In diesem Beispiel wird eine Rechteckplatte (d = 20 cm, C30/37-EN, BSt 500 S, Expositionsklasse XC2) mit einem Unterzug untersucht. Die gelenkig gelagerte Platte ist mit Eigenlast und einer Verkehrslast von 10 kN/m² belastet.
Die Nachweise werden für alle möglichen Kombinationen von Lastfällen geführt. Diese Methode wird in den Berechnungseinstellungen gewählt, ist aber bei einer größeren Anzahl von Lastfällen sehr zeitaufwendig.
Das nachfolgende Bild zeigt die Abmessungen des Unterzuges. Der Achsabstand des Betonstahls vom Querschnittsrand beträgt 3 cm. Die Eigenlast des Unterzuges wird um seinen Plattenanteil reduziert.
Bemessungsvorgaben und Betonstahlbeschreibung der Platte (Querschnitt 1):
| • | Randabstand des Betonstahls für x- und y-Richtung der oberen (1.) und unteren (2.) Lage: 0,03 m |
| • | Biegebemessungsmodus: Standard mit 20% Biegebewehrung in Querrichtung gemäß Kapitel 9.3.1.1 (2) |
| • | Stahlgüte: B500A |
| • | Nutzhöhe: 0,17 m |
| • | Druckstrebenneigung cot Θ: 1,0 |
| • | Biegezugbewehrung Asl für die Querkraftbemessung: 1,88 cm² |
Bemessungsvorgaben des torsionsweichen Unterzuges (Querschnitt 2):
| • | Biegebemessungsmodus: Standard |
| • | Stahlgüte der Bügel: 500S |
| • | Schubquerschnitt: Breite: 0,30 m Nutzhöhe: 0,57 m |
| • | Druckstrebenneigung cot Θ: 1,0 |
| • | Biegezugbewehrung Asl für die Querkraftbemessung: 2,90 cm² |
| • | Nachweis der Schubfuge mit Standardwerten aber mit Fugenrauhigkeit: Rau |
Qu. Expos. Vorspannung Bewehrung Ermüdung Ri. De- Spannung
klasse des Bauteils M R B Q T S B Q T P C V br. ko. C B P
1 XC4 Nicht vorgesp. x x x x . . . . . . . . x . x x .
2 XC4 Nicht vorgesp. x x x x . x . . . . . . x . x x .
(M) Mindestbewehrung zur Sicherstellung der Robustheit.
(R) Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite.
(B) Längsbewehrung aus Bemessung sowie im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.
(Q) (Mindest-)Querkraftbewehrung aus Tragfähigkeit und Ermüdung.
(T) Torsionsbewehrung im Tragfähigkeits- und Ermüdungsnachweis.
(S) Nachweis der Schubfuge.
(P) Spannstahl im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.
(C) Betondruckspannungen, Beton im Ermüdungsnachweis unter Längsdruck.
(V) Beton im Ermüdungsnachweis unter Querkraftbeanspruchung.
Vorgaben für den Nachweis der Längs- und Schubbewehrung
M,N Bemessungsmodus für Biegung und Längskraft:
(ST) Standard, (SY) Symmetrisch, (DG) Druckglied.
fyk Stahlgüte der Bügel.
Theta Neigung der Betondruckstreben.
Pl. Balken werden wie Platten bemessen.
Asl Vorh. Biegezugbewehrung nach Bild 6.3, autom. Erhöhung bis Maximum.
rhow Faktor für Mindestbewehrungsgrad rho.w,min nach Kap. 9.3.2(2).
as Faktor für Biegebewehrung von Platten in Querrichtung nach 9.3.1.1(2).
Red. Reduktionsfaktor der Vorspannung zur Bestimmung der Zugzone für die
Verteilung der Robustheitsbewehrung bei Flächenelementen.
Roh- Bem. Asl [cm²] Red.
Qu. Beton dichte Bem. fyk cot wie Bild 6.3 Faktor Vor-
[kg/m³] M,N [MPa] Theta Pl. vorh. max rhow as spg.
1 C30/37-EN . ST 500 1,00 . 1,88 0,00 1,00 0,20 .
2 C30/37-EN . ST 500 1,00 . 2,90 . 1,00 . .
Schubquerschnitte
bw.nom Rechnerische Querschnittsbreite bei Vorspannung nach 6.2.3(6).
h.nom Rechnerische Querschnittshöhe bei Vorspannung nach 6.2.3(6).
kb, kd Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms z aus der Nutzbreite bn
bzw. der Nutzhöhe d.
z1, z2 Höhe und Breite des Kernquerschnitts für Torsion.
tef Wanddicke des Torsionskastens.
K. Kastenquerschnitt; Ermittlung der Tragfähigkeit nach Gl.(6.29).
Qu. Breite [m] Nutzbreite Höhe [m] Nutzhöhe Torsionsquerschn. [m]
bw bw.nom bn [m] kb h h.nom d [m] kd z1 z2 tef K.
1 1,000 . . . 0,200 . 0,170 0,90 . . . .
2 0,300 . 0,270 0,90 0,600 . 0,570 0,90 0,540 0,240 0,060 .
Vorgaben für den Nachweis der Schubfuge
Fugenbesch. Beschaffenheit der Fuge: Sehr glatt, glatt, rau, verzahnt.
c Faktor c gemäß 6.2.5 (2). Von der Norm abweichende Werte werden mit
"!" markiert.
dz Abstand der Schubfuge von der Querschnittsoberkante [m].
bi Breite der Schubfuge [m].
sigma Spannung infolge der minimalen Normalkraft rechtwinklig zur Fuge
(Druck negativ) [MN/m²].
Dyn. Dynamische oder Ermüdungsbeanspruchung nach 6.2.5 (5).
Qu. Fugenbesch. c dz bi sigma Dyn.
[m] [m] [MN/m²]
2 Rau 0,400 0,200 0,300 0,00 .
Vorgaben für den Nachweis der Rissbreiten
ds Größter vorhandener Stabdurchmesser der Betonstahlbewehrung [mm].
max.s Größter vorhandener Stababstand der Betonstahlbewehrung [mm].
sr,max Oberer Grenzwert für den maximalen Rissabstand nach Gl. (7.11) [mm].
Xi1 Verbundbeiwert für Spannstahl bei Stabquerschnitten.
k Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Zugspannungen.
kt Beiwert für die Dauer der Lasteinwirkung bei Berechnung der Rissbreite.
Fakt. Abminderungsfaktor für fctm nach Kap. 7.3.2 (As) bzw. 7.3.4 (wk).
Komb. Kombination für Nachweis der Mindestbewehrung (As) und Rissbreite (wk):
CK, HK, QK = Charakteristische, häufige, quasi-ständige Kombination,
ZZ, BO, BU = Zentrischer Zug, Biegezug oben, Biegezug unten,
KL = Einwirkungskombination gemäß Expositionsklasse.
Methode Nachweismethode für Mindestbewehrung (kc) und Rissbreite (wk):
kc Berechnung des Beiwerts kc für Stege/Gurte nach Gl. (7.2/7.3).
auto = Gl. (7.2) für rechteckige, Gl. (7.3) für sonstige Querschnitte.
wk Berech. = Direkte Berechnung der Rissbreite nach Kap. 7.3.4,
Stabab. = Begrenzung der Stababstände nach Tab. 7.3N,
Ber.(M) = Direkte Berechnung für mittlere Stahldehnung innerh. Ac,eff,
Abs.(M) = Begr. der Stababstände für mittl. Stahldehnung innerh. Ac,eff.
RI Ringförmige Bestimmung von Ac,eff gemäß Wiese et al., Beton- und
Stahlbetonbau 2004, Heft 4, S. 253 ff.
Qu. wmax ds max sr Beiwerte Fakt.fctm Komb. Methode RI
[mm] s max Xi1 k kt As wk As wk kc wk
1 0,30 10 . . . 1,00 0,4 1,00 1,00 KL KL auto Berech. .
2 0,30 10 . . . 1,00 0,4 1,00 1,00 KL KL auto Berech. .
Vorgaben für den Nachweis der Betonspannungen und Betonstahlspannungen
Sigma.c Betondruckspannung im Gebrauchszustand.
Sigma.s Betonstahlspannung im Gebrauchszustand.
(CK),(QK) Charakteristische, Quasi-ständige Kombination.
(HK),(KL) Häufige Kombination, Kombination gemäß Expositionsklasse.
Qu. fck(t) zul.sigma.c(t) zul.sigma.c zul.sigma.s Dekompression
[MN/m²] (CK, QK) (CK) (QK) (CK) Komb. Spannung
1 . . 0,60 fck . 0,80 fyk . .
2 . . 0,60 fck . 0,80 fyk . .
In den nachfolgenden Abbildungen sind die ermittelten Bewehrungen dargestellt.
Biegebewehrung As der Stäbe aus Tragfähigkeit [cm²] |
Biegebewehrung As der Stäbe zur Sicherstellung der Robustheit (Duktilität) [cm²] |
Biegebewehrung As der Stäbe aus Rissesicherung [cm²] |
Maximale Biegebewehrung As der Stäbe [cm²] |
Maximale Biegebewehrung asx der Platte [cm²/m] |
Bügelbewehrung Asb.z der Stäbe aus |
Verbundbewehrung Schubfugennachweis Asb |
Bügelbewehrung asb der Platte aus |
Nachfolgend ist für die Feldmitte des Unterzuges ein Auszug des ausführlichen Protokolls wiedergegeben.
Nachweis der Längsbewehrung
Die berechnete erforderliche Bewehrung enthält die vorgegebene Grundbewehrung.
(M) Mindestbewehrung für Robustheit nach EN 1992-2, 6.1 (109) (Charakt. K.)
fctm Mittelwert der zentrischen Betonzugfestigkeit [MN/m²]
zs,o/u Hebelarm der inneren Kräfte oben/unten mit zs=0,9*d [m]
fyk,o/u Festigkeit der Längsbewehrung oben/unten [MN/m²]
max Sc Maximale Betonrandspannung aus Charakt. K. [MN/m²]
(R) Mindest-/erf. Bewehrung nach 7.3.2 zur Begrenzung der Rissbreite
Bewehrungserhöhung aus dem Nachweis der Rissbreite ist mit "!" markiert
wmax Zulässige Rissbreite gemäß Vorgabe [mm]
ds Größter vorhandener Stabdurchmesser [mm]
k Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Zugspannungen
fct,eff Betonzugfestigkeit zum Zeitpunkt der Rissbildung [MN/m²]
kc Beiwert zur Berücksichtig. der Spannungsverteilung in der Zugzone
gemäß Gl. (7.3), für Rechteckqu. gemäß Gl. (7.2)
max Sc Maximale Betonrandspannung aus Einwirkungskombination [MN/m²]
(B) Bemessung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit
Druckbewehrung ist bei überwiegender Biegung durch "*" markiert.
In Querschnittsteilen nach 6.1 (5) wird die Betonstauchung nicht begrenzt.
Die Mindestlängsbewehrung nach 9.2.1.1 und 9.3.1.1 wird nicht ermittelt.
Bei Druckgliedern wird die Mindestbewehrung nach 9.5.2 berücksichtigt.
fck Betonfestigkeit für Bemessung [MN/m²]
Stab 70, x = 0,00 m (Stablänge 0,83 m)
Querschnitt 2: Polygon - C30/37-EN
Stahl 2; Bemessungsmodus: Standard
(M) fctm=2,9; zs,o/u=0,513/0,513; fyk,o/u=500/500
(R) wmax=0,3; ds=10; kc nach Gl. (7.3); k=1; fct,eff=2,9
(B) fck=30
Querschnittswerte A [m²] ys [m] zs [m] Iy [m4] Iz [m4] Iyz[m4]
brutto: 0,460 0,850 0,178 0,0107 0,0828 0,0000
1. Charakteristische (seltene) Kombination (CK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 4 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm]
1 : 0,00 69,95 0,00
2 : 0,00 196,53 0,00
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
1 : L1
2 : L1+L2+L3
1. Quasi-ständige Kombination (QK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 4 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm]
2 : 0,00 107,92 0,00
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
2 : L1+0,30*L2+0,30*L3
1. Ständige und vorüberg. Komb. (SK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 8 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm]
2 : 0,00 284,31 0,00
5 : 0,00 69,95 0,00
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
2 : 1,35*L1+1,50*L2+1,50*L3
5 : L1
Nachweis der Längsbewehrung
Bewehrung Nx My Mz max Sc kc Ap' erf.As Situation
Lage Typ [kN] [kNm] [kNm] [MN/m²] [cm²] [cm²]
1 M 0,00 69,95 0,00 . . . 0,00 CK.1,1
R 0,00 107,92 0,00 4,25 . . 0,00 QK.1,2
B 0,00 69,95 0,00 . . . 0,00 SK.1,5
2 M 0,00 69,95 0,00 . . . 0,00 CK.1,1
R 0,00 107,92 0,00 4,25 . . 0,00 QK.1,2
B 0,00 69,95 0,00 . . . 0,00 SK.1,5
3 M 0,00 196,53 0,00 7,73 . . 1,44 CK.1,2
R 0,00 107,92 0,00 4,25 0,50 . 2,53 QK.1,2
B 0,00 284,31 0,00 . . . 5,60 SK.1,2
4 M 0,00 196,53 0,00 7,73 . . 1,44 CK.1,2
R 0,00 107,92 0,00 4,25 0,50 . 2,53 QK.1,2
B 0,00 284,31 0,00 . . . 5,60 SK.1,2
Nachweis der Schubbewehrung
Der Mindestbewehrungsgrad nach Gl. (9.5N) wird berücksichtigt.
Ac Querschnittsfläche zur Berechn. der Betonspannung aus Längskraft [m²]
bw Wirksame Breite zur Berechnung der Schubspannungen aus Qz und Mx [m]
bn Statisch wirksame Breite zur Schubbemessung für Qy [m]
kb Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms aus bn
h Wirksame Höhe zur Berechnung der Schubspannungen aus Qy und Mx [m]
d Statisch wirksame Höhe zur Schubbemessung für Qz [m]
kd Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms aus d
Neigung Neigung cot Theta der Betondruckstreben gegen die Längsachse
Asl vorh. Anrechenbare Biegezugbewehrung gem. Bild 6.3 [cm²]
rhow,min Mindestbewehrungsgrad der Querkraftbewehrung gem. Gl. (9.5N)
Qy, Qz Bemessungsquerkräfte in y- und z-Richtung [kN]
VRdc Aufnehmbare Querkraft ohne Querkraftbew. nach 6.2.2 (1) [kN]
VRdmax Aufnehmbare Querkraft der Druckstreben nach 6.2.3 (3) [kN]
z Innerer Hebelarm z=kb*bn bzw. z=kd*d [m]
Asb.y,z Erf. Bügelbewehrung aus Qy bzw. Qz [cm²/m]
Asl Erf. Biegezugbewehrung gem. Bild 6.3 [cm²] für erf. Asb
Delta Ftd Zugkraftanteil in der Längsbew. infolge Querkraft gemäß Gl. (6.18)
Stab 70, x = 0,00 m (Stablänge 0,83 m)
Querschnitt 2: Polygon - C30/37-EN
bw/bn/kb=0,3/0,27/0,9; h/d/kd=0,6/0,57/0,9
Ac=0,46; fyk=500; Asl vorh./max=2,9/0; rhow,min=1*(0,08*fck½/fyk)
1. Ständige und vorüberg. Komb. (SK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 8 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm] Mx[kNm] Qy[kN] Qz[kN]
2 : 0,00 284,31 0,00 0,00 0,00 -30,79
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
2 : 1,35*L1+1,50*L2+1,50*L3
Nachweis der Schubbewehrung und der Druckstrebenfestigkeit
Einwirkung z Nei- Q/ Asb.y Asb.z Asb.T Asl.T Asl
max [m] gung VRdc [cm²/m] [cm²/m] [cm²/m] [cm²] [cm²] Situation
Qy : 0,24 1,00 0,00 . . . . . -,-
Qz : 0,51 1,00 0,47 . 2,63 . . 2,90 SK.1,2
Einwirkung z Nei- Qy/ Qz/ Mx/ Q/VRd+ Delta Ftd
max [m] gung VRdmax VRdmax TRdmax Mx/TRd [kN] Situation
Qy : 0,24 1,00 0,00 . . . 0,00 -,-
Qz : 0,51 1,00 . 0,04 . . 15,40 SK.1,2
Nachweis der Schubfuge
bi Breite der Fuge [m]
sigma.n Spannung senkrecht zur Fuge gemäß Benutzervorgabe. Bei Druck
negativ [MN/m²]
Fugenrau. Rauigkeit der Fuge (sehr glatt, gatt, rau, verzahnt)
c, mue Von der Fugenrauigkeit abhängige Faktoren nach 6.2.5(2)
z Innerer Hebelarm gemäß Schubquerschnitt [m]
beta Verhältnis Normalkraft Betonergänzung zur Gesamtnormalkraft in der
Druck- bzw. Zugzone. Ist der Dehnungszustand nicht eindeutig
bestimmbar wird auf der sichern Seite 1,0 angenommen (Markierung *)
vEdi Bemessungswert der Schubkraft in der Fuge nach Gl. (6.24) [MN/m²]
vRdi Bemessungswert der Schubtragfähigkeit in der Fuge nach Gl. (6.25)
[MN/m²]
vEdi/vRdi Ausnutzungsgrad
erf. Asb Querschnittsfläche der erfoderlichen Verbundbewehrung [cm²/m]
Stab 70, x = 0,00 m (Stablänge 0,83 m)
Querschnitt 2: Polygon - C30/37-EN
bi = 0,3 m; sigma.n = 0 MN/m²
Fugenrauigkeit = Rau; c = 0,4; mue = 0,7
1. Ständige und vorüberg. Komb. (SK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 8 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm] Qz[kN]
2 : 0,00 284,31 0,00 -30,79
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
2 : 1,35*L1+1,50*L2+1,50*L3
Nachweis der Schubfuge
z beta vEdi vRdi vEdi/ erf. Asb
[m] [-] [MN/m²] [MN/m²] vRdi [cm²/m] Situation
0,51 1,00 0,2001 0,5413 0,37 0,00 SK.1,2
Nachweis der Rissbreiten
Der Nachweis erfolgt durch direkte Berechnung der Rissbreite.
Maßgebend ist die endgültige Längsbewehrung als Maximum aus Robustheits-, Riss-
und Biegebewehrung inklusive einer evtl. Erhöhung aus dem Ermüdungsnachweis.
(CK) Charakt. (seltene), (HK) Häufige, (QK) Quasi-ständige Kombination
wmax Zulässige Rissbreite gemäß Vorgabe [mm]
ds Größter vorhandener Stabdurchmesser [mm]
fct,eff Betonzugfestigkeit zum Zeitpunkt der Rissbildung [MN/m²]
Sigma.c Maximale Betonrandspannung im Zustand I [MN/m²]
wk Rechenwert der Rissbreite nach 7.3.4 [mm]
sr,max Vorgegebener / berechneter max. Rissabstand nach 7.3.4 (3) [mm]
Ac,eff Wirkungsbereich der Bewehrung [m²] gem. Bild 7.1
As,eff Betonstahl innerhalb Ac,eff [cm²]
Ap,eff Im Verbund liegender Spannstahl innerhalb Ac,eff [cm²]
Sigma.s Betonstahlspannung im Zustand II [MN/m²]
kt Beiwert für die Dauer der Lasteinwirkung nach 7.3.4 (2)
Stab 70, x = 0,00 m (Stablänge 0,83 m)
Querschnitt 2: Polygon - C30/37-EN
wmax=0,3; ds=10; fct,eff=2,9; kt=0,4
Querschnittswerte A [m²] ys [m] zs [m] Iy [m4] Iz [m4] Iyz[m4]
brutto: 0,460 0,850 0,178 0,0107 0,0828 0,0000
1. Quasi-ständige Kombination (QK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 4 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm]
2 : 0,00 107,92 0,00
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
2 : L1+0,30*L2+0,30*L3
Nachweis der Rissbreite für Bewehrungslage 3 (unten)
Nx : 0,00 kN As,eff : 11,19 cm²
My : 107,92 kNm Ap,eff : . cm²
Mz : 0,00 kNm Ac,eff : 0,023 m²
Sigma.c : 4,25 MN/m² Sigma.s : 175,61 MN/m²
Situation : QK.1,2 sr,max : 119,17 mm
wk : 0,09 wmax 0,30 mm
Nachweis der Betondruckspannungen
Der Nachweis erfolgt im Zustand (II), falls die Zugspannung unter der maßgeben-
den Komb. den Wert fctm überschreitet, anderenfalls im Zustand (I). Wenn die
Beanspruchung im Zust. (II) nicht aufnehmbar ist, wird dies mit (I*) markiert.
fck Charakteristische Zylinderdruckfestigkeit des Betons [MN/m²]
Sigma.x,min Betragsgrößte Längsdruckspannung [MN/m²]
Sigma.x,zul = 0,60*fck für Charakt. K. (CK) nach 7.2 (2)
oben, unten Lage des Querschnittspunkts: oberhalb, unterhalb des Schwerpunkts
Stab 70, x = 0,00 m (Stablänge 0,83 m)
Querschnitt 2: Polygon - C30/37-EN
0,6*fck=18
Querschnittswerte A [m²] ys [m] zs [m] Iy [m4] Iz [m4] Iyz[m4]
brutto: 0,460 0,850 0,178 0,0107 0,0828 0,0000
1. Charakteristische (seltene) Kombination (CK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 4 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm]
1 : 0,00 69,95 0,00
2 : 0,00 196,53 0,00
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
1 : L1
2 : L1+L2+L3
Nachweis der Betondruckspannungen für die Charakteristische (seltene) Kombination
Seite Qu.- min Sigma.x zul. Sigma.x Zustand Situation
Pkt. [MN/m²] [MN/m²]
oben 1 (II) -6,58 -18,00 End CK.1,2
unten 7 (II) 0,00 -18,00 End CK.1,1
Nachweis der Stahlspannungen
Der Nachweis erfolgt unter Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts.
Typ S Längsbewehrung aus N und M, Nr. der Lage, Charakt. K. (CK)
fck Betonfestigkeit zur Ermittlung des Dehnungszustands [MN/m²]
Sigma.s,zul = 0,80 * fyk bzw. 1,0 * fyk (CK) nach 7.2 (5)
Stab 70, x = 0,00 m (Stablänge 0,83 m)
Querschnitt 2: Polygon - C30/37-EN
fck=30; Stahl 2; 0,8*fyk,o/u=400/400
Querschnittswerte A [m²] ys [m] zs [m] Iy [m4] Iz [m4] Iyz[m4]
brutto: 0,460 0,850 0,178 0,0107 0,0828 0,0000
1. Charakteristische (seltene) Kombination (CK.1): G+QN, Endzustand
Maßgebende Betonschnittgrößen aus 4 Schnittkraftsätzen
Satz Nx[kN] My[kNm] Mz[kNm]
1 : 0,00 69,95 0,00
2 : 0,00 196,53 0,00
Lastfallkombinationen der maßgebenden Schnittkraftsätze
Satz Kombination
1 : L1
2 : L1+L2+L3
Nachweis der Stahlspannungen
Stahl Nx My Mz As Sigma.s zul. Situation
Typ Nr. [kN] [kNm] [kNm] [cm²] [MN/m²] [MN/m²]
S 1 0,00 69,95 0,00 0,00 . 400,00 CK.1,1
S 2 0,00 69,95 0,00 0,00 . 400,00 CK.1,1
S 3 0,00 196,53 0,00 5,60 319,92 400,00 CK.1,2
S 4 0,00 196,53 0,00 5,60 319,92 400,00 CK.1,2