Grundlagen

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Lastfallkombination

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Mit der Lastfallkombination werden die Ergebnisse einer Tragwerks­berechnung sowie Ergebnisse anderer Lastfall­kombi­na­ti­onen zu min‑, max‑Grenz­linien kombiniert.

Dazu werden Lastfälle und Kombinationen den folgenden Einwirkungs­gruppen zu­ge­ord­net:

•Ständige: Die einzelnen Lastfälle und Kombinationen werden immer berück­sichtigt (z.B. Eigenlast).
•Veränderliche inklusiv: Die einzelnen Lastfälle und Kom­bi­na­ti­onen können gleichzeitig wirken (z.B. Verkehrslasten einzelner Deckenfelder). Sie werden nur kombiniert, wenn sie einen ungünstigen Beitrag liefern.
•1. (‑6.) veränderliche exklusiv: Von den an­ge­gebenen Lastfällen bzw. Kombinationen werden diejenigen berück­sichtigt, welche den kleinsten (<0) und den größten (>0) Beitrag liefern. Die einzelnen Lastfälle und Kombinationen schließen sich somit gegenseitig aus (z.B. SLW‑Stel­lungen). Es können sechs unabhängige, gleichzeitig wirkende Ein­wir­kungs­grup­pen dieser Art beschrieben werden.
•Auswahl exklusiv: Die einzelnen Lastfälle und Kombinationen schließen sich gegenseitig aus. Der ungünstigste Beitrag dieser Gruppe wird immer berücksichtigt.