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Im Rahmen der Tragfähigkeitsnachweise der unterschiedlichen Normen ist für die Erdbebensituation eine Einwirkung infolge Erdbeben (AEd) zu berücksichtigen.
\begin{align*}
\sum_{\mathrm{j} \geq 1} G_{\mathrm{k}, \mathrm{j}}
\ "\!\!+\!"\ P\ "\!\!+\!"\ A_{\mathrm{Ed}}
\ "\!\!+\!"\ \sum_{\mathrm{i} \geq 1} \psi_{2, \mathrm{i}} \cdot Q_{\mathrm{k}, \mathrm{i}}
\end{align*}
In der Regel sind zwei zueinander orthogonale horizontale Erdbebenrichtungen zu untersuchen und in der Form
( EEdx ⊕ 0,3·EEdy ) oder ( 0,3·EEdx ⊕ EEdy )
zu kombinieren. Dabei können die Schnittgrößen EEdx bzw. EEdy durch statistische Überlagerung ermittelt werden.
Die beiden nachfolgenden Kombinationen zeigen die Vorgehensweise.
Die zufälligen Torsionswirkungen nach DIN 4149:2005, Abschnitt 6.2.3.3, bzw. EN 1998‑1, Abschnitt 4.3.2, sind in den vom Programm berechneten statischen Ersatzlasten nicht enthalten. Sie sind gegebenenfalls durch zusätzliche vom Benutzer definierte Lastfälle in den Kombinationen zu erfassen.
Kennwert der Empfindlichkeit gegenüber Geschossverschiebungen
Bei der Untersuchung der Tragfähigkeit nach DIN 4149:2005, Abschnitt 7.2.2, bzw. EN 1998‑1, Abschnitt 4.4.2.2, ist dieser Kennwert zu überprüfen (siehe Beispiel Erdbeben). Überschreitet er den Wert von 0,1, sind die Reaktionen aus Erdbebeneinwirkung ggf. zu vergrößern bzw. eine Berechnung nach Theorie 2. Ordnung durchzuführen. Der Wert von θ darf 0,3 nicht überschreiten.
Eine automatische Berechnung des Wertes ist programmseitig nicht möglich.