Statistische Kombinationsmethoden

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Statistische Kombinationsmethoden
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Da das Antwortspektrum nur Maximalamplituden erfasst, erfolgt die Überlagerung der Verschiebungen und Schnittgrößen nach einem der beiden nachfolgenden statistischen Gesetze:

SRSS‑Methode

(SRSS‑Methode)

CQC‑Methode

(CQC‑Methode)

mit

EiVerschiebungen und Schnittgrößen der i‑ten Eigenformen.
nAnzahl der Eigenformen.

Korrelationsbeiwert ρij

r = fi / fj = Tj / TiFrequenzverhältnis.

Die CQC‑Methode ist nur für ξ > 0 zulässig.

 

Im Standard-Fall wird je nach Norm die Überlagerungsvorschrift automatisch gewählt. Ist z.B. nach DIN 4149 die nachfolgende Forderung für alle zu untersuchenden Eigenformen erfüllt, wird bei der automatischen Wahl der Überlagerungsvorschrift die SRSS‑Methode gewählt, ansonsten die CQC‑Methode.

Ti ≤ 0,9 Tj mit Ti ≤ Tj

Liegt ein symmetrisches, räumliches Tragwerk vor, ergeben sich häufig zwei gleichartige Schwingzeiten (Ti = Tj). Somit wird bei derartigen Systemen bei der automatischen Wahl der Überlagerungsvorschrift immer mit der CQC‑Methode gearbeitet. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Kombinationsmethode manuell auszuwählen.