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Die Nachweise nach DIN 18800 sind anwendbar für polygonale Stabquerschnitte und verfahren nach der Methode Elastisch-Elastisch lt. Abschnitt 7.5.2 mit den Elementen 746 bis 749 sowie nach der Methode Elastisch-Plastisch lt. Abschnitt 7.5.3 mit den Elementen 753 und 755 (DIN 18800, Teil 1, Ausgabe November 2008).
Die Aktivierung der Vorschrift erfolgt im Dialog Bemessungsnormen des Extras-Menüs. Davon abhängig werden in der Bedienungsoberfläche die entsprechenden Vorgaben und Nachweise ermöglicht. Im Anschluss an die statische Berechnung des Stabwerks werden die Ergebnisse der Lastfälle zu logischen Einwirkungsgruppen zusammengefasst und mit Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten versehen. Die Definition der Einwirkungen und weiterer Eingabedaten erfolgt in der Datenbasis. Über die Einstellungen im Berechnungsmenü lassen sich die Nachweisart und der Umfang des Protokolls festlegen.
Als Querschnitte können die vordefinierten Stahlbauprofile, projektbezogene Parameter- und Polygonquerschnitte oder Profile aus der Anwenderdatenbank benutzt werden. Stäbe mit der Querschnittsart Stab werden nicht nachgewiesen, da für sie die Querschnittsgeometrie nicht bekannt ist.
Bei Flächenquerschnitten werden - ohne Nachweis - die extremalen Schnittgrößen für die definierten Einwirkungskombinationen ermittelt und zur graphischen Darstellung in der Datenbasis gespeichert.
Der Biegedrillknicknachweis erfolgt am gabelgelagerten Ersatzstab mit einem eigenständigen Programm, das aus dem Ordner Infograph des Startmenüs aufgerufen wird.