereinfachten Kombinationsregeln nach DIN 1052, Gl. (1) und (2), verwendet werden. Optional kann nach DIN 1055‑100, Gl. (14), kombiniert werden. In den übrigen Bemessungssituationen kommen grundsätzlich die Vorschriften der DIN 1055‑100 zur Anwendung.