Relaxation des Spannstahls

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EN 1992-1-1 Bemessung > Vorgespannte Tragwerke

Relaxation des Spannstahls

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Nach EN 1992‑1‑1, Kapitel 5.10.6, ist neben den Spannungs­ver­lusten aus Kriechen und Schwin­den des Betons die Spannungs­änderung Δσpr in den Spann­gliedern an der Stelle x zum Zeitpunkt t infolge Re­laxation zu berück­sichtigen. Die Relaxation des Stahls hängt ab von der Verformung des Betons infolge Kriechen und Schwinden. Diese Wechselwirkung darf nach 5.10.6 (1) (b) generell und näherungsweise mit einem Abminderungsbeiwert von 0,8 be­rück­sich­tigt werden.

Die Spannungs­änderung Δσpr ist nach 5.10.6 (2) für die Ausgangsspannung in den Spann­gliedern infolge Vorspannung und quasi-ständigen Einwirkungen zu bestimmen. Näheres ist in Kapitel 3.3.2 der Norm geregelt.

Die Spannkraftverluste werden in den Einwirkungen CSR des Dialogs EN 1992‑1‑1 Ein­wirkun­gen definiert.

DIN EN 1992‑1‑1:

Die Spannungsänderung Δσpr darf mit den Angaben der Zulassung des Spannstahls für das Verhältnis Aus­gangs­span­nung zu charakteristi­scher Zug­festigkeit (σp0/fpk ) bestimmt werden. Als Ausgangsspannung darf σp0 = σpg0 angenommen werden, wobei σpg0 die anfängliche Spannstahlspannung aus Vorspannung und den ständigen Einwirkungen ist.