DatenbasisbereichEinzelbemessung

<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

EN 1992-1-1 Bemessung > Eingaben

DatenbasisbereichEinzelbemessung

Vorherige Seite   Hauptseite  Nächste Seite Seite drucken

Mit der Einzelbemessung lassen sich unabhängig vom Gesamt­system einzelne Quer­schnitte mit vor­ge­gebenen Schnitt­größen unter­suchen. Die Berechnung wird bei geöffneter Eingabetabelle mit dem Menüpunkt Einzel­bemessung im Berechnungs­menü oder mit der Seitenansicht ausgeführt.

 

Die nach­folgend auf­ge­führten Angaben sind in der Tabelle Einzel­bemessung im Ordner EN 1992‑1‑1 Bemessung der Daten­basis bzw. in den Ordnern der nationalen Varianten ein­zu­geben.

 

Querschnitt

Nummer des zu bemessenden Quer­schnitts. Es können Polygon- und Stahl­beton­ver­bund­quer­schnit­te be­mes­sen werden.

 

Kombination

Bemessungssituation nach EN 1992‑1‑1, Tabelle 2.1.

•0: Ständige und vorübergehende Bemes­sungs­situation
•1: Außergewöhnliche Bemes­sungs­situation

 

Nsd, Mysd, Mzsd

Schnittgrößen, die bemessen werden. Bei Polygon- und Stahl­beton­ver­bund­quer­schnit­ten beziehen sich die Schnitt­größen auf den Schwer­punkt.

 

Modus

•Standard: Normalmodus zur Bemessung für Biegung mit Normal­kraft im gesamten Bean­spruchungs­bereich. Bewehrung wird soweit wie möglich im Zugbereich er­mit­telt.
•Symmetrisch: Bemessung für symmetrische Bewehrung. Im Gegensatz zum Nor­mal­modus werden, wenn eine Bewehrungserhöhung erforderlich ist, alle Beweh­rungs­lagen erhöht. Vorgegebene Verhältnisse zwischen Bewehrungslagen bleiben erhalten.
•Druckglied: Für Druckglieder wird eine symmetrische Bemessung unter Berück­sichtigung der Mindestbewehrung nach Kapitel 9.5.2 (2) durchgeführt.
•Dehnungen: Dehnungszustand für vorhandene Betonstahllagen ermitteln.
•Dehnungen GZG: Dehnungszustand im Grenz­zu­stand der Gebrauchs­tauglich­keit für vor­handene Bewehrungs­lagen ermitteln. Dabei wird in der Druck­zone eine lineare Spannungs-Dehnungs-Linie des Betons mit der Steigung tan α = Ecm ver­wen­det.
•Dehnungen GZG2: Dehnungszustand im Grenz­zu­stand der Gebrauchs­tauglich­keit für vor­handene Bewehrungs­lagen ermitteln. Dabei wird eine nicht­lineare Spannungs-Dehnungs-Linie des Betons nach Bild 3.2 ver­wen­det, wobei für Deh­nungen ab εc1 ein horizontaler Verlauf an­ge­nom­men wird.
•Aufnehmbare Belastung: Ermittlung der aufnehmbaren Belastung. Dabei werden alle Schnittgrößen unter Berücksichtigung der vorhandenen Bewehrungs­lagen bis zum Grenzzustand der Tragfähigkeit gesteigert.
•Aufnehmbares Moment My: Ermittlung des aufnehmbaren Momentes My. Dabei wird das Moment My unter Berücksichtigung der anderen Schnittgrößen und der vorhandenen Bewehrungs­lagen bis zum Grenzzustand der Tragfähigkeit gesteigert.
•Inaktiv: Bemessung inaktiv.

 

ÖNORM B 1992‑1‑1:

In den Modi GZG und GZG2 wird der Spannungszuwachs vorgespannter Stahllagen nach Gl. (13AT) mit dem für den Nachweisquerschnitt eingegebenen Verbundbeiwert ξ1 ermittelt.

 

DAfStb-Richtlinie, Betonbauteile mit nichtmetallischer Bewehrung (Normalbeton nach DIN EN 1992‑1‑1):

In den Modi GZG und GZG2 wird die nichtmetallische Bewehrung mit einer maximalen Zugspannung von αnmt · fnm,k berücksichtigt. In den anderen Modi wird für nicht­metal­li­sche Bewehrung eine Zugfestigkeit von fnm,d = αnmt · fnm,k / γnm angesetzt, mit γnm = 1,3 in einer ständigen und vorüber­ge­henden und γnm = 1,1 in einer außer­ge­wöhn­li­chen Bemes­sungs­si­tua­tio­nen. Bei Dehnungen über der Zugfestigkeit wird von einem horizontalen oberen Ast ausgegangen und die Zug­deh­nung wird auf 7,5 ‰ begrenzt. In der Druckzone wird die nicht­metal­li­sche Bewehrung nicht angesetzt.

 

Siehe auch