DatenbasisbereichEinzelbemessung

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DatenbasisbereichEinzelbemessung

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Mit der Einzelbemessung lassen sich unabhängig vom Gesamt­system einzelne Quer­schnitte mit vor­ge­gebenen Schnitt­größen unter­suchen. Die Berechnung wird bei geöffneter Eingabetabelle mit dem Menüpunkt Einzel­bemessung im Berechnungs­menü oder mit der Seitenansicht ausgeführt.

Die nach­folgend auf­ge­führten Angaben sind in der Tabelle Einzel­bemessung im Ordner Nach­rechnungs­richt­linie Brücken­nach­weise der Daten­basis ein­zu­geben.

 

Querschnitt

Nummer des zu bemessenden Quer­schnitts. Es können Polygon- und Ver­bund­quer­schnit­te be­mes­sen werden.

 

Kombination

Bemessungssituation:

•0: Ständige und vorübergehende Bemes­sungs­situation
•1: Außergewöhnliche Bemes­sungs­situation

 

Nsd, Mysd, Mzsd

Schnittgrößen, die bemessen werden. Bei Polygon- und Verbund­quer­schnit­ten beziehen sich die Schnitt­größen auf den Schwer­punkt.

 

Modus

•Standard: Normalmodus zur Bemessung für Biegung mit Normal­kraft im gesamten Bean­spruchungs­bereich. Bewehrung wird soweit wie möglich im Zugbereich er­mit­telt.
•Symmetrisch: Bemessung für symmetrische Bewehrung. Im Gegensatz zum Nor­mal­modus werden, wenn eine Bewehrungserhöhung erforderlich ist, alle Beweh­rungs­lagen erhöht. Vorgegebene Verhältnisse zwischen Bewehrungslagen bleiben erhalten.
•Druckglied: Für Druckglieder wird eine symmetrische Bemessung unter Berück­sichtigung der Mindestbewehrung nach DIN FB 102, Kapitel 5.4.1.2.1 (1)*P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 9.5.2 (2)] durchgeführt.
•Dehnungen: Dehnungszustand für vorhandene Betonstahllagen ermitteln.
•Dehnungen GZG: Dehnungszustand im Grenz­zu­stand der Gebrauchs­tauglich­keit für vor­handene Beton­stahl­lagen ermitteln. Dabei wird in der Druck­zone eine lineare Spannungs-Dehnungs-Linie des Betons mit der Steigung tan α = Ecm ver­wen­det.
•Dehnungen GZG2: Dehnungszustand im Grenz­zu­stand der Gebrauchs­tauglich­keit für vor­handene Beton­stahl­lagen ermitteln. Dabei wird eine nicht­lineare Spannungs-Dehnungs-Linie des Betons nach DIN FB 102, Bild 4.1 [DIN EN 1992‑2, Bild 3.2] ver­wen­det, wobei für Deh­nungen ab εc1 ein horizontaler Verlauf an­ge­nom­men wird.
•Aufnehmbare Belastung: Ermittlung der aufnehmbaren Belastung. Dabei werden alle Schnittgrößen unter Berücksichtigung der vorhandenen Betonstahllagen bis zum Grenzzustand der Tragfähigkeit gesteigert.
•Aufnehmbares Moment My: Ermittlung des aufnehmbaren Momentes My. Dabei wird das Moment My unter Berücksichtigung der anderen Schnittgrößen und der vorhandenen Betonstahllagen bis zum Grenzzustand der Tragfähigkeit gesteigert.
•Inaktiv: Bemessung inaktiv.

 

Kontextfunktion Einzelbemessung...

Wenn im Darstellungsbereich eine Längsbewehrung angezeigt wird und Bewehrung für einen Grenzzustand der Tragfähigkeit existiert, kann über den Kontextmenüpunkt Einzelbemessung... von Stäben oder Bemes­sungs­ob­jek­ten ein Dialog geöffnet werden.

Dialog der Kontextfunktion Einzelbemessung... nach Nachrechnungsrichtlinie

In diesem Dialog werden alle für den Trag­fähig­keits­nach­weis relevanten Schnitt­kraft­sätze aufgelistet. Nach Auswahl des Bemessungsmodus (z.B. Standard) für die zu unter­su­chen­den Schnitt­kraft­sätze kann das Ergebnis angezeigt bzw. in die Druckliste eingefügt werden (siehe Beispiel Einzelbemessung Spannbetonträger nach Stufe  2) und das Video "https://download.infograph.de/video_de/Einzelbemessung.mp4").

 

Bewehrung

•Erforderlich: Die berücksichtigte Bewehrung der nicht vorgespannten Stahllagen entspricht dem Maximum aller Bemessungen im Grenzzustand der Tragfähigkeit.
•Vorhandene: In den Stahllagen entspricht As der vorgegebenen Grundbewehrung.
•Keine: In den nicht vorgespannten Stahllagen wird die Grundbewehrung zu As = 0 gesetzt.

 

Über das Kontextmenü des Dialoges können zusätzlich folgende Funktionen aufgerufen werden:

•Bewehrung kopieren: Die Bewehrung der markierte Dialogzeile einschließlich der Spannstahllagen mit Ihren Vorspannkräften gemäß der gewählten Kombination wird in die Zwischenablage kopiert. Diese kann z.B. in der Datenbasis in die Tabelle (Bewehrung Stäbe) eines Querschnitts eingefügt werden.
•In Tabelle "Einzelbemessung" einfügen: Die markierte Dailogzeile wird in die Tabelle Einzelbemessung der Datenbasis übernommen. Zusätzlich wird, falls nötig, ein neuer Querschnitt mit entsprechenden Bewehrungslagen erzeugt.

 

 

Siehe auch