Giebelstütze einer Halle unter Brandbeanspruchung

Querschnitt und Material, Schnittgrößen und Bewehrung, Bemessungsvorgaben, Einwirkungen, Protokoll, Stütze 1

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EN 1992-1-1 Bemessung > Beispiele

Giebelstütze einer Halle unter Brandbeanspruchung

Querschnitt und Material, Schnittgrößen und Bewehrung, Bemessungsvorgaben, Einwirkungen, Protokoll, Stütze 1

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In diesem Beispiel wird die Giebelstütze von Richter (2007), welche schon als Beispiel für eine nichtlineare Brandberechnung nach dem allgemeinen Verfahren diente, mit dem vereinfachten Rechenverfahren mit Hilfe der Zonenmethode nach EN 1992‑1‑2, Anhang B.2, bemessen. Die Stütze ist am Fußpunkt eingespannt und am oberen Ende nicht gehalten. Zur Berücksichtigung der Lastexzentrizität wird ein horizontaler Ersatzstab am oberen Stützenende modelliert. Zunächst wird geprüft, welche Bewehrung zur Erreichung der Feuerwiderstandsklasse R90 nötig ist. Anschließend werden die sich ergebenden Bemessungsmomente, mit den Zusatzmomenten nach dem Verfahren mit Nennkrümmungen zur Berücksichtigung der Effekte aus Theorie II. Ordnung, mit denen der nichtlinearen Berechnung verglichen.

System mit Lasten und Abmessungen des Beispiels Giebelstütze einer Halle unter Brandbeanspruchung   Stützenquerschnitt mit Bewehrungslagen

System mit Lasten und Abmessungen [m bzw. mm]

Materialparameter:

Beton: C30/37-EN, quarzhaltige Zuschläge, αc = 25 W/(m² K), εm = 0,7

Betonstahl: B500A, 8 ∅ 28 (warmgewalzt), Achsabstand vom Rand u = 55 mm

Für die Vergleichbarkeit mit der nichtlinearen Berechnung wird die im Systembild dargestellte Belastung als Bemessungseinwirkung sowohl für die ständige und vorübergehende Situation, als auch für die Brandfallsituation angesetzt. Es wird nur Knicken um die y-Achse untersucht mit einer Knicklänge gleich der doppelten Stützenlänge (2 · 9,55 m = 19,1 m) gemäß Bild 5. Der Querschnitt wird dreiseitig brandbeansprucht an den Rändern in Richtung der Querschnittsrichtungen +y, -y und +z.

Normalkraft Nx der Brandfallsituation      Moment My der Brandfallsituation      Längsbewehrung As der Brandfallsituation

Normalkraft Nx [kN] und Moment My [kNm] der Brandfallsituation; erf. Längsbewehrung As [cm²]

Bemessungsvorgaben, Material und Querschnittswerte (Normaltemperatur / Brand)
und Einwirkungen EN 1992‑1‑1:

Bemessung nach EN 1992‑1‑1:2014

Die Nachweise gelten für Bauwerke aus Stahlbeton und Spannbeton mit und ohne

Verbund. Die Einwirkungen werden nach EN 1990, Gl. (6.10), mit den

spezifischen Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten kombiniert.

Alle Nachweise erfolgen für die Extremwerte der Einwirkungen.

Bemessungsvorgaben

 Qu. Expos.   Vorspannung      Bewehrung    Ermüdung     Ri.  De-  Spannung

     klasse   des Bauteils     M R B Q T S  B Q T P C V  br.  ko.  C B P

   3 XC4      Nicht vorgesp.   . . x . . .  . . . . . .   .    .   . . .

(M) Mindestbewehrung zur Sicherstellung der Robustheit.

(R) Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite.

(B) Längsbewehrung aus Bemessung sowie im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.

(Q) (Mindest-)Querkraftbewehrung aus Tragfähigkeit und Ermüdung.

(T) Torsionsbewehrung im Tragfähigkeits- und Ermüdungsnachweis.

(S) Nachweis der Schubfuge.

(P) Spannstahl im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.

(C) Betondruckspannungen, Beton im Ermüdungsnachweis unter Längsdruck.

(V) Beton im Ermüdungsnachweis unter Querkraftbeanspruchung.

 

Vorgaben für den Nachweis der Längs- und Schubbewehrung

M,N     Bemessungsmodus für Biegung und Längskraft:

        (ST) Standard, (SY) Symmetrisch, (DG) Druckglied.

        (*) Bem. ohne Berücksichtigung vorgegebener Bewehrungsverhältnisse.

fyk     Stahlgüte der Bügel.

Theta   Neigung der Betondruckstreben.

P.      Balken werden wie Platten bemessen.

K.      Bemessung für resultierende Querkraft am Kreis-/Ringquerschnitt.

Asl     Vorh. Biegezugbewehrung nach Bild 6.3, autom. Erhöhung bis Maximum.

rhow    Faktor für Mindestbewehrungsgrad rho.w,min nach Kap. 9.3.2(2).

as      Faktor für Biegebewehrung von Platten in Querrichtung nach 9.3.1.1(2).

Red.    Reduktionsfaktor der Vorspannung zur Bestimmung der Zugzone für die

        Verteilung der Robustheitsbewehrung bei Flächenelementen.

                Roh-                                 Asl [cm²]              Red.

 Qu. Beton      dichte   Bem.   fyk   cot     Bem.   Bild 6.3     Faktor    Vor-

                [kg/m³]  M,N   [MPa]  Theta   P.K.  vorh.  max   rhow  as   spg.

   3 C30/37-EN        .   ST      .    .      . .    .      .     .    .     .  

 

Betonstützen

Nr.   Bezeichnung   Knicklänge um y-Achse Knicklänge um z-Achse Äquiv. Lambda.lim

                    Definition   L0,y [m] Definition   L0,z [m] Moment vereinf.

   1  Giebelstütze  Bild 5.7b        .    Kein Knicken     .       .       .

 

Vorgaben Brandnachweis

+y,-y,+z,-z Auswahl der brandbeanspruchten Querschnittsränder. Definiert wird

            die zu dem entsprechenden Rand zeigende Richtung im Stabsystem.

Nr.   Bezeichnung   Branddauer Brandbeanspruchung

                      [min]    +y  -y  +z  -z

   1  Giebelstütze      90      x   x   x   .

 

Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffe im Grenzzustand der Tragfähigkeit

                                              Beton    Betonstahl  Spannstahl

                                            (gamma.c)   (gamma.s)   (gamma.s)

Ständige und vorübergehende Kombination        1,50        1,15        1,15

Außergewöhnliche Kombination                   1,20        1,00        1,00

Brandfallkombination                           1,00        1,00        1,00

Erdbebenkombination                            1,50        1,15        1,15

Nachweis gegen Ermüdung                        1,50        1,15        1,15

 

Materialkennwerte für Beton

Rohd.   Rohdichte des Leichtbetons [kN/m³]

fck     charakteristische Zylinderdruckfestigkeit [MN/m²]

a.cc    Beiwert zur Berechnung des Bemessungswerts fcd = a.cc * fck / gamma.c

fctm    Mittelwert der zentrischen Zugfestigkeit [MN/m²]

a.ct    Beiwert zur Berechnung des Bem.werts fctd = a.ct * fctk;0,05 / gamma.c

        mit fctk;0,05 = 0,7 * fctm

e.c1    Dehnung unter Maximalspannung nach Bild 3.2 [o/oo]

e.cu1   rechnerische Bruchdehnung nach Bild 3.2 [o/oo]

e.c2    Dehnung unter Maximalspannung nach Bild 3.3 [o/oo]

e.cu2   rechnerische Bruchdehnung nach Bild 3.3 [o/oo]

 Qu. Beton       Rohd.  E-Modul  Festigkeiten    [MN/m]   Grenzdehnungen  [o/oo]

                [kg/m³] [MN/m²]  fck   a.cc  fctm  a.ct   e.c1 e.cu1  e.c2 e.cu2

   3 C30/37-EN        .  33000  30,00  1,00  2,90  1,00  -2,20 -3,50 -2,00 -3,50

 

Querschnittsgeometrie und Bewehrung für Stäbe

As      Grundbewehrung [cm²]

d1      Achsabstand der Bewehrung zum nächsten Querschnittrand [m]

Es,fyk  E-Modul und Streckgrenze der Bewehrung [MN/m²]

Kl      Duktilitätsklasse des Betonstahls

 Qu.  Pkt.  Beton          Bewehrung

            y [m]   z [m]  Es,fyk[MN/m²] Kl  y [m]  z [m] d1 [m]  As [cm²]

   3    1   0,000   0,000  200000    500  A  0,055  0,445  0,055      0,00

        2   0,500   0,000  200000    500  A  0,145  0,445  0,055      0,00

        3   0,500   0,500  200000    500  A  0,055  0,145  0,055      0,00

        4   0,000   0,500  200000    500  A  0,055  0,055  0,055      0,00

        5                  200000    500  A  0,355  0,055  0,055      0,00

        6                  200000    500  A  0,445  0,055  0,055      0,00

        7                  200000    500  A  0,445  0,355  0,055      0,00

        8                  200000    500  A  0,445  0,445  0,055      0,00

Bei der Querschnittsbemessung wird die Maximalspannung des Betonstahls

zu k * fyk / gamma.s angenommen mit k gemäß EN 1992-1-1, Tabelle C.1.

Duktilitätsklasse A/B/C: k = 1,05/1,08/1,15.

 

Betonstützen - Reduzierte Querschnitts- und Materialkennwerte unter Brand

az     Breite der geschädigten Zone nach Gl. (B.13) [cm]

Ac,fi  Fläche des reduzierten Querschnitts nach der Zonenmethode [cm²]

fck,fi Reduzierte charakteristische Betondruckfestigkeit nach B.2(3) [MN/m²]

fyk,fi Temperaturabhängige charakteristische Betonstahlzugfestigkeit [MN/m²]

Es,fi  Temperaturabhängiger E-Modul der Bewehrung [MN/m²]

Herst. Warmgewalzter oder kaltverformter Betonstahl

Nr.  Bezeichnung   Beton                  Bewehrung

                     az    Ac,fi  fck,fi   Pkt.  fyk,fi   Es,fi  Herst.

                    [cm]   [cm²]  [MN/m²]        [MN/m²] [MN/m²] 

   1 Giebelstütze   4,01    1930   30,00      1   297,84  123951  warm

                                              2   404,66  161863  warm

                                              3   410,72  164286  warm

                                              4   410,32  164129  warm

                                              5   500,00  200000  warm

                                              6   410,32  164129  warm

                                              7   404,66  161864  warm

                                              8   297,84  123951  warm

 

EN 1992‑1‑1 Einwirkungen

 

Standard Bemessungsgruppe

 

Fd - Bemessungswerte von Einwirkungen

Lastfälle

---------

3    Lastgruppe

 

1. Ständige und vorübergehende Situation

Endzustand

Fd - Bemessungswerte von Einwirkungen

 

1. Brandfall Situation

Endzustand

Fd - Bemessungswerte von Einwirkungen

 

 

Auszug aus dem ausführlichen Protokoll für den Stützenfuß (Stütze 1, Stab 1, Ort 1):

 

NACHWEISE FÜR STÄBE

 

Nachweis der Längsbewehrung

Die berechnete erforderliche Bewehrung enthält die vorgegebene Grundbewehrung.

(B) Bemessung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit

    Druckbewehrung ist bei überwiegender Biegung durch "*" markiert.

    In Querschnittsteilen nach 6.1 (5) wird die Betonstauchung nicht begrenzt.

    Die Mindestlängsbewehrung nach 9.2.1.1 und 9.3.1.1 wird nicht ermittelt.

    Bei Druckgliedern wird die Mindestbewehrung nach 9.5.2 berücksichtigt.

    fck     Betonfestigkeit für Bemessung [MN/m²]

(B+)Stützenbemessung nach dem Verfahren mit Nennkrümmungen nach 5.8.8

 

Stab 1

Ort 1

Stab 1, x = 0,00 m (Stablänge 0,50 m)

Querschnitt 3: Polygon - C30/37-EN

Stahl 3; Bemessungsmodus: Standard

(B) fck=30

Querschnittswerte     A [m²]   ys [m]   zs [m]   Iy [m4]   Iz [m4]   Iyz[m4]

          brutto:      0,250    0,250    0,250    0,0052    0,0052    0,0000

 

1. Ständige und vorüberg. Komb. (SK.1): Fd, Endzustand

Betonschnittgrößen

Satz     Nx[kN]   My[kNm]   Mz[kNm]

Nx-  :  -218,00    139,51      0,00

Nx+  :  -218,00    139,51      0,00

My-  :  -218,00    139,51      0,00

My+  :  -218,00    139,51      0,00

Mz-  :  -218,00    139,51      0,00

Mz+  :  -218,00    139,51      0,00

Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze

Satz   Kombination

Nx-  : 1*L3

Nx+  : 1*L3

My-  : 1*L3

My+  : 1*L3

Mz-  : 1*L3

Mz+  : 1*L3

 

1. Brandfall Kombination (BK.1): Fd, Endzustand

Betonschnittgrößen

Satz     Nx[kN]   My[kNm]   Mz[kNm]

Nx-  :  -218,00    139,51      0,00

Nx+  :  -218,00    139,51      0,00

My-  :  -218,00    139,51      0,00

My+  :  -218,00    139,51      0,00

Mz-  :  -218,00    139,51      0,00

Mz+  :  -218,00    139,51      0,00

Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze

Satz   Kombination

Nx-  : 1*L3

Nx+  : 1*L3

My-  : 1*L3

My+  : 1*L3

Mz-  : 1*L3

Mz+  : 1*L3

 

Nachweis der Längsbewehrung

Bewehrung     Nx        My        Mz   max Sc  kc     Ap'   erf.As  Situation

Lage Typ     [kN]     [kNm]     [kNm] [MN/m²]        [cm²]   [cm²]

  1  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  2  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  3  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  4  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  5  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  6  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  7  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

  8  B+   -218,00    355,24      0,00    .     .       .      6,33  BK.1,Nx-

 

 

NACHWEIS FÜR BETONSTÜTZEN

 

Nachweis der Betonstützen nach dem Nennkrümmungsverfahren

Die berechnete erforderliche Bewehrung wird immer symmetrisch ermittelt, enthält

die vorgegebene Grundbewehrung sowie die Mindestbewehrung für Stützen nach

9.5.2 (2). Bei Stützen unter Drucknormalkraft wird die Mindestexzentrizität nach

6.1 (4) berücksichtigt.

Die maximale Bewehrung aller Nachweisorte in der Stütze wird gemäß 5.8.8.3 als

konstante Bewehrung über die gesamte Stütze angesetzt.

L0           Knicklänge der Stütze [m]

phi          Endkriechzahl nach 3.1.4

c            Vom Krümmungsverlauf abhängiger Beiwert nach 5.8.8.2 (4)

y,z          Drehachse für Schlankheiten, Krümmungen und Stabmomente

Lambda vorh. Aus der Knicklänge ermittelte vorhandene Schlankheit

Lambda lim   Grenzwert der Schlankheit nach 5.8.3.1 (1)

phi,eff      Effektive Kriechzahl nach 5.8.4 (2)

Omega        Mechanischer Bewehrungsgrad Omega = As*fyd/(Ac*fcd)

M01/M02      Momentenverhältnis der Stützenendmomente nach Theorie I.Ordnung

             |M02| > |M01|

n            Bezogene Normalkraft n = NEd/(Ac*fcd)

A,B,C        Faktoren nach 5.8.3.1 (1)

Kr           Krümmungsbeiwert in Abhängigk. von der Normalkraft nach 5.8.8.3 (3)

Kphi         Krümmungsbeiwert zur Berücksicht. des Kriechens nach 5.8.8.3 (4)

1/r          Krümmung nach 5.8.8.3 (1)

M1           Moment nach Theorie I. Ordnung [kNm]. Optional wird das äquivalente

             Moment nach 5.8.8.2 (2) angesetzt, wenn keine Querbelastung

             ermittelt wurde. In diesem Fall wird der Wert mit "+" markiert.

Mfi          Moment aus Temperaturkrümmung bei unsymmetrischer Brandbeanspruchung 

             [kNm]

Mi           Moment aus Stützenimperfektion nach 5.2 (7) [kNm]

M2           Nennmoment nach Theorie II. Ordnung nach 5.8.8.2 (2) [kNm]

Mmin         Moment aus Mindestexzentrizität nach 6.1 (4) [kNm]

MEd          Zu bemessendes Moment MEd = M1+Mi+M2 > Mmin [kNm]

As,tot       Gesamtbewehrung am Nachweisort [cm²]

             Ist die Bewehrung zur Einhaltung der Grenzschlankheit maßgebend,

             wird dies mit '*' markiert.

             Ergibt sich aus dem tatsächlichen Moment mehr Bewehrung als aus dem

             äquivalenten Moment mit Zusatzmomenten, wird dies mit '!' markiert.

 

Stütze 1

 

Stab 1

 

Ort 1 - Ort der maximalen Bewehrung in der Stütze

Stütze 1, Stab 1, x = 0,00 m (Stablänge 0,50 m, Stützenlänge 9,55 m)

Querschnitt 3: Polygon - C30/37-EN

phi=0,00; c=9,87;

Knicklängen: L0,y=19,10 m (=2*L, Bild 5.7b))

             L0,z=0,00 m (Kein Knicken)

Querschnittswerte     A [m²]   ys [m]   zs [m]   Iy [m4]   Iz [m4]   Iyz[m4]

          brutto:      0,250    0,250    0,250    0,0052    0,0052    0,0000

 

1. Ständige und vorüberg. Komb. (SK.1): Fd, Endzustand

Betonschnittgrößen

Satz     Nx[kN]   My[kNm]   Mz[kNm]

Nx-  :  -218,00    139,51      0,00

Nx+  :  -218,00    139,51      0,00

My-  :  -218,00    139,51      0,00

My+  :  -218,00    139,51      0,00

Mz-  :  -218,00    139,51      0,00

Mz+  :  -218,00    139,51      0,00

 

Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze

Satz   Kombination

Nx-  : 1*L3

Nx+  : 1*L3

My-  : 1*L3

My+  : 1*L3

Mz-  : 1*L3

Mz+  : 1*L3

 

1. Brandfall Kombination (BK.1): Fd, Endzustand

Betonschnittgrößen

Satz     Nx[kN]   My[kNm]   Mz[kNm]

Nx-  :  -218,00    139,51      0,00

Nx+  :  -218,00    139,51      0,00

My-  :  -218,00    139,51      0,00

My+  :  -218,00    139,51      0,00

Mz-  :  -218,00    139,51      0,00

Mz+  :  -218,00    139,51      0,00

 

Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze

Satz   Kombination

Nx-  : 1*L3

Nx+  : 1*L3

My-  : 1*L3

My+  : 1*L3

Mz-  : 1*L3

Mz+  : 1*L3

 

Nachweis nach dem Nennkrümmungsverfahren - Normaltemperatur

Maßgebender Schnittkraftsatz: SK.1,Nx-

 

Bestimmung der Grenzschlankheit

                                             Lambda

   phi,eff Omega M01/M02   A    B    C    n  vorh.     lim

y:  0,00    0,18    0,44 0,70 1,17 1,26 0,04 132,33 >  98,54

z:  Kein Knicken um die z-Achse gemäß Benutzereingabe.

 

Bestimmung der Zusatz- und Bemessungsmomente

         M1       Mi   Kr  Kphi   1/r      M2      MEd

       [kNm]    [kNm]            [1/m]   [kNm]    [kNm]

y:    139,51     6,94 1,00 1,00 0,0113   91,18   237,63

z:      0,00      .    .    .    .         .       0,00

 

Bemessung

      NEd     MEdy     MEdz  As,tot

     [kN]    [kNm]    [kNm]   [cm²] 

  -218,00   237,63     0,00  21,01

 

Nachweis nach dem Nennkrümmungsverfahren - Brandfall (90 min)

Maßgebender Schnittkraftsatz: BK.1,Nx-

 

Bestimmung der Grenzschlankheit

                                             Lambda

   phi,eff Omega M01/M02   A    B    C    n  vorh.     lim

y:  0,00    0,26    0,44 0,70 1,23 1,26 0,04 143,88 > 111,91

z:  Kein Knicken um die z-Achse gemäß Benutzereingabe.

 

Bestimmung der Zusatz- und Bemessungsmomente

         M1       Mfi       Mi   Kr  Kphi   1/r      M2      MEd

       [kNm]     [kNm]    [kNm]            [1/m]   [kNm]    [kNm]

y:    139,51    103,34     6,94 1,00 1,00 0,0131  105,44   355,24

z:      0,00       .        .    .    .    .         .       0,00

 

Bemessung

      NEd     MEdy     MEdz  As,tot

     [kN]    [kNm]    [kNm]   [cm²] 

  -218,00   355,24     0,00  50,60

 

Aus der Bemessung ergibt sich für die Stütze nach 90 Minuten Brand eine erforderliche Gesamtlängsbewehrung von 50,6 cm². Dies liegt über der im Beispiel angesetzten Bewehrung von 48,26 cm² (Bewehrung: 8 ∅ 28 mm), mit der die vorgegebenen 90 Minuten Brand bei der nichtlinearen Berechnung knapp überschritten wurden.

In der Bemessung wird ein Gesamtmoment MEd,y = 355,24 kNm ermittelt, bestehend aus dem Moment nach Theorie I. Ordnung, dem Moment aus Temperaturkrümmung, dem Moment aus Imperfektion und dem Zusatzmoment nach Theorie II. Ordnung aus dem Nennkrümmungsverfahren. Verglichen dazu ergab sich bei der nichtlinearen Brandberechnung am Stützenfuß zum Zeitpunkt 90 Minuten ein Moment von 362,65 kNm.