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Die konstitutiven Beziehungen eines isotropen Schädigungsmodells lauten wie folgt:
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(C: Elastizitätstensor, ε: Verzerrungstensor) |
(V1) |
wobei als effektive und σ als nominelle Spannungen bezeichnet werden. Die Degradation des Materials wird mit Hilfe des skalaren Schädigungsparameters D(η), welcher hier in Abhängigkeit der äquivalenten Verzerrung η berechnet wird, bestimmt. In InfoCAD finden ausschließlich exponentielle Funktionen zur Abbildung des Steifigkeitsverlustes Verwendung. Allen Funktionen ist gemein, dass der Schädigungsparameter bei ungeschädigtem Material den Wert null (D = 0 → σ = C:ε) und bei vollständiger Schädigung den Wert eins (D = 1 → σ = 0) annimmt.
InfoCAD stellt zwei Schädigungsmodelle bereit, das Modell nach De Vree et al. (1995) und das Modell nach Mazars et al. (2015). Die Modelle unterscheiden sich sowohl in der Form der Schädigungsfläche als auch in der verwendeten Gleichung zur Berechnung des Schädigungsparameters. Dies hat zur Folge, dass Materialien sowohl mit identischem (De Vree) als auch unterschiedlichem (Mazars) Zug-Druck-Verhalten abgebildet werden können. Eine Regularisierung zur Minimierung der Netzabhängigkeit wird bei beiden Modellen zurzeit nicht berücksichtigt.
Bei Schalenelementen wird in den Schädigungsmodellen von einem ebenen (zweidimensionalen) Spannungszustand ausgegangen (Spannung senkrecht zu den Flächenelementen σ3 = 0). Für Platten- und Scheibenelemente steht das Materialmodell nicht zur Verfügung.