Längsspannungen

<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

EN 1993-1-1 Stahlnachweise > Grenzzustände der Tragfähigkeit > Spannungsermittlung

Längsspannungen

Vorherige Seite   Hauptseite  Nächste Seite Seite drucken

Die erforderlichen Querschnittswerte zur Ermittlung der Längs­spannungen aus Längs­kraft und Biegung werden elementar mit der Umfahrungs­methode aus den Koordinaten des Polygon­zugs ermittelt. Sie sind als Bruttoquerschnittswerte im Sinne der Vorschrift 6.2.2.1 der Norm anzusehen.

Im Einzelnen sind dies:

ys, zs Schwerpunktkoordinaten.
A Fläche des Querschnitts.
Iy, Iz Trägheitsmomente bezüglich der Koordinatenachsen.
Iyz Deviationsmoment.
I1, I2 Trägheitsmomente bezüglich der Hauptachsen.
φ Verdrehungswinkel der Hauptachsen.
Wy, Wz Widerstandsmomente zur Berechnung der extremalen Längsspannungen aus My, Mz.

Bei der Untersuchung eines Querschnitts werden die Spannungen an den automatisch fest­ge­leg­ten Berechnungspunkten ermittelt. Die Längsspannung σ für einen Punkt (y,z) des Quer­schnitts ergibt sich durch

Formel zur Berechnung einer Längsspannung σ für einen Punkt (y,z) im Querschnitt

mit Δy = y ‑ ys und Δz = z ‑ zs.