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Im Bemessungsprogramm wird die bevorzugte Idealisierung der Arbeitslinie des Betons, das Parabel-Rechteck-Diagramm, verwendet.
Spannungs-Dehnungslinie für Beton
Die Grenzstauchung εcu beträgt ‑3,5 ‰. Der Höchstwert der Betondruckspannung ist festgelegt durch
\begin{align*}
\alpha\cdot f_\mathrm{cd}=\alpha\cdot\frac{f_\mathrm{ck}}{\gamma_\mathrm{c}}
\end{align*}
mit
| α | Abminderungsbeiwert zur Berücksichtigung von Langzeitwirkungen auf die Druckfestigkeit sowie von anderen ungünstigen Wirkungen, die von der Art der Lasteintragung herrühren. Er ist mit 0,85 anzunehmen. |
| fck | Charakteristische Zylinderdruckfestigkeit des Betons (ENV 1992‑1‑1, Tabelle 3.1). |
| fcd | Bemessungswert der Betondruckspannung. |
| γc | Teilsicherheitsbeiwert für Beton (Tabelle 2.3). |
Für den Beton- bzw. Spannstahl wird die in der folgenden Abbildung dargestellte Arbeitslinie mit ideal-elastisch-plastischer Formulierung gewählt. Nach ENV 1992‑1‑1 ist dabei die Stahldehnung nicht begrenzt. Die angegebene Grenzdehnung von εs = 20 ‰ ist in der Richtlinie zur Anwendung von Eurocode 2 des DAfStb festgelegt.
Spannungs-Dehnungslinie für Beton- bzw. Spannstahl
mit
| fpk | Charakteristische Zugfestigkeit des Spannstahls. |
| fyd | Bemessungswert der Festigkeit des Betonstahls an der Streckgrenze. |
| fyk | Charakteristische Festigkeit des Betonstahls an der Streckgrenze. |
| γs | Teilsicherheitsbeiwert für Beton- und Spannstahl (Tabelle 2.3). |