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Die Eingabe und Berechnung eines Tragwerks gliedert sich in der Regel in folgende Arbeitsschritte:
1.Beschreiben des Problems mit Modellobjekten
2.Lagerungen und Querschnitte festlegen
3.Elementnetz generieren
4.Lastfälle definieren
5.Einwirkungen und Bemessungssituationen einstellen
6.Berechnungen durchführen
7.Ergebnisse ausgeben
Zentrale Bedeutung für die Systemgenerierung haben die Modellobjekte
Modellobjekte beschreiben die Geometrie und die Eigenschaften einzelner Tragwerksteile. Sie bilden die Grundlage zur programmgesteuerten Erzeugung des Finite-Element-Netzes und werden von den automatischen Netzgenerierern Formtreu und Rasterförmig berücksichtigt.
Die folgenden Modellobjekte finden Verwendung:
| Rand | Ränder definieren den Rand und die Achsen von Tragwerksteilen. Abhängig von ihren Eigenschaften können sie zusätzlich eine Linienlagerung, einen Stabzug oder freie Stäbe (z.B. Stützen) definieren. Mit den Rändern wird in der Regel das gesamte Tragsystem als Drahtmodell beschrieben. |
| Wand | Wände definieren wie Ränder den Rand von Tragwerksteilen und zusätzlich eine Linienlagerung. Geometrisch maßgebend sind die Wandachsen. Wände sind nur für die Erzeugung von reinen Plattensystemen geeignet. |
| Loch | Löcher definieren Aussparungen im Elementnetz. Über deren Eigenschaften können ebenfalls Linienlager und Stabzüge beschrieben werden. |
| Stütze | Stützen definieren ein Punktlager und wahlweise eine Stützenkopfverdichtung im Elementnetz. |
| Modellfläche | Flächen beschreiben Gebiete, die vom Netzgenerierer automatisch vernetzt werden. Ränder, Wände und Löcher bilden deren äußere Begrenzung. Alle Modellobjekte im Inneren der Fläche werden bei der Netzgenerierung berücksichtigt. Der Fläche können Eigenschaften für das FEM‑Netz zugeordnet werden. |
| Kegel | Das Objekt Kegel beschreibt ein Kegelstumpfsegment für die spätere Vernetzung. Über das Kontextmenü kann die Durchdringung mit anderen markierten Kegeln oder Modellflächen ermittelt werden. Ferner können einem Kegel Eigenschaften für das FE‑Netz zugeordnet werden. |
| Volumen | Das Modellobjekt Volumen beschreibt einen Volumenkörper für die spätere Vernetzung mit Tetraederelementen. Dem Volumen können Eigenschaften für das FE‑Netz zugeordnet werden. |
Ist das Elementnetz einmal erzeugt, haben die Modellobjekte weiter keine Bedeutung. Sie sollten für eine spätere Wiederverwendung als Zeichnung gespeichert werden.
Damit ein Gebiet vernetzt werden kann, muss mit Rändern und/oder Wänden ein geschlossenes Polygon beschrieben sein. Sollen mehrere Gebiete, die nicht in einer Ebene liegen, gleichzeitig vernetzt werden, so sind Modellflächen zu definieren.