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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Antwortspektrum nach ÖNORM B 4015 |
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Die für das Antwortspektrum nach ÖNORM B 4015 benötigten seismischen Koeffizienten kE,i der i‑ten Eigenform ergeben sich durch die nachfolgende Gleichung:
kE,i = ε ∙ k1 ∙ k2 ∙ k3,i ∙ k4 |
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mit
| ε | Erdbebenkoeffizient in Abhängigkeit der Bodenbeschleunigung a0 und der Erdbeschleunigung g mit ε = a0 / g. Der Faktor von 0,67 für die effektive vertikale Bodenbeschleunigung ist vom Benutzer zu berücksichtigen. |
| k1 | Gründungskoeffizient (Tabelle 9). |
| k2 | Bauwerks-Reaktionskoeffizient. |
| k3,i | Verteilungskoeffizient. |
| k4 | Faktor zur Berücksichtigung der Bauwerksart (in der Regel 1, bei Brücken gemäß Absatz 10.2). |
Zur Bestimmung des Bauwerks-Reaktionskoeffizienten k2 sind die nachfolgenden Parameter erforderlich:
| Ti | Eigenschwingungsdauer der i‑ten Eigenfrequenz. |
| T1, T2 | Reaktionsparameter [s] (Tabelle 9). |
| η | Faktor zur Bestimmung der Bauwerksdämpfung mit |
| ß0 | Reaktionsparameter in Abhängigkeit vom Untergrund (Tabelle 9). |
| k5 | Bauwerksduktilität (Verhältnis der Grenzdeformation zur elastischen Deformation, Tabelle 12). Falls der Wert größer 1,5 ist, wird η nicht kleiner als 1 angenommen. |
Statistische Kombinationsmethoden
Da das Antwortspektrum nur Maximalamplituden erfasst, erfolgt die Überlagerung der Verschiebungen und Schnittgrößen nach der SRSS- oder CQC‑Methode. Ist die nachfolgende Forderung erfüllt, wird bei der automatischen Wahl der Überlagerungsvorschrift entsprechend ÖNORM B 4015 die SRSS‑Methode gewählt, ansonsten die CQC‑Methode.
fi / fj < 1/(1 + 10ξ) mit fi ≤ fj und j = 1 bis n
Ergänzende Hinweise sind im Abschnitt "Statistische Kombinationsmethoden" angegeben.