Knicknachweis nach dem Ersatzstabverfahren

<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

DIN 1052 Holznachweise > Grenzzustände der Tragfähigkeit

Knicknachweis nach dem Ersatzstabverfahren

Vorherige Seite   Hauptseite  Nächste Seite Seite drucken

Bei Anwendung des Ersatzstabverfahrens ist die Stabilität von durch Druck und Biegung beanspruchten Bauteilen gemäß DIN 1052, Kapitel 10.3, nachzuweisen. Danach müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:

 

( σc,0,d / ( kc,y · fc,0,d ) + σm,y,d / ( km · fm,y,d ) + kred · σm,z,d / fm,z,d ≤ 1

(71)

( σc,0,d / ( kc,z · fc,0,d )  + kred · σm,y,d / ( km · fm,y,d ) + σm,z,d / fm,z,d ≤ 1

(72)

 

Dabei ist

Gleichung 64 nach DIN 1052

der Knickbeiwert

(64)

Gleichung 65 nach DIN 1052


(65)

Gleichung 66 nach DIN 1052

der bezogene Schlankheitsgrad

(66)

ßc = 0,2 für Vollholz und Balkenschichtholz;
ßc = 0,1 für Brettschichtholz und andere Holzwerkstoffe;
λ = lef / i der Schlankheitsgrad;
lef die Ersatzstablänge;
i der Trägheitsradius;
km der Kippbeiwert nach Gl. (68), der hier zu km = 1 angenommen wird;
kred der Beiwert nach Kapitel 10.2.6.

 

Der Nachweis wird nach Aktivierung in den Berechnungseinstellungen für alle Stäbe mit definierter Ersatzstablänge geführt.