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Bei einer periodischen Erregerkraft zeigt sich, dass die Systemantwort nach einer gewissen Einschwingphase alleine durch den partikulären Lösungsanteil der Differentialgleichungen gegeben ist. Der homogene Lösungsanteil konvergiert aufgrund der Systemdämpfung gegen Null. Da im eingeschwungenen Zustand der zeitliche Verlauf der Systemantwort dem Erregungskraftverlauf folgt, erscheint die Zeitintegration für eine einzelne Erregerfrequenz wenig sinnvoll. Interessanter ist hier die Ermittlung der jeweiligen Maximalamplituden in Abhängigkeit von den zugehörigen Erregerfrequenzen.
Der Ansatz einer cosinusförmigen Erregerkraft liefert:
mit
| p* | Kraftamplitudenvektor (Lastvektor) |
| ωp | Kreisfrequenz der Erregung mit ωp = 2π·fp |
| φ | Phasenverschiebung der Erregung |
Ein entsprechender partikulärer Lösungsansatz ergibt:
mit
| u* | Verformungsamplitudenvektor (Maximalverschiebung im eingeschwungenen Zustand) |
| ψ | Phasenverschiebung der Antwort |
Hieraus ergibt sich nach Einsetzen in die Bewegungsgleichungen das Gleichungssystem für den Real- und Imaginärteil der Systemantwort in Abhängigkeit von der Erregerfrequenz.
In modalen Koordinaten wird wieder eine Entkopplung der Gleichungen erreicht.