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EN Brückennachweise

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Für alle Nachweis­situationen werden die Extremwerte der Schnitt­größen, Auflager­reaktionen, Deforma­ti­o­nen, Boden­pres­sungen und Spannungen gespeichert. Die sich ergebende Biege‑, Robustheits- und Rissbewehrung, das resultierende Maximum sowie die Querkraft- und Torsionsbewehrung werden ebenfalls für die graphische Darstellung zur Verfügung gestellt.

Im Protokoll werden zu jedem Berechnungs­ort die Bemes­sungs­schnitt­größen und erforderlichen Bewehrungen bzw. nach­ge­wiesenen Spannungen oder Riss­breiten ausgegeben. Über­schreitungen der zulässigen Grenz­werte werden als Warnungen gemeldet und am Nach­weis­ort gekennzeichnet. Das ausführliche Protokoll dokumentiert zusätzlich die maßgebenden Kombinationsschnittgrößen aller Bemessungssituationen. Alle Spannungen werden in [MN/m²] ausgegeben.

 

Spanngliedreaktionen

σp, Δσp Spannungen und Schwing­breiten für Spann­stahl.
dp, dp,min Tiefe der Spannglieder bzw. Hüllrohre in der Betondruckzone im Nachweis der Dekompression [mm].

 

Spannungen bei Stäben und Bemessungsobjekten (Beton)

σx Längsspannungen in den Nachweisen der Dekompression und der Beton­druck­spannungen.
σ1, σx, τmax DIN EN 1992‑2: Schiefe Hauptzugspannungen und zugehörige Längs- und Schub­spannungen.
Δσ1 DIN EN 1992‑2: Schwingbreite der Hauptzugspannungen im Ermüdungsnachweis für Querkraftbeanspruchung.
σ2 DIN EN 1992‑2: Hauptdruckspannungen bei Kastenträgern.
σs, Δσs Spannungen und Schwing­breiten für Beton­stahl.
σp, Δσp Spannungen und Schwing­breiten für Spann­stahl.
σcd, Δσcd Spannungen und Schwing­breiten im Ermüdungs­nachweis für Beton.
σc,perm Dauerspannung im Ermüdungsnachweis für Beton unter Längsdruck.
Δσsb,y, Δσsb,z Schwingbreiten für Schub­bewehrung aus Qy und Qz.
Δσsb,T, Δσsl,T Schwingbreiten für Schub­bewehrung aus Torsion und für Torsions­längs­bewehrung.
σ / σzul Ausnutzung der Spannung.
Δσ / Δσzul Ausnutzung der Schwingbreite.

 

Spannungen bei Stäben und Bemessungsobjekten (Stahl)

σx Extremale Normalspannungen aus Biegung und Normalkraft.
τxy, τxz Extremale Schubspannungen aus Querkraft und Torsion.
σv Maximale Vergleichsspannung.
Ausnutzung Sie ist definiert als das Verhältnis zwischen der Beanspruchung Ed und - abhängig von der Benut­zer­aus­wahl - der elastischen oder plastischen Bean­spruch­bar­keit Rd eines Quer­schnitts. Die extremale Ausnutzung kann für eine aus­ge­suchte oder alle Nach­weis­si­tua­tio­nen an den Stäben oder für die Quer­schnitte aus­ge­ge­ben werden.
A. Δσ Ausnutzung durch Ermüdung infolge Längsspannung nach EN 1993‑1‑9, Gl. 8.1.
A. ΔσE,2 Ausnutzung durch Ermüdung infolge Längsspannung nach EN 1993‑1‑9, Gl. 8.2.
A. Δτ Ausnutzung durch Ermüdung infolge Schubspannung nach EN 1993‑1‑9, Gl. 8.1.
A. ΔτE,2 Ausnutzung durch Ermüdung infolge Schubspannung nach EN 1993‑1‑9, Gl. 8.2.
A. ΔσE,2 u. ΔτE,2Ausnutzung durch Ermüdung infolge Längs- und Schubspannung nach EN 1993‑1‑9, Gl. 8.3.
Max A. Maximale Ausnutzung der Spannungsschwingbreite nach EN 1993‑1‑9, Gl. 8.1 bis Gl. 8.3.

 

Spannungen bei Flächenelementen (Beton)

σr Betonspannung in Spanngliedrichtung im Nach­weis der Dekompression.
σx, σy, σ1 DIN EN 1992‑2, ÖNORM B 1992‑2: Längsspannungen in x- oder y‑Richtung bzw. Haupt­zug­spannungen im Nachweis der Dekompression (abhängig von Benutzervorgabe).
σ2 Hauptdruckspannungen im Nachweis der Betondruckspannungen.
σ1, σx, σy, DIN EN 1992‑2: Schiefe Hauptzugspannungen und zugehörige Längs- und
τxy, τxz, τyz Schubspannungen.
σsx, Δσsx Spannungen und Schwingbreiten für Beton­stahl in x‑Richtung.
σsy, Δσsy Spannungen und Schwingbreiten für Beton­stahl in y‑Richtung.
σp, Δσp Spannungen und Schwingbreiten für Spann­stahl.
σcd,x, Δσcd,x, Spannungen und Schwingbreiten im Ermüdungs­nachweis für Beton unter Längsdruck in x‑
σcd,y, Δσcd,y und y‑Richtung.
σcx,perm, Dauerspannung im Ermüdungsnachweis für Beton unter Längsdruck in x‑
σcy,perm und y‑Richtung.
Δσs,b Schwingbreiten für Schubbewehrung.
σ / σzul Ausnutzung der Spannung.
Δσ / Δσzul Ausnutzung der Schwingbreite.

 

Biegebewehrung

As Biegebewehrung [cm²] bei Stäben und Bemes­sungs­objekten.
asx, asy Biegebewehrung [cm²/m] bei Flächenelementen in x- und y‑Richtung.

 

Bewehrung aus Querkraft

asbx, asby, asb Bügelbewehrung [cm²/m²] von Flächenelementen aus qx, qy und qr.
Asb.y, Asb.z Bügelbewehrung [cm²/m] von Stäben und Bemes­sungs­objekten aus Qy und Qz.
Asl für asb=0 Längsbewehrung [cm²] von Flächenelementen.
zy, zz Innerer Hebelarm [m] aus Querkraft Qy und Qz.
ΔFtdy, ΔFtdz Zusätzliche Zugkraft [kN] in der Längsbewehrung infolge Querkraft Qy und Qz.

 

Torsionsbewehrung

Asb.T Torsionsbügelbewehrung [cm²/m] von Stäben und Bemes­sungs­ob­jek­ten aus Mx.
Asl.T Torsionslängsbewehrung [cm²] von Stäben und Bemes­sungs­objekten aus Mx.

 

Bemessungswerte

VRd,ct, vRd,ct Aufnehmbare Bemessungsquerkraft ohne Schubbewehrung [kN, kN/m].
vRd,max Aufnehmbare Bemessungsquerkraft der Betondruckstreben bei Flächenelementen [kN/m].
VRd,max Aufnehmbare Bemessungsquerkraft der Betondruckstreben bei Stäben und Bemes­sungs­objekten [kN].
TRd,max Bemessungswert des maximal aufnehmbaren Torsionsmomentes [kNm].
Q/VRd+Mx/TRd Bei Kompakt- und Kastenquerschnitten: Q /VRd,max + Mx /TRd,max

DIN EN 1992‑1‑1:

Bei Kompaktquerschnitten: (Q /VRd,max)² + (Mx /TRd,max)²

 

ÖNORM B 1992‑1‑1:

Bei Vollquerschnitten: (Q /VRd,max)² + (Mx /TRd,max)²

 

Rissbreiten

wk.oben, wk.unten Berechnete Rissbreite an der Ober- und Unterseite des Querschnitts, bei Flächenelementen jeweils getrennt für die Bewehrungsrichtungen x und y.
wk / wzul Ausnutzung der Rissbreite.