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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit |
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Die Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit werden nach ENV 1992‑1‑1, Abschnitt 2.3.2.1, durch Vergleich des Bemessungswertes der Beanspruchung Sd mit dem entsprechenden Wert der Beanspruchbarkeit Rd geführt. Die Anforderungen nach dem Sicherheitskonzept der ENV 1991 gelten als erfüllt, wenn gilt
Sd ≤ Rd |
(1) |
Die Bemessungswerte werden folgendermaßen kombiniert:
- ständige und vorübergehende Bemessungssituationen (Grundkombination)
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(2) |
- außergewöhnliche Bemessungssituationen
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(3) |
mit
| Gk,j | Charakteristische Werte der ständigen Einwirkungen. |
| Pk | Charakteristische Werte der Vorspannung. |
| Qk,1 | Charakteristischer Wert der veränderlichen Leiteinwirkung (z.B. Wind, Schnee, Verkehrslast). |
| Qk,i | Charakteristischer Wert weiterer veränderlicher Einwirkungen (Begleiteinwirkungen). |
| Ad | Bemessungswert der außergewöhnlichen Einwirkung. |
| γG,j | Teilsicherheitsbeiwerte für ständige Einwirkungen j. |
| γP | Teilsicherheitsbeiwert für Einwirkung infolge Vorspannung. |
| γQ,i | Teilsicherheitsbeiwerte für veränderliche Einwirkungen i. |
| ψ0, ψ1, ψ2 | Kombinationsbeiwerte. |
Angaben über die Größe der Teilsicherheitsbeiwerte finden sich in ENV 1992‑1‑1, Abschnitte 2.3.3.1 und 2.3.3.2. Die Kombinationsbeiwerte sind in der Richtlinie zur Anwendung von Eurocode 2, Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, angegeben.
Die Beanspruchbarkeit Rd ist neben der Querschnittsgeometrie abhängig von den Baustofffestigkeiten und den zugehörigen Sicherheitsbeiwerten:
Rd = f (Querschnitt; fck / γc; fyk / γs)
mit
| fck, fyk | Charakteristische Festigkeiten von Beton und Betonstahl. |
| γc, γs | Teilsicherheitsbeiwerte für Beton und Betonstahl. |
Die Kombination der Einwirkungen nach den Gleichungen (2) und (3) wird jeweils für den gesamten Schnittkraftraum durchgeführt. Als Ergebnis stehen somit die minimalen und maximalen Werte aller Schnittgrößenkomponenten mit ihren zugehörigen Komponenten zur Verfügung. Die Berechnung der Bemessungsschnittgrößen erfolgt analog der Behandlung bei der EN 1992‑1‑1. Die Bemessungsschnittgrößen werden getrennt für die Grund- und die außergewöhnliche Kombination ermittelt. Die Bewehrung wird als Extremwert beider Kombinationen berechnet.
Es stehen folgende Nachweise zur Verfügung:
| • | Biegung mit Längskraft (Kapitel 4.3.1). |
| • | Querkraft (Kapitel 4.3.2). |
| • | Torsion und kombinierte Beanspruchung (Kapitel 4.3.3). |