Einführung

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Einführung

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Das Programmsystem InfoCAD ist eine speziell für das Bauwesen entwickelte Soft­ware­lösung zur Analyse ebener und räumlicher Trag­werke. Im Einzelnen stehen die folgen­den Berech­nungs­mög­lich­keiten zur Verfügung:

 

Behandlung von ebenen und räumlichen Stab- und Flächen­trag­werken, Seil­trag­werken und Volumen­modellen.
Geometrisch und physikalisch nichtlineare Berechnung.
Federelemente mit nichtlinearer Kennlinie.
Untersuchung von Kontaktproblemen.
Ermittlung von Knickfiguren und Beuleigenformen.
Elementlagerung nach Bettungsziffer- oder Steife­modul­verfahren mit geschichtetem Baugrund; wahlweise Aus­schluss der Zug­bettung.
Biegebemessung nach DIN 1045, DIN 1045‑1, ÖNORM B 4700, SIA 262, EN 1992‑1‑1.
Schub- und Torsionsbemessung, Durchstanz- und Riss­nach­weis nach DIN 1045‑1, ÖNORM B 4700, SIA 262 und EN 1992‑1‑1.
Stahlbaunachweise nach DIN 18800, EN 1993‑1‑1 und DIN EN 1993‑2 elastisch-elastisch, elastisch-plastisch und plastisch-plastisch.
Biegedrillknicknachweis nach DIN 18800 und EN 1993‑1‑1.
Holznachweise nach DIN 1052 und EN 1995‑1‑1.
Querschnittsanalyse für polygonale Stab­querschnitte; Profil­datenbank.
Eigenwertermittlung, Zeitschrittintegration, dynamische Zugüberfahrt, nichtlineare Seil­dynamik.
Antwortspektrenverfahren für den Erdbebennachweis nach DIN 4149, EN 1998‑1, ÖNORM B 4015 und SIA 261.
Thermische Berechnung von Stahl‑, Holz‑, Stahlbeton- und Verbundquerschnitten. Stabilitäts­nachweise im Brandfall gemäß EN 1992‑1‑2, EN 1993‑1‑2 und EN 1995‑1‑2.
Vorspannung von Stab- und Flächentragwerken sowie Volumenmodellen.
Spannbetonnachweise nach DIN 4227, DIN 1045‑1, ÖNORM B 4750, SIA 262 und EN 1992‑1‑1.
Brückennachweise nach DIN Fach­bericht 102 und EN 1992‑2.
Brückennachrechnung gemäß Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken.
Behandlung von Bauzuständen.
Datenaustausch über DXF‑, IFC‑, SAF‑, Stahlbau- und Bewehrungs­schnitt­stellen;
BIM Add‑In für Autodesk Revit®.

 

Modellaufbereitung, Berechnungs­steuerung und Ergebnis­ausgabe erfolgen bei allen Trag­werks­typen in einer einheitlichen 3D‑CAD‑Oberfläche, die mit den typischen Windows-Funktionalitäten ausgestattet ist.

 

InfoCAD verwaltet die Tragwerke in sogenannten Projektdateien. Die Informationen innerhalb einer Projektdatei sind in Datensätzen geordnet. Auf diese hat der Benutzer über die Graphikansicht, die Tabellenansicht und die Sonderfunktion Datei­service im Datei-Menü Zugriff.

Über das Tragwerk-Menü wird der Tragwerkstyp für die Projektdatei festgelegt und durch eine Dateiergänzung (FEM etc.) gekennzeichnet. In der Projektdatei kann jeweils ein sta­tisches System der folgenden Tragwerkstypen gespeichert sein:

Finite Element System (FEM)
Räumliches Stabwerk (RSW)
Ebenes Stabwerk (ESW)
Rotationsschale (ROS)

 

Zum statischen System gehören die eingegebenen Struktur­daten wie Stäbe, Flächen­elemente, Spann­stränge, Quer­schnitts­werte usw. mit den zugehörigen Lasten. Die Rechen­module ermitteln Verformungen, Schnitt­größen, Auflager- und Boden­reaktionen und speichern diese zusammen mit den Nach­weis­protokollen ebenfalls in der Projekt­datei. Dort stehen dann alle Ergebnisse für die Ausgabe und Weiter­ver­ar­bei­tung zentral zur Ver­fügung.

 

Daneben erlaubt das Programm, Hilfs­zeichnungen und Erläuterungs­texte zu erstellen und eben­falls in der Projekt­datei zu speichern.