Antwortspektrum nach EN 1998‑1:2013 (Bemessungsspektrum)

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Antwortspektrum nach EN 1998‑1:2013 (Bemessungsspektrum)
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Die für das Bemessungsspektrum nach der Basisnorm EN 1998‑1 (EC8) benötigten Ordinatenwerte Sd ergeben sich durch die nachfolgenden Gleichungen:

0 ≤ T ≤ TB:

Bemessungsspektrum EN 1998‑1: Sd(T) für 0 ≤ T ≤ TB

Bemessungsspektrum Sd - EN 1998‑1

Bemessungsspektrum Sd

TB ≤ T ≤ TC:

Bemessungsspektrum EN 1998‑1: Sd(T) für TB ≤ T ≤ TC

TC ≤ T ≤ TD:

Bemessungsspektrum EN 1998‑1: Sd(T) für TC ≤ T ≤ TD

TD ≤ T:

Bemessungsspektrum EN 1998‑1: Sd(T) für TD ≤ T

Zur Bestimmung des Bemessungsspektrums sind die nachfolgenden Parameter er­for­der­lich:

γI Bedeutungsbeiwert gemäß Abschnitt 4.2.5.
ag Bemessungswert der Bodenbeschleunigung für Baugrundklasse A mit ag = γI · agR.
Die zu verwendende Referenz-Spitzenbodenbeschleunigung agR ist im Einstellungsdialog (ax, ay, az) vom Be­nut­zer anzugeben. Dabei ist der Faktor für die vertikale Boden­beschleunigung gemäß Tabelle 3.4 vom Be­nut­zer zu be­rück­sichtigen. Für Spektren vom Typ 1 ist die vertikale Bodenbeschleunigung auf 90% und für Spektren vom Typ 2 auf 45% der horizontalen Bodenbeschleunigung zu begrenzen.
S, TB, TC, TD Parameterwerte gemäß Abschnitt 3.2.2. Das Bemessungs­spektrum für die Vertikal­komponenten der Erdbeben­einwirkung wird gemäß Tabelle 3.4 mit den Para­meter­werten S=1,0, TB=0,05, TC=0,15 und TD=1,00 ermittelt.
q Verhaltensbeiwert, der die Fähigkeit eines Tragwerks, der Erd­be­ben­ein­wir­kung im nichtlinearen Bereich mit Überfestigkeit zu wider­stehen, berücksichtigt. Der Verhaltensbeiwert hängt vom plas­ti­schen Verformungs- und Energiedissipationsvermögen des Trag­werks ab und ist gemäß den Angaben der Norm in Rech­nung zu stellen. Für die vertikale Erd­beben­ein­wirkung wird mit einem q von 1,0 ge­rech­net.
ß Beiwert für den unteren Grenzwert für das horizontale Bemessungsspektrum mit ß = 0,2.

 

Statistische Kombinationsmethode

Da das Antwortspektrum nur Maximalamplituden erfasst, erfolgt die Überlagerung der Ver­schiebungen und Schnittgrößen nach der SRSS- oder CQC‑Methode. Ist die nach­fol­gen­de Forderung erfüllt, wird bei der automatischen Wahl der Über­la­ge­rungs­vor­schrift entsprechend der Norm die SRSS‑Methode gewählt, an­sonsten die CQC‑Methode.

Ti < 0,9·Tj mit Ti ≤ Tj

Ergänzende Hinweise sind im Abschnitt "Statistische Kombinationsmethoden" angegeben.

 

 

Siehe auch