Eigenschaftsdialog für Rand- und Lochobjekte

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Eigenschaftsdialog für Rand- und Lochobjekte

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Im Wesentlichen wird die Bedeutung für die Netzgenerierung eingestellt.

Zur Auswahl stehen:

•Standard: 
Berandung oder Zwangslinie für die Generierung von Flächenelementen.
•Lager: 
Linienlager im Flächenelementnetz. Die Lagereigenschaften werden mit den Dia­log­feldern unter Lagerung eingegeben.
•Stabzug: 
Stabzug im Flächenelementnetz z.B. für Unterzüge. Dabei werden zwischen den Knoten der Flächenelemente Stäbe erzeugt. Der Quer­schnitt der Stäbe wird mit Hilfe der Dialog­felder Querschnitt am Anfang bzw. Querschnitt am Ende definiert. In Verbindung mit den Quer­schnitts­arten Polygon, Parameter, Rechteck und Stab können unter­schied­liche Anfangs- und End­quer­schnitte vorgegeben werden. Dies er­mög­licht die Modellierung einer Voute durch eine Abtreppung der den Stäben zugeordneten Querschnitte. Bei einer Teilung von "1" erhält der erste Stab den Querschnitt am Anfang und der letzte Stab den Querschnitt am Ende. Dazwischen wird bei der Vernetzung für jeden Stab ein neuer Querschnitt erzeugt. Um die Anzahl der neuen Querschnitte zu begrenzen, kann deren Anzahl angegeben werden (Teilung > 1). Bei Poly­gon­quer­schnitten wird die Lage der Poly­gon­punkte interpoliert. Dafür müssen die Anzahl und die Anordnung der Poly­gon­punkte über­ein­stimmen. Das Koordinaten­system der Stäbe wird mit dem gewählten Winkel um die Stabachse gedreht. Zusätzlich können Stab­ex­zen­tri­zi­tä­ten definiert werden (siehe unten).
•Lager+Stabzug: 
Linienlager und Stabzug im Flächenelementnetz.
•Freier Stab: 
Es werden gleichlange Stab­elemente entsprechend der an­ge­gebenen Teilung er­zeugt (Quer­schnitt, Exzentrizität und Winkel siehe Stabzug). In vertikalen Rändern mit einem Polygonquerschnitt aus Beton nach EN 1992‑1‑1 oder DIN EN 1992‑1‑1 kann zusätzlich eine Betonstütze definiert werden. Die Verwendung dieser Eigen­schaft am Rand oder inner­halb von Flächen­element­netzen ist nicht sinnvoll!
•Pfahl-Stab: 
Je Bodenschicht werden Stab­elemente entsprechend der an­ge­gebenen Teilung und Bettungs­eigen­schaften er­zeugt. Die Schichten des Bettungs­profils (siehe Beispiel Pfahlgründung) sowie die Ordinate z0 gelten in globaler z‑Richtung. Stäbe oberhalb von z0 sowie unterhalb des Bettungs­profils erhalten die Bettungs­eigen­schaften des Querschnitts am Anfang. Die Verwendung dieser Eigen­schaft am Rand oder inner­halb von Flächen­element­netzen ist nicht sinnvoll!
•Feder: 
Es werden Federn zwischen dem Anfang und dem Ende der Rand- bzw. Lochobjekte erzeugt.
•Koppelung: 
Es werden Koppelungen zwischen dem Knoten am Anfang und am Ende der Rand- bzw. Lochobjekte erzeugt.

Layer und Farbe der zu erzeugenden Objekte werden durch die in der Ober­fläche ein­ge­stellten Eigen­schaften (Standard), die Eigen­schaften des Randes (Über­neh­men) oder durch direkte Aus­wahl festgelegt.

Mit Symbol anzeigen lassen sich die dem Modellobjekt zugewiesenen Eigenschaften, wie Querschnitt oder Lager, ein­blen­den. Die Einstellung gilt systemweit für alle Modellobjekte Rand und Loch.

 

Exzentrizität

Für die Stabexzentrizität stehen folgende Optionen zur Auswahl:

•Exzentrizitäten im lokalen Koordinatensystem [m]: 
Die angegebene Exzentrizität wird verwendet. Die Exzentrizitäten an Zwischenknoten werden linear interpoliert.
•Überzug oder Überzug Plattenunterkante: 
Die Exzentrizität in lokale z‑Richtung ergibt sich über den Abstand von Schwerpunkt des betreffenden Querschnitts zu seiner Unterkante und ggf. der halben Plattendicke.
•Unterzug oder Unterzug Plattenoberkante: 
Die Exzentrizität in lokale z-Richtung ergibt sich über den Abstand von Schwerpunkt des betreffenden Querschnitts zu seiner Oberkante und ggf. der halben Plattendicke.

Voute mit Exzentrizität Unterzug (Q1 - Q2), Freier Stab, Teilung 3

 

Stäbe

Rand: Freier Stab

Teilung: 3

Voute mit Exzentrizität Unterzug (Q1 - Q2), Stabzug, Teilung 1

Flächenelemente

Stäbe

Rand: Stabzug

Teilung: 1; Netzweite: 1m

Voute mit Exzentrizität Unterzug (Q1 - Q2), Stabzug, Teilung 3

Flächenelemente

Stäbe

Rand: Stabzug

Teilung: 3; Netzweite: 1m

Voute mit Exzentrizität Unterzug, Anfangsquerschnitt Q1 und Endquerschnitt Q2