Dieses Beispiel zeigt die Funktionen und Fähigkeiten des Programmmoduls EN 1992‑2 Brückennachweise anhand einer einfachen Brückenplatte auf.
Das Beispiel wurde in Anlehnung an Teil 1 des Buches
Bauer, Thomas / Müller, Michael
Straßenbrücken in Massivbauweise nach DIN‑Fachbericht
Beispiele prüffähiger Standsicherheitsnachweise.
Stahlbeton- und Spannbetonüberbau nach DIN‑Fachbericht 101 und 102.
2. aktualisierte Auflage. Bauwerk Verlag GmbH, Berlin 2003
gewählt.
Programmseitig teilen sich die Brückennachweise in folgende Abschnitte:
| • | Querschnittsabhängige Nachweisvorgaben |
| • | Lastmodell 1 |
| • | Kombination der Einwirkungen |
| • | Nachweise durchführen |
Zu berechnen ist eine Straßenbrücke. Diese soll als einfeldrige Stahlbetonplatte ausgeführt werden.
Beton C30/37‑EN, Plattendicke 0,85 [m] |
Brückenquerschnitt mit Lastfall 1 (Eigenlast) Brückenquerschnitt mit Lastfall 2 (Ausbaulasten) |
Das abgebildete FEM‑System wird mit Schalenelementen generiert. Die Lagerung ist zwängungsfrei auszuführen. Die Lastfälle für Eigenlast, Ausbaulasten sowie alle Lasten, die nicht zum Lastmodell 1 nach EN 1991‑2 gehören, werden wie gewohnt eingegeben.
Anschließend werden die querschnittsabhängigen Nachweisvorgaben ergänzt:

Das Lastmodell 1 besteht aus 2 Teilen:
(a) Doppelachse (Tandemsystem TS)
(b) Gleichmäßig verteilten Flächenlasten UDL
Diese Lasten sollen sowohl in Brückenlängs- wie in Querrichtung in ungünstigster Stellung aufgebracht werden. In Querrichtung werden die Laststellungen durch die Einteilung der Fahrbahn in rechnerische Fahrstreifen bestimmt.
Da nicht in allen Fällen von vorne herein die maßgebende Fahrstreifeneinteilung bekannt ist, können unterschiedliche Varianten von Laststellungen definiert werden.
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Im Ordner EN 1992‑2 Brückennachweise wird mit der rechten Maustaste auf Lastmodell 1 geklickt und im Kontextmenü die Option Neu gewählt. |
Es wird die 1. Variante des Lastmodells angelegt und der Eingabedialog gestartet.
![]()
Nach Klicken auf TS neu können Schwerpunkt und Fahrtrichtung des 1. Tandemsystems festgelegt werden.
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Die Eigenschaften der Tandemsystemstellung werden im Dialog eingestellt.
Der Fahrstreifen 1 wird in Fahrtrichtung links angenommen und durch eine dunkle Schraffur gekennzeichnet. Die sich aus der Lastverteilungshöhe ergebende Fläche wird gestrichelt dargestellt.
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Nach Markieren des Tandemsystems lassen sich die gewünschten Laststellungen durch Kopieren oder Generieren erzeugen. Dabei können die üblichen Fangfunktionen wie Mitte oder Ende angewendet werden. |
Anschließend werden nach Klick auf die Option UDL neu fortlaufend die Lastflächen des UDL‑Systems definiert.

Zunächst werden alle Lastflächen als UDL2 (Fahrstreifen 2) angenommen. Nach Doppelklicken auf die obere UDL‑Fläche ist hierfür Fahrstreifen 1 einzustellen.
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Fertige UDL‑Flächen (TS wurde ausgeblendet) |
Damit ist die 1. Variante des Lastmodells 1 definiert. Zur Eingabe der 2. Variante ist mit der rechten Maustaste erneut in der Datenbasis auf Lastmodell 1 zu klicken und im Kontextmenü die Option Neu zu wählen.
Mittels der Zwischenablage können alle TS- und UDL‑Stellungen auch in die 2. Variante kopiert und anschließend verändern werden (hier: Rotation um 180°).
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Das Lastmodell 1 ist damit vollständig beschrieben und kann berechnet werden. Dies erfolgt zusammen mit den Lastfällen im Rahmen der FEM‑Berechnung. Die Ergebnisse aller Laststellungen werden einzeln abgespeichert und in einem Ordner |
Zur Beschreibung der Einwirkungen und deren Kombination ist in der Datenbasis die Option Einwirkungen zu öffnen und dann auf Einfügen zu klicken.
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Die zu betrachtenden Einwirkungen werden im Dialog ausgewählt. Anschließend werden ihnen Lastfälle zugeordnet. |
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Bei veränderlichen Einwirkungen lassen sich mehrere Lastfälle zu inklusiven und exklusiven Gruppen zusammenfassen. Zusätzlich können bei Bedarf mehrere sich gegenseitig ausschließende Varianten definiert werden. |
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Die veränderlichen Einwirkungen QTS und QUDL werden direkt aus dem Lastmodell 1 genommen. Dazu muss die Option Bewegliche Lasten aktiviert werden. Alternativ können auch frei definierte Lastfälle oder Kombinationen verwendet werden. |
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Nachdem den Einwirkungen die zugehörigen Lasten zugeordnet worden sind, werden die für die Nachweise benötigten Kombinationen ergänzt. |
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Mit den Sicherheits- und Kombinationsbeiwerten gemäß EN 1990 ergeben sich die abgebildeten Varianten.
Der Vorschlag kann hier mit OK akzeptiert werden, um mit der Auswahl weiterer Kombinationen fortzufahren. |

Zur Ermittlung der extremalen Schnittkräfte aus den beschriebenen Kombinationen ist anschließend auf Berechnen zu klicken.
Das Programm kombiniert die Ergebnisse der verwendeten Lastfälle, Kombinationen sowie des Lastmodells und stellt diese wie gewohnt zur Verfügung:

Die Berechnung der Kombinationen ist hier nur optional, da das Nachweisprogramm diese ohnehin durchführt.
Der Start des Nachweisprogramms EN1992‑2 Brückennachweise erfolgt aus dem Berechnungsmenü. Die Ergebnisse sind anschließend aus der Datenbasis abrufbar.

Maximum der oberen und unteren Längsbewehrung aus Biegung mit Normalkraft, Rissesicherung und Ermüdung.
Nachfolgend ist das Kurzprotokoll für ein einzelnes Element in Feldmitte abgedruckt:
Bemessung nach EN 1992‑2:2008
Die Nachweise gelten für Brücken aus Stahlbeton und Spannbeton mit und ohne
Verbund. Die Einwirkungen werden nach EN 1990, Gl. (6.10), mit den
spezifischen Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerten kombiniert.
Alle Nachweise erfolgen für die Extremwerte der Einwirkungen.
Bemessungsvorgaben
Qu. Expos. Vorspannung Bewehrung Ermüdung Ri. De- Spannung
klasse des Bauteils M R B Q T S B Q T P C V br. ko. C B P
1 XC4 Nicht vorgesp. x x x x . . x x . . . . x . x x .
(M) Mindestbewehrung zur Sicherstellung der Robustheit.
(R) Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite.
(B) Längsbewehrung aus Bemessung sowie im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.
(Q) (Mindest-)Querkraftbewehrung aus Tragfähigkeit und Ermüdung.
(T) Torsionsbewehrung im Tragfähigkeits- und Ermüdungsnachweis.
(S) Nachweis der Schubfuge.
(P) Spannstahl im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.
(C) Betondruckspannungen, Beton im Ermüdungsnachweis unter Längsdruck.
(V) Beton im Ermüdungsnachweis unter Querkraftbeanspruchung.
Vorgaben für den Nachweis der Längs- und Schubbewehrung
M,N Bemessungsmodus für Biegung und Längskraft:
(ST) Standard, (SY) Symmetrisch, (DG) Druckglied.
(*) Bem. ohne Berücksichtigung vorgegebener Bewehrungsverhältnisse.
fyk Stahlgüte der Bügel.
Theta Neigung der Betondruckstreben.
P. Balken werden wie Platten bemessen.
K. Bemessung für resultierende Querkraft am Kreis-/Ringquerschnitt.
Asl Vorh. Biegezugbewehrung nach Bild 6.3, autom. Erhöhung bis Maximum.
rhow Faktor für Mindestbewehrungsgrad rho.w,min nach Kap. 9.3.2(2).
as Faktor für Biegebewehrung von Platten in Querrichtung nach 9.3.1.1(2).
Red. Reduktionsfaktor der Vorspannung zur Bestimmung der Zugzone für die
Verteilung der Robustheitsbewehrung bei Flächenelementen.
Roh- Asl [cm²] Red.
Qu. Beton dichte Bem. fyk cot Bem. Bild 6.3 Faktor Vor-
[kg/m³] M,N [MPa] Theta P.K. vorh. max rhow as spg.
1 C30/37-EN . ST 500 1,75 . . 0,00 0,00 1,00 0,20 .
Schubquerschnitte
bw.nom Rechnerische Querschnittsbreite bei Vorspannung nach 6.2.3(6).
h.nom Rechnerische Querschnittshöhe bei Vorspannung nach 6.2.3(6).
kb, kd Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms z aus der Nutzbreite bn
bzw. der Nutzhöhe d.
z1, z2 Höhe und Breite des Kernquerschnitts für Torsion.
tef Wanddicke des Torsionskastens.
K. Kastenquerschnitt; Ermittlung der Tragfähigkeit nach Gl.(6.29).
Qu. Breite [m] Nutzbreite Höhe [m] Nutzhöhe Torsionsquerschn. [m]
bw bw.nom bn [m] kb h h.nom d [m] kd z1 z2 tef K.
1 1,000 . . . 0,850 . 0,780 0,90 . . . .
Vorgaben für den Nachweis der Rissbreiten
ds Größter vorhandener Stabdurchmesser der Betonstahlbewehrung [mm].
max.s Größter vorhandener Stababstand der Betonstahlbewehrung [mm].
sr,max Oberer Grenzwert für den maximalen Rissabstand nach Gl. (7.11) [mm].
Xi1 Verbundbeiwert für Spannstahl bei Stabquerschnitten.
k Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Zugspannungen.
kt Beiwert für die Dauer der Lasteinwirkung bei Berechnung der Rissbreite.
Fakt. Abminderungsfaktor für fctm nach Kap. 7.3.2 (As) bzw. 7.3.4 (wk).
Komb. Kombination für Nachweis der Mindestbewehrung (As) und Rissbreite (wk):
CK, HK, QK = Charakteristische, häufige, quasi-ständige Kombination,
ZZ, BO, BU = Zentrischer Zug, Biegezug oben, Biegezug unten,
KL = Einwirkungskombination gemäß Expositionsklasse.
Methode Nachweismethode für Mindestbewehrung (kc) und Rissbreite (wk):
kc Berechnung des Beiwerts kc für Stege/Gurte nach Gl. (7.2/7.3).
auto = Gl. (7.2) für rechteckige, Gl. (7.3) für sonstige Querschnitte.
wk Berech. = Direkte Berechnung der Rissbreite nach Kap. 7.3.4,
Stabab. = Begrenzung der Stababstände nach Tab. 7.3N,
Ber.(M) = Direkte Berechnung für mittlere Stahldehnung innerh. Ac,eff,
Abs.(M) = Begr. der Stababstände für mittl. Stahldehnung innerh. Ac,eff.
RI Ringförmige Bestimmung von Ac,eff gemäß Wiese et al., Beton- und
Stahlbetonbau 2004, Heft 4, S. 253 ff.
Qu. wmax ds max sr Beiwerte Fakt.fctm Komb. Methode RI
[mm] s max Xi1 k kt As wk As wk kc wk
1 0,30 28 . . . 1,00 0,4 1,00 1,00 KL KL auto Berech. .
Vorgaben für den Nachweis der Betonspannungen und Betonstahlspannungen
Sigma.c Betondruckspannung im Gebrauchszustand.
Sigma.s Betonstahlspannung im Gebrauchszustand.
(CK),(QK) Charakteristische, Quasi-ständige Kombination.
(HK),(KL) Häufige Kombination, Kombination gemäß Expositionsklasse.
Qu. fck(t) zul.sigma.c(t) zul.sigma.c zul.sigma.s Dekompression
[MN/m²] (CK, QK) (CK) (QK) (CK) Komb. Spannung
1 . . 0,60 fck 0,45 fck 0,80 fyk . .
Vorgaben für den Nachweis gegen Ermüdung
Die Betondruckspannungen werden nach Bild 3.2 berechnet.
fcd,fat Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung.
dSigma.Rsk,s Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite der Längsbewehrung.
dSigma.Rsk,b Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite der Schubbewehrung.
dSigma.Rsk,p Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite des Spannstahls.
Lambda.s,b,p Zug. Korrekturbeiwerte für schadensäquivalente Schwingbreite.
Lambda.c Korrekturbeiwert für schadensäquivalente Betonspannungen.
Eta Erhöhungsfaktor für Betonstahlspannung nach 6.8.2(2)P.
Nachw. SPCVQT Nachweis für (S) Längsbew., (P) Spannstahl, (C) Betonlängsdruck,
(V) Betondruckstrebe, (Q) Querkraftbewehrung, (T) Torsionsbew.
(x) Nachweis über schadensäquivalente Schwingbreiten - Ermüdungskomb.
(+) Vereinfachter Nachweis nach 6.8.6(2) - häufige Kombination.
Faktor Qfat Faktor für Qfat zur Ber. der schadensäquivalenten Schwingbreite
für Betonstahl und Spannstahl nach Anhang NN.2.1(101).
Qu. Nachw. fcd,fat dSigma.Rsk [MN/m²] Lambda Eta Faktor
SPCVQT [MN/m²] s b p s b p c Qfat
1 x...x. . 162,50 73,00 . 1,26 1,26 . . . 1,40 *)
*) Die Berechnung der Schwingbreite wird bei diesem Querschnitt auf die
korrespondierenden Varianten von Bemessungsschnittgrößen beschränkt.
Spannungsberechnung für Flächenelemente
Betonspannungen werden am Bruttoquerschnitt berechnet.
Der Nachweis der Betonstahlspannungen erfolgt durch Ermittlung des Dehnungs-
zustands am gerissenen Betonquerschnitt.
Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffe im Grenzzustand der Tragfähigkeit
Beton Betonstahl Spannstahl
(gamma.c) (gamma.s) (gamma.s)
Ständige und vorübergehende Kombination 1,50 1,15 1,15
Außergewöhnliche Kombination 1,20 1,00 1,00
Erdbebenkombination 1,50 1,15 1,15
Nachweis gegen Ermüdung 1,50 1,15 1,15
Bewehrung für Flächenelemente
as Grundbewehrung [cm²/m]
d1 Achsabstand vom oberen Querschnittsrand [m]
d2 Achsabstand vom unteren Querschnittsrand [m]
Die pos. z-Achse des Elementsystems zeigt zum unteren Querschnittsrand
Güte Güte bzw. Streckgrenze fyk der Bewehrung [MN/m²]
Kl Duktilitätsklasse des Betonstahls
Qu. Lage Güte Kl E-Modul d1 x d2 x asx d1 y d2 y asy as
[MN/m²] [m] [m] [cm²/m] [m] [m] [cm²/m] fix
1 1 500M A 200000 0,060 . 0,00 0,080 . 0,00 .
2 500M A 200000 . 0,060 0,00 . 0,080 0,00 .
Bei der Querschnittsbemessung wird die Maximalspannung des Betonstahls
zu k * fyk / gamma.s angenommen mit k gemäß EN 1992-1-1, Tabelle C.1.
Zahlenwerte für k in Duktilitätsklassen A/B/C: k = 1,05/1,08/1,15.
Bei allen Klassen wird die Dehnung auf eps.ud = 0,9 * eps.uk begrenzt.
NACHWEISE FÜR FLÄCHENELEMENTE
Die berechnete erforderliche Bewehrung enthält die vorgegebene Grundbewehrung.
(M) Mindestbewehrung für Robustheit nach EN 1992‑2, 6.1 (109) (Charakt. K.)
(R) Mindest-/erf. Bewehrung nach 7.3.2/4 zur Begrenzung der Rissbreite
Bewehrungserhöhung aus dem Nachweis der Rissbreite ist mit "!" markiert
(B) Bemessung in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit
Druckbewehrung ist bei überwiegender Biegung durch "*" markiert.
In Querschnittsteilen nach 6.1 (5) wird die Betonstauchung nicht begrenzt.
Die Mindestlängsbewehrung nach 9.2.1.1 und 9.3.1.1 wird nicht ermittelt.
Bei Druckgliedern wird die Mindestbewehrung nach 9.5.2 berücksichtigt.
Bei Wänden wird die Mindestbewehrung nach 9.6.3 (1) nicht ermittelt.
Für die minderbeanspruchte Richtung von Platten wird die Mindestbewehrung
nach 9.3.1.1 (2) berücksichtigt.
Element Bew. Bew. Bewehrung in x-Richtung Bewehrung in y-Richtung
Nr. Qu. Ort Lage Typ nsd msd erf.asx nsd msd erf.asy
[kN/m] [kNm/m] [cm²/m] [kN/m] [kNm/m] [cm²/m]
124 1 1 1 M 0,00 760,28 0,00 0,00 -47,71 10,08
R 0,00 760,28 0,00 0,00 -41,88 22,08
B 0,00 1618,41 0,37 0,00 -64,40 1,86
2 M 0,00 1198,82 9,82 0,00 21,95 10,08
R 0,00 778,28 45,58! 0,00 -23,88 0,00
B 0,00 1618,41 50,29 0,00 37,99 10,06
124 1 2 1 M 0,00 769,11 0,00 0,00 -41,00 10,08
R 0,00 769,11 0,00 0,00 -35,95 22,08
B 0,00 1616,96 0,32 0,00 -55,35 1,60
2 M 0,00 1197,75 9,82 0,00 13,24 10,08
R 0,00 775,27 45,44! 0,00 -29,79 0,00
B 0,00 1616,96 50,24 0,00 28,30 10,05
124 1 3 1 M 0,00 757,32 0,00 0,00 -24,58 10,08
R 0,00 757,32 0,00 0,00 -24,02 22,08
B 0,00 1591,86 0,20 0,00 -34,74 1,00
2 M 0,00 1179,15 9,82 0,00 39,02 10,08
R 0,00 762,99 44,86! 0,00 -18,35 0,00
B 0,00 1591,86 49,35 0,00 62,11 9,87
124 1 4 1 M 0,00 748,50 0,00 0,00 -30,47 10,08
R 0,00 748,50 0,00 0,00 -29,92 22,08
B 0,00 1593,34 0,24 0,00 -41,19 1,19
2 M 0,00 1180,25 9,82 0,00 47,67 10,08
R 0,00 766,00 45,01! 0,00 -12,42 0,00
B 0,00 1593,34 49,40 0,00 73,23 9,88
Der Mindestbewehrungsgrad nach Gl. (9.5N) wird berücksichtigt
vRd Aufnehmbare Querkraft der Druckstreben nach 6.2.3 (3) [kN/m]
Neigung Neigung cot Theta der Betondruckstreben gegen die Elementebene
Asl Erf. Biegezugbewehrung nach Bild 6.3 für erf. asb [cm²]
qr Bemessungsquerkraft = (qx²+qy²)½ [kN/m]
erf.asb Erf. Bügelbewehrung [cm²/m²]
Überschreitungen nach Gl. (6.12) werden mit "!" gekennzeichnet
erf.Asl Erf. Biegezugbewehrung nach Bild 6.3 [cm²] für erf. asb
erf. Asl f. erf.
Element qx qy n qr qr/ Nei- asb asb=0 Asl
Nr. Ort [kN/m] [kN/m] [kN/m] [kN/m] vRd gung [cm²/m²] [cm²] [cm²]
124 1 63,31 47,08 0,00 78,90 0,03 1,75 0,00 . .
2 63,31 48,58 0,00 79,81 0,03 1,75 0,00 . .
3 63,44 48,58 0,00 79,90 0,03 1,75 0,00 . .
4 63,44 47,08 0,00 79,00 0,03 1,75 0,00 . .
Nachweis gegen Ermüdung für Längsbewehrung
Der Nachweis erfolgt unter Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts.
dSigma.s,equ Schadensäquivalente Spannungsschwingbreite [MN/m²]
dSigma.s,zul = dSigma.Rsk,s / gamma.s,fat [MN/m²]
(vereinfacht)= dSigma.Rsk,s nach 6.8.6 (1) [MN/m²]
Element Nachweis in x-Richtung Nachweis in y-Richtung
Nr. Ort Lage as [cm²/m] dSigma.s [MN/m²] as [cm²/m] dSigma.s [MN/m²]
vorh. erh. equ. zul. vorh. erh. equ. zul.
124 1 1 0,37 . 20,53 141,30 22,08 . 19,34 141,30
2 50,29 . 88,33 141,30 10,08 . 50,26 141,30
124 2 1 0,32 . 21,83 141,30 22,08 . 23,89 141,30
2 50,24 . 93,95 141,30 10,08 . 43,64 141,30
124 3 1 0,20 . 21,61 141,30 22,08 . 18,93 141,30
2 49,35 . 94,33 141,30 10,08 . 83,58 141,30
124 4 1 0,24 . 20,25 141,30 22,08 . 15,95 141,30
2 49,40 . 88,36 141,30 10,08 . 89,88 141,30
Nachweis gegen Ermüdung für Schubbewehrung
Die Stahlspannungen werden auf der Grundlage eines Fachwerkmodells ermittelt.
dSigma.s,equ Schadensäquivalente Schwingbreite [MN/m²]
dSigma.s,zul = dSigma.Rsk,b / gamma.s,fat [MN/m²]
(vereinfacht)= dSigma.Rsk,b nach 6.8.6 (1) [MN/m²]
Element asb [cm²/m²] dSigma.s [MN/m²]
Nr. Qu. Ort vorh. erh. equ. zul.
124 1 1 0,00 . . 63,48
2 0,00 . . 63,48
3 0,00 . . 63,48
4 0,00 . . 63,48
Der Nachweis erfolgt durch direkte Berechnung der Rissbreite.
Maßgebend ist die endgültige Längsbewehrung als Maximum aus Robustheits-, Riss-
und Biegebewehrung inklusive einer evtl. Erhöhung aus dem Ermüdungsnachweis.
wk Rechenwert der Rissbreite nach 7.3.4 [mm]
wmax Zulässige Rissbreite gemäß Vorgabe [mm]
nsd, msd Bemessungsnormalkraft, Bemessungsmoment [kN/m, kNm/m]
(CK) Charakt. (seltene), (HK) Häufige, (QK) Quasi-ständige Kombination
Element Nachweis in x-Richtung Nachweis in y-Richtung
Nr. Qu. K. Ort nsd msd wk wmax nsd msd wk wmax
[kN/m] [kNm/m] [mm] [mm] [kN/m] [kNm/m] [mm] [mm]
124 1 QK 1 0,00 778,28 0,26 0,30 0,00 -41,88 0,05 0,30
2 0,00 775,27 0,26 0,30 0,00 -35,95 0,04 0,30
3 0,00 762,99 0,26 0,30 0,00 -24,02 0,03 0,30
4 0,00 766,00 0,26 0,30 0,00 -29,92 0,04 0,30
Nachweis der Betondruckspannungen
Der Nachweis erfolgt im Zustand (II), falls die Zugspannung unter der maßgeben-
den Komb. den Wert fctm überschreitet, anderenfalls im Zustand (I). Wenn die
Beanspruchung im Zust. (II) nicht aufnehmbar ist, wird dies mit (I*) markiert.
Im Zustand (II) wird die Spannung min(Sigma.x, Sigma.y) als Extremwert der
beiden Bewehrungsrichtungen nachgewiesen.
Sigma,min Betragsgrößte Längsdruckspannung [MN/m²]
Sigma,zul = 0,60*fck bzw. 0,66*fck für Charakt. K. (CK) nach 7.2 (102)
= 0,45*fck für Q.-ständige K. (QK) nach 7.2 (3)
(o,u) Oberer, unterer Querschnittsrand
Element Spannung Sigma,min Sigma,zul Seite Zustand Situation
Nr. Qu. Ort [MN/m²] [MN/m²] o u
124 1 1 Sigma.x(II) -16,29 -18,00 x . End CK.1
Sigma.x(II) -10,89 -13,50 x . End QK.1
2 Sigma.x(II) -16,28 -18,00 x . End CK.1
Sigma.x(II) -10,86 -13,50 x . End QK.1
3 Sigma.x(II) -16,16 -18,00 x . End CK.1
Sigma.x(II) -10,77 -13,50 x . End QK.1
4 Sigma.x(II) -16,17 -18,00 x . End CK.1
Sigma.x(II) -10,80 -13,50 x . End QK.1
Nachweis der Betonstahlspannungen für die Charakteristische (seltene) Kombination
Der Nachweis erfolgt unter Annahme eines gerissenen Betonquerschnitts.
Sigma.s,zul = 0,80 * fyk bzw. 1,0 * fyk (CK) nach 7.2 (5)
Element Nachweis in x-Richtung Nachweis in y-Richtung
Nr. Qu. Ort Lage as Sigma.s zul. as Sigma.s zul.
[cm²/m] [MN/m²] [MN/m²] [cm²/m] [MN/m²] [MN/m²]
124 1 1 1 0,37 -45,68 400,00 22,08 29,73 400,00
2 50,29 329,30 400,00 10,08 29,45 400,00
124 1 2 1 0,32 -46,25 400,00 22,08 25,55 400,00
2 50,24 329,33 400,00 10,08 17,77 400,00
124 1 3 1 0,20 -45,70 400,00 22,08 15,31 400,00
2 49,35 329,82 400,00 10,08 52,36 400,00
124 1 4 1 0,24 -45,13 400,00 22,08 18,99 400,00
2 49,40 329,79 400,00 10,08 63,97 400,00