Plastizität

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Nichtlineare Systemanalyse > Grundlagen > Flächen- und Volumenelemente aus einer allgemeinen Materialart

Plastizität
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Im Folgenden werden die in InfoCAD zur Verfügung stehenden Fließbedingungen erläutert:

•Raghava 
•Rankine 

 

 

 

für Schalen- und Volumen­ele­men­te aus der Materialart Frei oder Beton

}

für Scheiben- und Volumen­ele­men­te aus der Materialart Frei

Für Schalen- und Volumen­ele­men­te aus der Materialart Stahl steht nur die Fließbedingung nach Huber‑v.Mises zur Verfügung. Das gewünschte Plastizitätsmodell kann im Dialog für die Ma­te­ri­al­ei­gen­schaf­ten ausgewählt werden.

 

Bei Schalenelementen wird von einem ebenen (zwei­di­men­sio­na­len) Span­nungs­zu­stand (σ3 = 0) und bei Scheiben­ele­men­ten mit der Fließbedingung nach Mohr-Coulomb von einem ebenen Ver­zer­rungs­zu­stand (Dehnung senk­recht zu den Flächen­ele­men­ten ε3 = 0) ausgegangen. Meist wird das letzt­ge­nann­te Modell zur Analyse eines durch Scheiben­ele­men­te ab­ge­bil­de­ten ver­ti­ka­len Schnitts durch den Boden ver­wen­det (u.a. Grund- und Böschungs­bruch).

 

Es ist zu beachten, dass in den Gleichungen die Terme zur Beschreibung der Verfestigung nicht berücksichtigt werden. Es wird zunächst von einem ideal plastischen Material­verhalten ausgegangen. Erläuterungen zu der im FE‑Programm berücksichtigten linearen Verfestigung erfolgen erst am Ende dieses Abschnitts.

 

Die Werkstoffbeziehungen sind infolge der Aufteilung des Verzerrungstensors ( ε ) in einen elastischen ( ε el ) und einen plastischen ( ε pl ) Teil wie folgt definiert:

σ = C : ε el = C : ( ε ‑ ε pl ),  (C: Elastizitätstensor),

(V12)

wobei die Spannungen hier auch als effektive Spannungen bezeichnet werden.