Nach Kapitel 6.1.7 muss die folgende Bedingung erfüllt sein:
τd ≤ fv,d |
(6.13) |
Der Nachweis wird bei Doppelbiegung für \begin{align*}
\tau_\mathrm{d} =
\sqrt{\tau_\mathrm{y,d}^2
+\tau_\mathrm{z,d}^2}
\end{align*} und in allen anderen Fällen für τd = max (τy,d; τz,d) geführt.
Dabei ist
| τy,d, τz,d | der Bemessungswert der Schubspannung aus Querkraft in y- bzw. z‑Richtung des Querschnitts; |
| fv,d | der Bemessungswert der Schubfestigkeit. |
DIN EN 1995‑1‑1:
Bei Doppelbiegung in Rechteckquerschnitten muss die folgende Bedingung erfüllt sein:
(τy,d / fv,d)² + (τz,d / fv,d)² ≤ 1 |
(NA.55) |
Bei biegebeanspruchten Bauteilen sollte nach 6.1.7 (2) der Einfluss von Rissen durch Anwendung der wirksamen Breite bef des Bauteils berücksichtigt werden:
bef = kcr · b |
(6.13a) |
Der Abminderungsbeiwert kcr ist folgendermaßen anzunehmen:
| kcr = 0,67 | für Vollholz und Brettschichtholz |
| kcr = 1,0 | für andere Holzwerkstoffe |
DIN EN 1995‑1‑1: Es gelten folgende Beiwerte:
Bei Stäben aus Nadelschnittholz dürfen die Werte für kcr in Bereichen, die mindestens 1,50 m vom Hirnholzende entfernt liegen, um 30 % erhöht werden. |
ÖNORM B 1995‑1‑1: Es gelten folgende Beiwerte:
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SS EN 1995‑1‑1: Es gelten folgende Beiwerte:
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