Spannbetonbrücke mit Hohlkastenquerschnitt

Finite-Elemente-Modell, Lastfälle, Lastmodell 1, Kombination der Einwirkungen, Nachweise Stufe 1, Nachweise Stufe 2, Schubnachweise Stufe 4

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Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise > Beispiele

Spannbetonbrücke mit Hohlkastenquerschnitt

Finite-Elemente-Modell, Lastfälle, Lastmodell 1, Kombination der Einwirkungen, Nachweise Stufe 1, Nachweise Stufe 2, Schubnachweise Stufe 4

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Dieses Beispiel zeigt die Funktionen und Fähigkeiten des Programmmoduls Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise anhand einer Spannbetonbrücke auf.

Das Beispiel wurde in Anlehnung an Teil 1 des Buches

Wolfgang Rossner, Carl‑Alexander Graubner
Spannbetonbauwerke Teil 1: Bemessungsbeispiele nach DIN 4227
Beispiel 1 Hohlkasten einer Straßenbrücke
Einfeldträger mit beschränkter Vorspannung und nachträglichem Verbund
Ernst & Sohn, Berlin 1992

gewählt.

Längsschnitt mit Spannsträngen und Stützweite des Beispiels Spannbetonbrücke mit Hohlkastenquerschnitt

Längsschnitt mit Spannsträngen und Stützweite [m]

Abmessungen am Anschnitt, in Feldmitte mit Spannsträngen   Abmessungen im Längsschnitt mit Spannsträngen

Abmessungen am Anschnitt, in Feldmitte sowie im Längsschnitt mit Spannsträngen [m]

 

Finite-Elemente-Modell

Zu berechnen ist eine einfeldrige Straßenbrücke mit Hohlkastenquerschnitt aus C 35/45 (original B 45) mit nachträglichem Verbund. Als Berechnungsmodell wird abweichend vom Literatur­beispiel ein Volumenmodell mit finiten Tetraederelementen gewählt. Damit wird das Tragverhalten in Längs- und Querrichtung einschließlich der Querschnitts­verformung realitätsnah erfasst. Für die Nachweise wird ein Bemessungsobjekt verwendet, das die Volumen­spannungen in den Bemessungsschnitten zu stabförmigen Schnittgrößen aufintegriert.

3D‑Ansicht des Finite-Elemente-Modells

3D‑Ansicht des Finite-Elemente-Modells

 

Zusätzlich zum FE‑Modell werden das Bemessungsobjekt mit den querschnittsabhängigen Nachweisvorgaben sowie die Einwirkungen für die Nachweise eingegeben. Die Orte der Bemessungsschnitte entsprechen denen in der Literatur.

3D‑Ansicht des Bemessungsobjektes und der Spannstränge

3D‑Ansicht des Bemessungsobjektes und der Spannstränge

 

Tabelle Bemessungsobjekt 1

Querschnittsdialog - Nachweise für Querschnitt 1

Auswahl der Tragfähigkeits- und Gebrauchsnachweise für Querschnitt 1

 

Lastfälle

Es werden folgende Lastfälle berücksichtigt:

Ermüdungslastmodell 3, 1. Stellung

1

Eigenlast (G1)

2

Ausbaulasten (G2)

3

Vorspannung (P)

4

G1+G2+P

5

Kriechen und Schwinden (φ = 2,4, εcs = ‑23,7·10‑5)

11

Wind in Richtung +y mit Verkehrsband

12

Wind in Richtung ‑y mit Verkehrsband

21‑24

Bremslast 2,07 kN/m² in Fahrspur 1 der 1./2. Variante (±x)

101‑142

Ermüdungslastmodell 3 auf Fahrspur 1 der 1./2. Variante (alle 3,58 m)

Ermüdungslastmodell 3, 1. Stellung

Lastfall 2: Ausbaulasten

Lastfall 11: Wind in Richtung +y

Lastfall 2: Ausbaulasten [kN/m] bzw. [kN/m²]

Lastfall 11: Wind in Richtung +y [kN/m²]

 

Lastmodell 1

In diesem Beispiel wird das Lastmodell 1 entsprechend DIN‑Fachbericht definiert.

Diese Lasten sollen sowohl in Brückenlängs- wie in Querrichtung in ungünstigster Stellung auf­ge­bracht werden. In Quer­richtung werden die Laststellungen durch die Einteilung der Fahr­bahn in rechnerische Fahrstreifen bestimmt.

Da nicht in allen Fällen von vorne herein die maßgebende Fahrstreifeneinteilung bekannt ist, werden in diesem Beispiel zwei zur Brücken­längs­achse sym­me­tri­sche Varianten von Last­stellungen definiert.

Datenbasisbereich: Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise - Lastmodell 1

Im Ordner Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise wird mit der rechten Maustaste auf Lastmodell 1 / DIN Fachbericht 101 geklickt und im Kontextmenü die Option Neu gewählt.

Es wird die 1. Variante des Lastmodells entsprechend DIN‑Fachbericht 101 angelegt und der Eingabedialog gestartet.

 

Dialogzeile für Lastmodell 1

 

Nach Klicken auf TS neu können Schwerpunkt und Fahrtrichtung des 1. Tandemsystems fest­ge­legt werden.

Dialog der ersten Tandemsystemstellung von Lastmodell 1

1. Tandemstellung der 1. Variante des Lastmodells 1

1. Tandemstellung der 1. Variante des Lastmodells 1

 

Die Eigenschaften der Tandemsystemstellung werden im Dialog eingestellt.

Der Fahrstreifen 1 wird in Fahrtrichtung links angenommen und durch eine dunkle Schraf­fur ge­kenn­zeichnet. Die sich aus der Last­verteilungs­höhe ergebende Fläche wird ge­stri­chelt dar­ge­stellt.

Mehrere Tandemstellung des Lastmodells 1

Nach Markieren des Tandemsystems lassen sich die gewünschten Laststellungen durch Kopieren oder Generieren erzeugen. Dabei können die üblichen Fangfunktionen wie Mitte oder Ende angewendet werden.

 

Anschließend werden nach Klick auf die Option UDL Gen die Lastflächen des UDL‑Systems ergänzt. Zunächst werden alle Lastflächen als UDL2 (Fahrstreifen 2) an­ge­nom­men. Nach Doppel­klicken auf die entsprechende UDL‑Fläche ist hierfür Fahrstreifen 1 bzw. Andere Fahrstreifen (UDLn) oder Verbleibende Fläche (UDLr) ein­zu­stellen.

Gesammtes Lastmodell 1, 1. Variante 

Lastmodell 1, 1. Variante

 

Damit ist die 1. Variante des Lastmodells 1 definiert. Zur Eingabe der 2. Variante ist mit der rechten Maustaste erneut in der Datenbasis auf Lastmodell 1 zu klicken und im Kontextmenü die Option Neu zu wählen.

Mittels der Zwischenablage können alle TS- und UDL‑Stellungen auch in die 2. Variante kopiert und anschließend verändert werden (hier: Rotation um 180°).

Gesammtes Lastmodell 1, 2. Variante

Fertiges Lastmodell 1, 2. Variante

Das Lastmodell 1 ist damit vollständig beschrieben und kann berechnet werden. Dies erfolgt zusammen mit den Lastfällen im Rahmen der FEM‑Berechnung. Die Ergebnisse aller Laststellungen werden einzeln abgespeichert und in einem Ordner  Lastmodell 1 (Bewegliche Lasten) zusam­men­ge­fasst.

 

Kombination der Einwirkungen

Zur Beschreibung der Einwirkungen und deren Kombination ist in der Datenbasis die Option Einwirkungen zu öffnen und dann auf Einfügen zu klicken.

Dialog zur Definition einer neuen Einwirkung

Die zu betrachtenden Einwirkungen werden im Dialog ausgewählt. Anschließend werden ihnen Lastfälle zugeordnet.

Dialog zur Definition der Einwirkung - Qfat Zyklische Ermüdungseinwirkung

Bei veränderlichen Einwirkungen lassen sich mehrere Lastfälle zu inklusiven und exklusiven Gruppen zusammenfassen. Zusätzlich können bei Bedarf mehrere sich gegenseitig aus­schlie­ßende Varianten definiert werden.

Dialog zur Definition der Einwirkung - QTS,UDL Verkehr, Lastmodell 1 TS und UDL

Die veränderlichen Einwirkungen QTS und QUDL werden direkt aus dem Last­modell 1 ge­nom­men.

Dazu muss die Op­tion Beweg­liche Lasten benutzen aktiviert werden.

Alternativ können auch frei definierte Lastfälle oder Kombinationen verwendet werden.

Dialog zur Auswahl einer neuen Einwirkungskombination

Nachdem den Einwirkungen die zu­ge­hö­rigen Lasten zugeordnet worden sind, werden die für die Nachweise benötigten Kombinationen ergänzt.

Dialog zur Definition einer Einwirkungskombination

 

 

 

 

 

 

Dialog mit allen für dieses Beispiel erforderlichen Einwirkungen und Einwirkungs­kombinationen.

Gemäß Fachbericht 101/102 ergeben sich mit den Sicherheits- und Kombinations­bei­werten die abgebildeten Varianten.

 

 

 

 

 

 

Der Vorschlag kann hier mit OK akzeptiert werden, um mit der Auswahl weiterer Kom­bi­na­ti­on­en fort­zu­fahren.

 

 

 

Dialog Nachrechnungsrichtlinie Einwirkungen (DIN FB 102, Stufe 1)

 

Nachfolgend werden Ergebnisse am Volumenmodell unter Dauerlast dargestellt.

Deformation unter Dauerlast G1+G2+P (200‑fach überhöhte Darstellung)

Deformation unter Dauerlast G1+G2+P (200‑fach überhöhte Darstellung)

Verteilung der Hauptzugspannung σ1 der Volumenelemente unter Dauerlast G1+G2+P in FeldmitteFarblegende

Verteilung der Hauptzugspannung σ1 der Volumenelemente unter Dauerlast G1+G2+P in Feldmitte [MN/m²]

 

Nachweise nach Stufe 1

Gemäß Kapitel 4.2 der Richtlinie erfolgt die gestufte Nachrechnung zunächst in Stufe 1 mit den Vorschriften des DIN FB 102 als Basisnorm. Als Grundlage für die Nachweise wurde die vorhandene Bewehrung gewählt. Der Start des Nach­weis­programms Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise erfolgt aus dem Be­rech­nungs­menü. Die Ergebnisse sind anschließend aus der Datenbasis abrufbar.

Bemessungsvorgaben Nachrechnungsrichtlinie (DIN FB 102, Stufe 1)

Grundlage für Nachweise: Vorhandene Längs-, Querkraft- und Torsionsbewehrung

 Qu. Klasse,Vorspannung  Bewehrung  Ausnutz.   Ermüdung     Ri.  De-  Spannung

        des Bauteils     M R B Q T  M R B Q T  B Q T P C V  br.  ko.  C H B P

   1 C  Nachtr. Verbund  x x x x x  x . x x x  x x x x . x   x    x   x x x x

   2 C  Nachtr. Verbund  x x x x x  x . x x x  x x x x . x   x    x   x x x x

   3 C  Nachtr. Verbund  x x x x x  x . x x x  x x x x . x   x    x   x x x x

   4 C  Nachtr. Verbund  x x x x x  x . x x x  x x x x . x   x    x   x x x x

   5 C  Nachtr. Verbund  x x x x x  x . x x x  x x x x . x   x    x   x x x x

 

(M) Mindestbewehrung zur Sicherstellung der Robustheit.

(R) Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite.

(B) Längsbewehrung aus Bemessung sowie im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.

(Q) (Mindest-)Querkraftbewehrung im Tragfägigkeits- und Ermüdungsnachweis.

(T) Torsionsbewehrung im Tragfähigkeits- und Ermüdungsnachweis.

(P) Spannstahl im Ermüdungs- und Spannungsnachweis.

(C) Betondruckspannungen, Beton im Ermüdungsnachweis für Längdruck.

(V) Beton im Ermüdungsnachweis für Querkraftbeanspruchung.

(H) Schiefe Hauptzugspannungen.

 

Vorgaben für den Nachweis der Längsbewehrung

M,N     Bemessungsmodus für Biegung und Längskraft:

        (ST) Standard, (SY) Symmetrisch, (DG) Druckglied.

Bem.    Bemessung ohne Berücksichtigung vorgegebener Bewehrungsverhältnisse.

Faktor  Faktor für Biegebewehrung von Platten in Querrichtung, II-5.4.3.2.1(2)*P.

Red.    Reduktionsfaktor der Vorspannung zur Bestimmung der Zugzone für die

        Verteilung der Robustheitsbewehrung bei Flächenelementen.

 Qu. Beton           Modus      Bem. ohne     Faktor     Red. Vspg.

                    für M,N     Bew.verh.     für as     Robustheit

   1 C35/45            ST           x           .            .  

   2 C35/45            ST           x           .            .  

   3 C35/45            ST           x           .            .  

   4 C35/45            ST           x           .            .  

   5 C35/45            ST           x           .            .  

 

Vorgaben für den Nachweis der Schubbewehrung

fyk     Stahlgüte der Bügel.

Theta   Neigung der Betondruckstreben. Der eingegebene Wert für cot Theta wird

        programmseitig auf den Wertebereich nach Gl. (II-4.122) begrenzt.

Pl.     Balken werden wie Platten bemessen.

Asl     Vorh. Biegezugbewehrung nach Abb. 4.12, autom. Erhöhung bis Maximum.

cvl     Verlegemaß der Längsbewehrung zur Begrenzung des Hebelarms z.

Fak.    Mindestbewehrungsgrad min rhow = Faktor * rho mit rho nach Tabelle 5.7.

As      Nachweis der Querkraft- und Torsionstragfähigkeit durch Bewehrung.

S1      Nachweis der Querkrafttragfähigkeit über Hauptzugsp., NRR 12.4.3.3(9).

x,y     Getrennter Querkraftnachweis für die Bewehrungsrichtungen x und y.

Asw.y,z Vorhandene Querkraftbewehrung nach NRR 12.4.3.3(2).

Asw,l.T Vorhandene Torsionsschub- und Torsionslängsbewehrung. Wenn Reserven in

        Asw.T für Querkraft genutzt werden, ist dies mit "*" markiert.

Anr.    Anrechnung von Spannstahl Ap auf Torsionslängsbew. nach NRR 12.4.3.4(3).

Red.    Reduktionsfaktor für den statisch best. Anteil P0 der Vorspannung nach

        NRR 12.2.2(5) im Nachweis der Hauptzugspannungen S1.

                  Bem.                                  vorh[cm²,cm²/m]         

 Qu.  fyk  cot    wie   Asl [cm²]  cvl  Fak.  Nachweis   Asw.y   Asw.z Anr. Red.

     [MPa] Theta  Pl.  vorh.  max [mm]  rhow  As S1 x,y  Asw.T   Asl.T  Ap   P0 

   1  500  1,75    . 247,70    .    74  1,60   x  .  .    0,74   32,66   .   .  

                                                         10,27* 247,70          

   2  500  1,75    . 247,70    .    74  1,60   x  .  .    1,39   28,30   .   .  

                                                          7,85* 247,70          

   3  500  1,75    . 247,70    .    74  1,60   x  .  .    0,00   19,06   .   .  

                                                          7,85* 247,70          

   4  500  1,75    . 247,70    .    74  1,60   x  .  .    0,00   12,58   .   .  

                                                          7,85* 247,70          

   5  500  1,75    . 247,70    .    74  1,60   x  .  .    0,00    6,92   .   .  

                                                          7,85* 206,70          

 

Schubquerschnitte (Standardbemessung)

bw.nom  Nennwert der Querschnittsbreite bei Vorspannung nach II-4.3.2.2 (8)*P.

h.nom   Nennwert der Querschnittshöhe bei Vorspannung nach II-4.3.2.2 (8)*P.

kb, kd  Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms z aus der Nutzbreite bn

        bzw. der Nutzhöhe d.

z1, z2  Höhe und Breite des Kernquerschnitts für Torsion.

tef     Wanddicke des Torsionskastens.

K.      Kastenquerschnitt; Ermittlung der Tragfähigkeit nach Gl. (4.47b).

        Hauptdruckspannungen werden gemäß II-4.3.3.2.2(2) nachgewiesen.

 

 Qu.   Breite [m]   Nutzbreite    Höhe [m]     Nutzhöhe    Torsionsquerschn. [m]

       bw   bw.nom  bn [m]  kb    h     h.nom  d [m]  kd    z1     z2    tef  K.

   1  1,100  0,916   5,680 0,90  0,450  0,450  4,100 0,90  3,925  5,790 0,200 x

   2  1,100  0,916   5,680 0,90  0,450  0,450  4,100 0,90  3,925  5,790 0,200 x

   3  1,100  0,916   5,680 0,90  0,450  0,450  4,100 0,90  3,925  5,680 0,200 x

   4  1,100  0,916   5,680 0,90  0,450  0,450  4,100 0,90  3,925  5,790 0,200 x

   5  1,100  0,916   5,680 0,90  0,450  0,450  4,100 0,90  3,925  5,790 0,200 x

 

Vorgaben für den Nachweis der Betonspannungen und Betonstahlspannungen

Av         Fläche des Vollquerschnitts zur Ber. der Normalsp. aus Längskraft.

fck(t)     Betondruckfestigkeit zum Zeitpunkt t der Eintragung der Vorspannung.

Sigma.c(t) Betondruckspannung zum Zeitpunkt t der Eintragung der Vorspannung.

Sigma.c    Betondruckspannung im Gebrauchszustand.

Sigma.x    Betonspannung aus Biegung und Längskraft in Stabrichtung.

Sigma.s    Betonstahlspannung im Gebrauchszustand.

H-Zug      Hauptzugspannung nur im Bereich von Längsdruckspannung nachweisen.

(NK),(QK)  Nichthäufige, Quasi-ständige Kombination.

(HK),(KL)  Häufige Kombination, Kombination gemäß Expositionsklasse.

 

 Qu.   Av   fck(t) zul.sigma.c(t)  zul.sigma.c   zul.sigma.s  Dekompr.     H-Zug

      [m²] [MN/m²]   (NK, QK)     (NK)     (QK)      (NK)    K.  Spann.  L.druck

   1  10,06  35,00 0,45 fck(t)  0,60 fck 0,45 fck  0,80 fyk  KL Sigma.x     .

   2  10,06  35,00 0,45 fck(t)  0,60 fck 0,45 fck  0,80 fyk  KL Sigma.x     .

   3  10,06  35,00 0,45 fck(t)  0,60 fck 0,45 fck  0,80 fyk  KL Sigma.x     .

   4  10,06  35,00 0,45 fck(t)  0,60 fck 0,45 fck  0,80 fyk  KL Sigma.x     .

   5  10,06  35,00 0,45 fck(t)  0,60 fck 0,45 fck  0,80 fyk  KL Sigma.x     .

 

Vorgaben für den Nachweis der Rissbreiten

ds      Größter vorhandener Stabdurchmesser der Betonstahlbewehrung [mm].

max.s   Größter vorhandener Stababstand der Betonstahlbewehrung [mm].

sr,max  Oberer Grenzwert für den maximalen Rissabstand nach Gl. (II-4.203) [mm].

Xi1     Verbundbeiwert für Spannstahl bei Stabquerschnitten.

k       Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Zugspannungen.

kt      Beiwert für die Dauer der Lasteinwirkung bei Berechnung der Rissbreite.

Fakt.   Abmind.faktor für fctm nach Kap. II-4.4.2.2 (As) bzw. II-4.4.2.4 (wk).

P0      Abminderungsfaktor für den statisch best. Anteil der Vorspannung

        nach DIN FB 102, Kap. 4.4.2.2 (107).

Komb.   Kombination für Nachweis der Mindestbewehrung (As) und Rissbreite (wk):

        CK, HK, QK = Charakteristische, häufige, quasi-ständige Kombination,

        ZZ, BO, BU = Zentrischer Zug, Biegezug oben, Biegezug unten,

        KL = Einwirkungskombination gemäß Anforderungsklasse.

Methode Nachweismethode für Mindestbewehrung (kc) und Rissbreite (wk):

kc      Berechnung des Beiwerts kc für Stege/Gurte nach Gl. (II-4.195/4.195a).

        auto = Gl. (II-4.195) für rechteckige, Gl. (II-4.195a) für sonstige Qu.

wk      Berech. = Direkte Berechnung der Rissbreite nach Kap. II-4.4.2.4,

        Stabab. = Begrenzung der Stababstände nach Tab. II-4.121,

        Ber.(M) = Direkte Berechnung für mittlere Stahldehnung innerh. Ac,eff,

        Abs.(M) = Begr. der Stababstände für mittl. Stahldehnung innerh. Ac,eff.

As fix  Keine Bewehrungserhöhung bei Überschreitung der zulässigen Rissbreite.

RI      Ringförmige Bestimmung von Ac,eff gemäß Wiese et al., Beton- und

        Stahlbetonbau 2004, Heft 4, S. 253 ff.

DB      Bestimmung von As,min nach Gl. (II-4.197a) für dickere Bauteile.

Qu.   wmax ds  max  sr    Beiwerte   Fakt.fctm Fakt. Komb.  Methode       As R D

        [mm]    s  max   Xi1  k   kt  As   wk    P0  As wk  kc    wk     fix I B

   1  0,20 25    .   .  0,39 1,00 .   1,00 1,00 1,00 KL KL  auto  Berech.  . . .

   2  0,20 25    .   .  0,39 1,00 .   1,00 1,00 1,00 KL KL  auto  Berech.  . . .

   3  0,20 25    .   .  0,39 1,00 .   1,00 1,00 1,00 KL KL  auto  Berech.  . . .

   4  0,20 25    .   .  0,39 1,00 .   1,00 1,00 1,00 KL KL  auto  Berech.  . . .

   5  0,20 25    .   .  0,39 1,00 .   1,00 1,00 1,00 KL KL  auto  Berech.  . . .

 

Vorgaben für den Nachweis gegen Ermüdung

Die Betondruckspannungen werden nach Abb. 4.1 mit fc = fcm berechnet.

fcd,fat       Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung.

dSigma.Rsk,s  Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite der Längsbewehrung.

dSigma.Rsk,b  Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite der Schubbewehrung.

dSigma.Rsk,p  Zulässige charakt. Spannungsschwingbreite des Spannstahls.

Lambda.s,b,p  Zug. Korrekturbeiwerte für schadensäquivalente Schwingbreite.

Lambda.c      Korrekturbeiwert für schadensäquivalente Betonspannungen.

Eta           Erhöhungsfaktor für Betonstahlspannung nach II-4.3.7.3 (3)P.

Nachw.SPCVQTH Nachweis für (S) Längsbew., (P) Spannstahl, (C) Betonlängsdruck,

              (V) Druckstrebe, (Q) Querkraftb., (T) Torsionsb., (H) Hauptzugsp.

(x)           Nachweis über schadensäquivalente Schwingbreiten - Ermüdungskomb.

(+)           Vereinfachter Nachweis nach II-4.3.7.4/5 - häufige Kombination.

(a), (b)      Nachweis der Hauptzugsp. nach NRR 12.7.4.2 (7),(8) - häufige Komb.

Faktor Qfat   Faktor für Qfat zur Ber. der schadensäquivalenten Schwingbreite

              für Betonstahl und Spannstahl nach Anhang II-A.106.

Faktor P0     Abminderungsfaktor für den statisch best. Anteil der Vorspannung

              nach II-4.3.7.2 (103)P und NRR 12.7.4.2 (9).

 Qu. Nachw.   fcd,fat   dSigma.Rsk [MN/m²]       Lambda        Eta   Faktor  As

     SPCVQTH  [MN/m²]    s      b      p    s    b    p    c        Qfat  P0 fix

   1 xx.+xx.   17,00  175,00 175,00 120,00 1,38 1,50 1,62  .   1,79 1,40 0,90 . 

   2 xx.+xx.   17,00  175,00 175,00 120,00 1,38 1,50 1,62  .   1,79 1,40 0,90 . 

   3 xx.+xx.   17,00  175,00 175,00 120,00 1,38 1,50 1,62  .   1,79 1,40 0,90 . 

   4 xx.+xx.   17,00  175,00 175,00 120,00 1,38 1,50 1,62  .   1,79 1,40 0,90 . 

   5 xx.+xx.   17,00  175,00 175,00 120,00 1,38 1,50 1,62  .   1,79 1,40 0,90 . 

 

Streuung der Wirkungen aus Vorspannung

Die Streuung der Vorspannung wird bei folgenden Nachweisen berücksichtigt:

- Nachweis der Dekompression und der Hauptzugspannungen (GZG)

- Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite, Nachweis der Rissbreite

Alle anderen Nachweise benutzen den Mittelwert Pm,t der Vorspannung.

                        Dekompression, Spannungen    Mind.bewehrung, Rissbreite

 Qu.  Vorspannung des   Bauzustand    Endzustand     Bauzustand    Endzustand

         Bauteils       r.sup  r.inf  r.sup  r.inf   r.sup  r.inf  r.sup  r.inf

   1  Nachtr. Verbund    1,10   0,95   1,10   0,90    1,10   0,95   1,10   0,90

   2  Nachtr. Verbund    1,10   0,95   1,10   0,90    1,10   0,95   1,10   0,90

   3  Nachtr. Verbund    1,10   0,95   1,10   0,90    1,10   0,95   1,10   0,90

   4  Nachtr. Verbund    1,10   0,95   1,10   0,90    1,10   0,95   1,10   0,90

   5  Nachtr. Verbund    1,10   0,95   1,10   0,90    1,10   0,95   1,10   0,90

 

Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffe im Grenzzustand der Tragfähigkeit

                                              Beton    Betonstahl  Spannstahl

                                            (gamma.c)   (gamma.s)   (gamma.s)

Ständige und vorübergehende Komb., Erdbeben    1,50        1,15        1,15

Außergewöhnliche Kombination                   1,30        1,00        1,00

Nachweis gegen Ermüdung                        1,50        1,15        1,15

Ermüdung Spannstahl DIN 4227                                           1,25

 

Für Beton ab den Festigkeitsklassen C55/67 und LC55/60 findet Vorschrift

5.3.3 (9) der DIN 1045-1 (2001, 2008) Anwendung.

 

Nachfolgend ist exemplarisch das ausführliche Protokoll des Nachweises der Schubbewehrung am Ort 1 (2,5 m) des Bemessungsobjektes abgedruckt:

Nachweis der Schubbewehrung und der Torsionslängsbewehrung

Der Mindestbewehrungsgrad nach II-5.4.2.2 (4)P wird berücksichtigt.

Ac        Querschnittsfläche zur Berechn. der Betonspannung aus Längskraft [m²]

bw        Wirksame Breite zur Berechnung der Schubspannungen aus Qz und Mx [m]

bw.nom    Nennwert der Breite nach Abzug der Hüllrohrdurchmesser [m]

bn        Statisch wirksame Breite zur Schubbemessung für Qy [m]

kb        Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms aus bn

h         Wirksame Höhe zur Berechnung der Schubspannungen aus Qy und Mx [m]

h.nom     Nennwert der Höhe nach Abzug der Hüllrohrdurchmesser [m]

d         Statisch wirksame Höhe zur Schubbemessung für Qz [m]

kd        Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms aus d

z1, z2    Höhe und Breite der Kernquerschnittsfläche Ak für Torsion [m]

teff      Wanddicke des Ersatzhohlquerschnitts für Torsion [m]

Neigung   Neigung cot Theta der Betondruckstreben gegen die Längsachse

Asl vorh. Anrechenbare Biegezugbewehrung gem. Abb. II-4.12 [cm²]

rhow,min  Mindestbewehrungsgrad der Querkraftbewehrung gem. II-5.4.2.2 (4)P

Qy, Qz    Bemessungsquerkräfte in y- und z-Richtung [kN]

VRdct     Aufnehmbare Querkraft ohne Querkraftbew. nach II-4.3.2.3 (1)*P [kN]

VRdmax    Aufnehmbare Querkraft der Druckstreben nach II-4.3.2.4.4 (2)*P [kN]

z         Innerer Hebelarm z=kb*bn bzw. z=kd*d [m]; z<=max(d-2cvl,d-cvl-30mm)

cvl       Verlegemaß der Längsbewehrung zur Begrenzung des Hebelarms z [m]

Asb.y,z   Erf. Bügelbewehrung aus Qy bzw. Qz [cm²/m]

Asl       Erf. Biegezugbewehrung gem. Abb. II-4.12 [cm²] für erf. Asb

Delta Ftd Zugkraftanteil in der Längsbew. aus Querkraft, FB 102, Abb. II-4.13

Mx        Bemessungstorsionsmoment [kNm]

Q/VRd+    Kompaktquerschnitt: (Q/VRdmax)²+(Mx/TRdmax)²

Mx/TRd    Kastenquerschnitt:  Q/VRdmax+Mx/TRdmax

TRdmax    Maximal aufnehmbares Torsionsmoment nach II-4.3.3.1 (6)*P [kNm]

Asb.T     Erf. Bügelbewehrung aus Torsion [cm²/m]

Asl.T     Erf. Längsbewehrung aus Torsion [cm²]

Sigma2    Max. Hautdruckspannung am Kastenqu., DIN FB 102, 4.3.3.2.2 (2) [MN/m²]

fcd       = alpha.cc * fck / gamma.c, zul. Sigma2 im Zustand I [MN/m²]

          = alpha.cw * v1 * alpha.cc * fck / gamma.c, zul. Sigma2 im Zustand II

Pkt. y,z  Ort der Hauptdruckspannung mit Abstand teff/2 vom Querschnittsrand [m]

 

Ort 1

Bemessungsobjekt 1, x = 2,50 m (Objektlänge 80,00 m)

Querschnitt 1: Polygon - C35/45, 18 Spannstränge im Verbund

Kastenquerschnitt z1/z2=3,925/5,79; teff=0,2; fcd=19,8333

Vorh. Torsionsbewehrung: Asw.T=10,27 cm²/m, Asl.T=247,7 cm²

bw/bw.nom/bn/kb=1,1/0,916/5,68/0,9; h/h.nom/d/kd=0,45/0,45/4,1/0,9

Ac=10,0645; cvl=0,0735; fyk=500; Asl vorh./max=247,7/0; rhow,min=1,6*rho

Vorh. Querkraftbewehrung: Asw.y/z=0,74/32,66 cm²/m

 

1. Ständige und vorüberg. Komb. (SK.1): G1+G2+P+CSR1+QK, Endzustand verpresst

Betonschnittgrößen

         Nx[kN]   My[kNm]   Mz[kNm]   Mx[kNm]    Qy[kN]    Qz[kN]

Nx-  :-73192,88 -32214,14   -404,84    836,12    141,72   6417,00

Nx+  :-71705,95 -12521,38   -436,90   3450,69   -192,42  12208,37

My-  :-73191,89 -32312,03   -459,85    215,56    224,55   6380,96

My+  :-72429,73  -9013,74   1462,52  -7144,90    -44,00  14425,18

Mz-  :-72449,82 -20139,63  -2545,89  11297,94    211,73  10226,96

Mz+  :-72441,59 -13357,44   2524,98 -11057,04   -265,56  12827,17

Mx-  :-72441,73 -21709,35   2422,21 -11093,15   -258,16   9522,94

Mx+  :-72432,88 -11505,59  -2426,90  11327,96    200,63  13475,27

Qy-  :-72449,66 -19996,03    763,83   -544,81   -442,71  10238,23

Qy+  :-72461,50 -30212,70   -800,15    740,49    392,12   6298,41

Qz-  :-71729,53 -27952,14    436,79   -345,46   -271,04   6286,87

Qz+  :-72437,94  -9158,29  -1589,20   7421,75     -5,91  14460,45

 

Nachweis der Schubbewehrung und der Druckstrebenfestigkeit

An den mit "^" markierten Stellen wird Querkraft- und Torsionsbewehrung

für kombinierte Beanspruchung nach Kapitel II-4.3.3.2.2 (5)P erforderlich.

An den mit "+" markierten Stellen ist die vorh. Bewehrung lt. Vorgabe maßgebend.

Der ungenutzte Teil der vorh. Bewehrung wird als Reserve ausgegeben.

Einwirkung   z     Nei-  Q/    Asb.y  Asb.z  Asb.T   Ap'   Asl.T   Asl

max, zug.   [m]    gung  VRdct[cm²/m][cm²/m][cm²/m] [cm²]  [cm²]  [cm²] Situation

Qy, Mx   : 5,11    1,75  0,14   1,14^   .    10,27+   .   247,70+ 247,7 SK.1,Qy-

Mx, Qy   : 5,11    1,75  0,06   0,74+   .    10,27+   .   247,70+ 247,7 SK.1,Mx+

Qz, Mx   : 3,69    1,75  2,69    .    51,50^ 10,27+   .   247,70+ 247,7 SK.1,Qz+

Mx, Qz   : 3,69    1,75  2,51    .    48,00^ 10,27+   .   247,70+ 247,7 SK.1,Mx+

Reserve  :                       .      .     6,99         52,79

Einwirkung   z     Nei-         Qy/    Qz/    Mx/    Q/VRd+   Delta Ftd

max         [m]    gung         VRdmax VRdmax TRdmax Mx/TRd        [kN] Situation

Qy       : 5,11    1,75         0,03    .      .      .          387,37 SK.1,Qy-

Qz       : 3,69    1,75          .     0,67    .      .        12652,89 SK.1,Qz+

Mx       :  .      1,75          .      .     0,19    .             .   SK.1,Mx+

Qy "+" Mx: 5,11    1,75         0,01    .     0,19   0,21           .   SK.1,Mz-

Qz "+" Mx: 3,69    1,75          .     0,62   0,19   0,82           .   SK.1,Mx+

 

Nachweis der Hauptdruckspannung am Kastenquerschnitt

Sigma1 / fctk;0,05 :  0,77 => Berechnung von Sigma2 im Zustand I               

fctk;0,05 [MN/m²]  :  2,24    für Sigma1 in Bereichen unter Längsdruck

Qu.punkt y [m]     :  3,42

         z [m]     :  1,45

Situation          : SK.1,Qz+ 

Sigma2 / fcd       :  0,56    

fcd [MN/m²]        : 19,83 = alpha.cc * fck / gamma.c

Qu.punkt y [m]     : -1,88

         z [m]     :  4,10

Situation          : SK.1,Nx- 

 

Eine Auswahl von Ergebnissen ist nachfolgend dargestellt.

 

Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit

Biegebewehrung vorh. As ; Grundbewehrung im ganzen Querschnitt (DIN FB, Stufe 1)

Biegebewehrung vorh. As ; Grundbewehrung im ganzen Querschnitt (DIN FB, Stufe 1) [cm²]

Biegebewehrung erf. As ; Maximum nach Abzug der Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1)

Biegebewehrung erf. As ; Maximum nach Abzug der Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1) [cm²]

Bügelbewehrung vorh. Asb.T ; Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1)

Bügelbewehrung vorh. Asb.T ; Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1) [cm²/m]

Bügelbewehrung vorh. Asb.z ; Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1)

Bügelbewehrung vorh. Asb.z ; Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1) [cm²/m]

Bügelbewehrung erf. Asb.T , zugehörig Asb.z (strichliert); Tragfähigkeit ohne Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1)

Bügelbewehrung erf. Asb.T , zugehörig Asb.z (strichliert); Tragfähigkeit ohne Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1) [cm²/m]

Bügelbewehrung erf. Asb.z , zugehörig Asb.T (strichliert); Tragfähigkeit ohne Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1)

Bügelbewehrung erf. Asb.z , zugehörig Asb.T (strichliert); Tragfähigkeit ohne Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 1) [cm²/m]

Ausnutzung Q/VRd,max + Mx / TRd,max ; Maximum (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung Q/VRd,max + Mx / TRd,max ; Maximum (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Hauptdruckspannungen σ2 / σ2,zul ; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Hauptdruckspannungen σ2 / σ2,zul ; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 1)

 

Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit

Dekompression, Längsspannung σx,u ; Quasi-ständige Situation (DIN FB, Stufe 1)

Dekompression, Längsspannung σx,u ; Quasi-ständige Situation (DIN FB, Stufe 1) [MN/m²]

Ausnutzung der schiefen Hauptzugspannungen σ1 / σ1,zul ; Häufige Situation (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der schiefen Hauptzugspannungen σ1 / σ1,zul ; Häufige Situation (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Rissbreite wk.unten / wk.zul ; Maximum (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Rissbreite wk.unten / wk.zul ; Maximum (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Betondruckspannungen σx / σx,zul ; Quasi-ständige (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Betondruckspannungen σx / σx,zul ; Quasi-ständige (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Spannstahlspannungen σp/σp,zul ; Quasi-ständige (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Spannstahlspannungen σp/σp,zul ; Quasi-ständige (DIN FB, Stufe 1)

 

Nachweise gegen Ermüdung

Ausnutzung der Schwingbreite für Spannstahl Δσp / Δσp,zul ; Ermüdungskombination (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Schwingbreite für Spannstahl Δσp / Δσp,zul ; Ermüdungskombination (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Schwingbreite Δσsbz / Δσsbz,zul für Bügelbewehrung aus Querkraft; Ermüdungskombi. (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Schwingbreite Δσsbz / Δσsbz,zul für Bügelbewehrung aus Querkraft; Ermüdungskombi. (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Betondruckstreben durch Ermüdung σcd,z / σcd,zul ; Häufige Situation (DIN FB, Stufe 1)

Ausnutzung der Betondruckstreben durch Ermüdung σcd,z / σcd,zul ; Häufige Situation (DIN FB, Stufe 1)

In Nachweisstufe 1 konnten folgende Nachweise nicht eingehalten werden:

•Die erforderliche Biegebewehrung erf. As ist größer als die vorhandene Biegebewehrung.
•Die Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z ist größer 1.
•Die Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh ist größer 1.
•Die Ausnutzung der Hauptdruckspannungen σ2 / σ2,zul ist größer 1.
•Im Dekompressionsnachweis ist die Längsspannung σx,u größer 0.
•Die Ausnutzung der schiefen Hauptzugspannungen σ1 / σ1,zul ist größer 1.

Somit ist ein Nachweis in Stufe 2 erforderlich.

 

Nachweise nach Stufe 2

In den Berechnungseinstellungen wird die Nachweisstufe 2 festgelegt.

Dialog bei Änderung der Nachweisstufe auf Stufe 2

 

Nach Akzeptieren des erscheinenden Dialogs mit Ja werden die im Abschnitt Berechnungseinstellungen erläuterten Änderungen vorgenommen.

Des weiteren werden in diesem Beispiel in den Querschnitten folgende Eigenschaften geändert:

•Der Nachweis der Mindest-Rissbewehrung wird gemäß Kapitel 12.5.3 (4) der Richtlinie abgewählt.
•Es werden alle Spannstahllagen auf die Torsionslängsbewehrung angerechnet.

 

Der Start des Nach­weis­programms Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise erfolgt wiederum aus dem Be­rech­nungs­menü. Die Ergebnisse sind anschließend ebenfalls aus der Datenbasis abrufbar.

 

Eine Auswahl von Ergebnissen ist nachfolgend dargestellt.

Biegebewehrung erf. As ; Maximum nach Abzug der Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 2)

Biegebewehrung erf. As ; Maximum nach Abzug der Grundbewehrung (DIN FB, Stufe 2) [cm²]

Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 2)

Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 2)

Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 2)

Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 2)

Ausnutzung der Hauptdruckspannungen σ2 / σ2,zul aus Biegung, Längskraft und Torsion; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 2)

Ausnutzung der Hauptdruckspannungen σ2 / σ2,zul aus Biegung, Längskraft und Torsion; Tragfähigkeit (DIN FB, Stufe 2)

Dekompression, Längsspannung σx,u ; Quasi-ständige Situation (DIN FB, Stufe 2)

Dekompression, Längsspannung σx,u ; Quasi-ständige Situation (DIN FB, Stufe 2) [MN/m²]

Ausnutzung der schiefen Hauptzugspannungen σ1 / σ1,zul ; Häufige Situation (DIN FB, Stufe 2)

Im Unterschied zu den Nachweisergebnissen nach Stufe 1 sind die zulässigen Grenzen nach Stufe 2 eingehalten. Die Überschreitung der Ausnutzung der Hauptdruckspannungen liegt im Rahmen der Nachweisgenauigkeiten und ergibt sich in den Kragarmen.

Damit sind alle Nachweise erfüllt!

 

Schubnachweise nach Stufe 4

Die Schubnachweise nach Stufe 4 ermitteln die Querkraft- und Torsionsbewehrung auf Grundlage der Modified Compression Field Theory (MCFT) mit den Bemessungsgleichungen der Kanadischen Norm CSA‑A23.3‑14, Kap. 11.3 (allgemeine Methode). Zur Aktivierung wird in den Berechnungseinstellungen „Stufe 2 (4)" ausgewählt. Notwendige Änderungen an den Bemessungsvorgaben erfolgen im Querschnittsdialog:

•Auswahl der Nachweismethode „Bewehrung CSA (Stufe 4)"
•Eingabe des Größtkorns ag nach Kap. 11.3.6.4
•Auswahl des Hebelarms „CSA A23.3‑14“, der dann zu z = dv = max(0,9 · d; 0,72 · h) angenommen wird
•Eingabe des Rissabstandsparameters sz gemäß Bild 11.2

 

Nachfolgend ist eine Auswahl der relevanten Ergebnisse dargestellt.

Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (CSA‑A23.3‑14, Stufe 4)

Ausnutzung der aufnehmbaren Belastung VEd,z / VRd,z unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (CSA‑A23.3‑14, Stufe 4)

Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (CSA‑A23.3‑14, Stufe 4)

Ausnutzung der Bügelbewehrung Asb.z,erf / Asb.z,vorh unter Berücksichtigung des ungenutzten Teils der vorhandenen Torsionsbügelbewehrung; Tragfähigkeit (CSA‑A23.3‑14, Stufe 4)

 

Gegenüberstellung der Ergebnisse

In der nachfolgenden Tabelle sind beispielhaft Ergebnisse für Querkraft und Torsion aus den untersuchten Nachweisstufen am Anschnitt (Ort 1 des Bemessungsobjekts) gegenübergestellt.

 

 

Stufe 1 (DIN FB 102, Kap. 10.3, 10.4)

Stufe 2 (NRR 2015, Kap. 12.4.3.3)

Stufe 4 (CSA‑A23.3‑14, Kap. 11.3)

Asb.z,erf [cm²/m]

51,50

38,95

24,21

Asb.T,erf [cm²/m]

3,27

2,80

3,71

Es zeigt sich, dass mit dem Schubmodell der Kanadischen Norm nach Stufe 4 um etwa 30% günstigere Bügelbewehrung gegenüber Stufe 2 ermittelt wird.