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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Ermüdung der Betondruckstreben unter Querkraft und Torsion |
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Die Ermüdung der Betondruckstreben wird für Stäbe und Bemessungsobjekte untersucht. Im Nachweis wird zwischen Bauteilen mit und ohne rechnerisch erforderliche Querkraftbewehrung unterschieden. Bei kombinierter Beanspruchung aus Querkraft und Torsion wird dafür neben der Bedingung in EN 1992‑1‑1, Kapitel 6.2.1 (5) auch die ergänzende Bedingung nach Kapitel 6.3.2 (5) geprüft.
DIN EN 1992‑1‑1: Zusätzlich werden die Gleichungen gemäß NCI zu 6.3.2 (5) ausgewertet.
Bauteile mit erforderlicher Querkraftbewehrung
Der Ermüdungsnachweis für Beton unter Druckbeanspruchung nach Kapitel 6.8.7, ist auch für den Nachweis der Betondruckstreben von Bauteilen mit rechnerisch erforderlicher Querkraftbewehrung nach Kapitel 6.8.7 (3), anwendbar.
Die Bemessungswerte σcd,max und σcd,min der maximalen bzw. minimalen Druckspannung dürfen im Fall lotrechter Bügel (α = 90°) mit einem für Querkraft und Torsion gleich anzunehmenden Druckstrebenwinkel θ nach folgenden Gleichungen ermittelt werden:
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Das Programm führt den Nachweis abhängig von der Benutzerauswahl entweder nach der vereinfachten Methode gemäß Gl. (6.77), für die häufige Kombination oder über schadensäquivalente Schwingbreiten gemäß Gl. (6.72), für die Ermüdungskombination nach Kapitel 6.8.3, Gl. (6.69).
Im vereinfachten Nachweis ist die Betondruckfestigkeit fcd,fat bei reiner Querkraftbeanspruchung mit dem Faktor ν · η1 nach Kapitel 6.2.2 (6), bei kombinierter Beanspruchung aus Querkraft und Torsion mit dem Faktor ν · αcw · η1 mit αcw nach Gl. (6.9) abzumindern. Der Beiwert η1 ist für Normalbeton zu 1, für Leichtbeton nach Gl. (11.1), anzunehmen.
DIN EN 1992‑1‑1: Es gelten folgende Faktoren:
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Bauteile ohne erforderliche Querkraftbewehrung
Bei Bauteilen ohne rechnerisch erforderliche Querkraftbewehrung im Grenzzustand der Tragfähigkeit darf nach Kapitel 6.8.7 (4), ein ausreichender Widerstand gegen Ermüdung des Betons unter Querkraftbeanspruchung angenommen werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:
Dabei ist
| VEd,max | der Bemessungswert der maximalen Querkraft unter häufiger Einwirkungskombination. |
| VEd,min | der Bemessungswert der minimalen Querkraft unter häufiger Einwirkungskombination in dem Querschnitt, in dem VEd,max auftritt. |
| VRd,c | Der Bemessungswert der aufnehmbaren Querkraft ohne Schubbewehrung nach Gl. (6.2a). |
Zur Nachweisführung wählt das Programm automatisch die vereinfachte Methode mit der häufigen Einwirkungskombination.