Zunächst wird der Grundriss oder bei räumlichen Systemen das Drahtmodell mit den Modellobjekten Rand, Stütze und ggf. Loch beschrieben. Diese Objekte werden später vom verwendeten Netzgenerierer erkannt und bei der Netzerzeugung berücksichtigt.
Sie brauchen keine Gebietsdefinitionen vorzunehmen:
Zeichnen Sie einfach Ihr statisches System. Alles weitere übernimmt der Netzgenerierer.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Rand und wählen Sie in der Dialogleiste die Option Eigenschaften. Im Darstellungsbereich erscheint ein Fadenkreuz und in der Dialogleiste wird zur Koordinateneingabe des Randanfangs aufgefordert. Durch die Eingabe von [0 0] wird der Randanfang in den Ursprung gelegt. Nachdem Sie mit [ ↵ ] oder Enter bestätigt haben, wird das Randende abgefragt.
|
|
Zur weiteren Koordinateneingabe sollten Sie jetzt die Relativkoordinateneingabe aktivieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Relativ. Ab jetzt erscheint immer am letzten Punkt ein kleines Koordinatenkreuz. Nachfolgende Koordinateneingaben beziehen sich immer auf diesen Punkt. Die Eingabe von [0 2,1] definiert das Randende in positiver y‑Richtung. Während der fortlaufenden Eingabe wird immer das folgende Randende abgefragt. Die weiteren Koordinateneingaben lauten also: [‑4,9 0] [0 ‑6,3] [4,9 0] [0 ‑2,8] [7 0] [0 3,5] [3,5 0] [0 4,2] [‑4,9 0] [0 ‑2,1] |
|
Um den Bildausschnitt zwischenzeitlich zu verkleinern, klicken Sie auf Zoom - oder auf Zoom alles.
Mit der Option Anfang können Sie, ohne den Befehl erneut aufzurufen, eine weitere Randeingabe beginnen. Geben Sie jetzt die Ränder für die Unterzüge ein. Dabei können Sie auf die Enden der vorhandenen Ränder klicken. Diese werden automatisch 'gefangen'.
|
|
Klicken Sie auf die Schaltfläche Stütze und geben Sie den Stützenmittelpunkt an. Um den aktuellen Bezugspunkt für die Koordinateneingabe zu versetzen, klicken Sie auf Bezugspunkt und wählen Sie als neuen Bezugspunkt die einspringende Ecke rechts neben der Stütze. Bestätigen Sie als Neue Richtung lokale x‑Achse die voreingestellte Auswahl Alte oder Global (das lokale Bezugssystem soll nicht verdreht werden). Von dem gewählten Randende soll die Stütze 3,5 m in negativer x‑Richtung liegen, also lautet die Koordinateneingabe für den Stützenmittelpunkt: [‑3,5 0].
|
|
Zur Kontrolle Ihrer Eingaben können Sie z.B. das System bemaßen. Dazu klicken Sie auf die Schaltfläche Bemaßung und die Option Objekte. Wählen Sie jetzt Alle eingegebenen Modellobjekte aus. Maßpunkte sind die Endpunkte aller Objekte. Um z.B. eine horizontale Maßkette zu positionieren, wählen Sie Horizontal und klicken Sie unterhalb Ihres Systems auf die Zeichenfläche.
|
|
Damit der bisherige Stand Ihrer Eingaben abgespeichert wird, klicken Sie auf Speichern. Der Windows-Dateidialog erscheint und fordert Sie auf, einen Dateinamen einzugeben. Die Datei-Endung *.fem wird automatisch vergeben. Ihre eingegebene Zeichnung erhält ebenfalls einen Namen (z.B. Grundriss) und wird in dieser Datei abgelegt. |