Antwortspektrum nach DIN 4149:2005

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Antwortspektrum nach DIN 4149:2005
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Die Ordinaten des Bemessungsspektrums Sd(T) werden durch folgende Ausdrücke be­stimmt:

0 ≤ T ≤ TB:

Bemessungsspektrum DIN 4149(2005): Sd(T) für 0 ≤ T ≤ TB

Bemessungsspektrum Sd - 4149(2005)

Bemessungsspektrum Sd(T)

TB ≤ T ≤ TC:

Bemessungsspektrum DIN 4149(2005): Sd(T) für TB ≤ T ≤ TC

TC ≤ T ≤ TD:

Bemessungsspektrum DIN 4149(2005): Sd(T) für TC ≤ T ≤ TD

TD ≤ T:

Bemessungsspektrum DIN 4149(2005): Sd(T) für TD ≤ T

Zur Bestimmung des Bemessungsspektrums sind die nachfolgenden Parameter er­forder­lich:

T Schwingungsdauer ( T = 1 / f ).
ag Bemessungswert der Bodenbeschleunigung gemäß DIN 4149, Tabelle 2, in Abhängigkeit von der Erdbebenzone. Dieser ist im Einstellungsdialog (ax, ay, az) vom Be­nut­zer anzugeben.
Der Faktor von 0,7 für die vertikale Boden­beschleunigung gemäß Abschnitt 5.4.1 (4) ist vom Be­nut­zer zu be­rück­sichtigen.
γI Bedeutungsbeiwert gemäß Tabelle 3.
ß0 Verstärkungsbeiwert der Spektralbeschleunigung mit dem Referenz­wert ß0 = 2,5 für 5 % viskoser Dämpfung.
S, TB, TC, TD Parameter gemäß Tabelle 4 bzw. 5.
q Verhaltensbeiwert, der die Fähigkeit eines Tragwerks, der Erd­be­ben­ein­wir­kung im nichtlinearen Bereich mit Überfestigkeit zu wider­stehen, berücksichtigt. Der Verhaltensbeiwert hängt vom plas­ti­schen Verformungs- und Energiedissipationsvermögen des Trag­werks ab und ist gemäß Abschnitt 8 bis 12 zu bestimmen. Für die vertikale Erd­beben­ein­wirkung wird nach Kapitel 8.3.3.2.2 mit einem q von 1,0 ge­rech­net.

 

Statistische Kombinationsmethoden

Da das Antwortspektrum nur Maximalamplituden erfasst, erfolgt die Überlagerung der Ver­schiebungen und Schnittgrößen nach der SRSS- oder CQC‑Methode. Ist die nach­fol­gen­de Forderung erfüllt, wird bei der automatischen Wahl der Über­la­ge­rungs­vor­schrift entsprechend der Norm die SRSS‑Methode gewählt, an­sonsten die CQC‑Methode.

Ti < 0,9·Tj mit Ti ≤ Tj

Ergänzende Hinweise sind im Abschnitt "Statistische Kombinationsmethoden" angegeben.

 

 

Siehe auch