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Die Bemessung nach ENV 1992‑1‑1 (Eurocode 2) ermittelt die statisch erforderliche Stahlbetonbewehrung für räumlich beanspruchte Polygon und Flächenquerschnitte. Die Nachweise werden in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit für Biegung mit Längskraft, Querkraft und Torsion geführt. Die Aktivierung der Vorschrift erfolgt im Dialog Bemessungsnormen des Extras-Menüs. Davon abhängig werden in der Bedienungsoberfläche die entsprechenden Vorgaben und Nachweise ermöglicht. Zur Berücksichtigung von Unterschieden in der Querkraftbemessung kann als zugrunde liegende Version des Eurocode 2
| • | DIN V ENV 1992‑1‑1:1991 (Deutschland) oder |
| • | UNI ENV 1992‑1‑1:1991 (Italien) |
eingestellt werden (Berechnung, Einstellungen).
Die Bemessung erfolgt im Nachlauf zur statischen Berechnung, indem die berechneten Lastfälle zu logischen Einwirkungen zusammengefasst werden, denen für die unterschiedlichen Bemessungssituationen Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerte zugeordnet sind. Dies erlaubt eine programmgesteuerte Ermittlung der maßgebenden Bemessungswerte.
Vorgaben zur Bemessung sowie Bewehrungsangaben sind im Rahmen der Querschnittsdefinition anzugeben. Es werden nur Elemente mit den Materialien C12/15 bis C50/60 bemessen. Die Einwirkungen, Sicherheits- und Kombinationsbeiwerte sowie der Umfang des Protokolls werden über die Einstellungen im Berechnungsmenü gesteuert.
Normalerweise wird die Bemessung am Gesamtsystem durchgeführt. Im Ordner ENV 1992‑1‑1 Bemessung der Datenbasis ist zusätzlich eine Einzelbemessung für frei definierte Querschnittspolygone oder Verbundquerschnitte möglich.