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Die Holznachweise nach DIN 1052:2008 sind anwendbar für Hoch- und Ingenieurbauwerke aus folgenden Materialien:
| • | C14 bis C50 für Nadelholz nach EN 338:2016, Tabelle 1 |
| • | D18 bis D80 für Laubholz nach EN 338:2016, Tabelle 3 |
| • | GL20h bis GL32h für homogenes Brettschichtholz nach EN 14080:2013, Tabelle 5 |
| • | GL20c bis GL32c für kombiniertes Brettschichtholz nach EN 14080:2013, Tabelle 4 |
Dabei werden die teilweise abweichenden Festigkeiten nach den Tabellen F.5, F.7 und F.9 der DIN 1052 berücksichtigt.
Die Aktivierung der Vorschrift erfolgt im Dialog Bemessungsnormen des Extras-Menüs. Davon abhängig werden in der Bedienungsoberfläche die entsprechenden Vorgaben und Nachweise ermöglicht. Die Nachweise erfolgen im Nachlauf zur statischen Berechnung. Dazu sind die berechneten Lastfälle den Einwirkungen nach DIN 1055‑100 zuzuordnen. In den gewünschten Nachweissituationen ermittelt das Programm unter Berücksichtigung der vorgegebenen Sicherheits- und Kombinationsbeiwerte automatisch die maßgeblichen Bemessungsschnittgrößen, und zwar entweder für das Gesamtsystem oder eine Gruppe ausgewählter Elemente. Für jeden Schnittkraftsatz wird automatisch der Modifikationsbeiwert kmod aus der Nutzungsklasse des Querschnitts und der maßgebenden Lasteinwirkungsdauer ermittelt.
Als Querschnitte können Rechteck- oder Polygonquerschnitte benutzt werden. Stäbe mit der Querschnittsart Stab werden nicht nachgewiesen, da für sie die Querschnittsgeometrie nicht bekannt ist.
Bei Flächenquerschnitten werden - ohne Nachweis - die extremalen Schnittgrößen für die definierten Einwirkungskombinationen ermittelt und zur graphischen Darstellung in der Datenbasis gespeichert.