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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Knicknachweis nach dem Ersatzstabverfahren |
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Bei Anwendung des Ersatzstabverfahrens ist die Stabilität von durch Druck und Biegung beanspruchten Bauteilen gemäß EN 1995‑1‑1, Kapitel 6.3.2, nachzuweisen. Danach sollte der bezogene Schlankheitsgrad wie folgt angenommen werden:
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(6.21) |
und
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(6.22) |
Dabei ist
| λy, λrel,y | der Schlankheitsgrad für Knicken um die y‑Achse; |
| λz, λrel,z | der Schlankheitsgrad für Knicken um die z‑Achse; |
λ = lef / i
| lef | die Ersatzstablänge; |
| i | der Trägheitsradius. |
DIN EN 1995‑1‑1:
Nach Abschnitt NCI NA.5.9 wird bei Nutzungsklassen 2 und 3 der E-Modul E0,05 um den Faktor 1 / ( 1 + kdef ) reduziert, sofern die Option im Dialog Ersatzstablänge gesetzt ist. Dabei ist kdef der Verformungsbeiwert nach EN 1995‑1‑1, Tabelle 3.2.
Im Fall λrel,y ≤ 0,3 bzw. λrel,z ≤ 0,3 werden gemäß 6.3.2 (2) die Spannungen für Druck und Biegung nach Gl. (6.19) bzw. (6.20) nachgewiesen. Anderenfalls kommen die folgenden Gleichungen zur Anwendung:
( σc,0,d / ( kc,y · fc,0,d ) + σm,y,d / ( km · fm,y,d ) + km · σm,z,d / fm,z,d ≤ 1 |
(6.23) |
( σc,0,d / ( kc,z · fc,0,d ) + km · σm,y,d / ( km · fm,y,d ) + σm,z,d / fm,z,d ≤ 1 |
(6.24) |
Dabei ist
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(6.25) |
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(6.26) |
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(6.27) |
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(6.28) |
ßc |
ein Beiwert für Imperfektionen nach Abschnitt 10; |
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ßc = |
0,2 |
für Vollholz; |
(6.29) |
0,1 |
für Brettschichtholz und Furnierholz; |
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km |
der Beiwert nach 6.1.6 (2). |
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Der Nachweis wird nach Aktivierung in den Berechnungseinstellungen für alle Stäbe mit definierter Ersatzstablänge geführt.