Spannungs-Dehnungslinien

<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise > Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit

Spannungs-Dehnungslinien

Vorherige Seite   Hauptseite  Nächste Seite Seite drucken

Bei Nachweisen in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit kommen die folgenden Kennlinien zur Anwendung:

•

Beton: Spannungs-Dehnungs-Linie nach DIN FB 102, Bild 4.1, mit fc = fcm, wobei für Dehnungen ab εc1 ein horizontaler Verlauf angenommen wird (vgl. Auslegung Nr. 098 des NABau zum DIN FB 102).

•

Betonstahl: Spannungs-Dehnungs-Linie nach DIN FB 102, Bild 4.5 b), mit ansteigendem oberen Ast. Die Maximalspannung ergibt sich zu ftk,cal = 1,05 · fyk .

•

Spannstahl: Spannungs-Dehnungs-Linie nach DIN FB 102, Bild 4.6 b), mit horizontalem oberen Ast gemäß Kapitel 4.2.3.3.3 (6)* der Norm und einer Maximalspannung von fp;0,1k .

DIN EN 1992‑2:

•

Beton: Spannungs-Dehnungs-Linie nach DIN EN 1992‑1‑1, Bild 3.2, wobei für Dehnungen ab εc1 ein horizontaler Verlauf angenommen wird (vgl. Auslegung Nr. 098 des NABau zum DIN FB 102).

•

Betonstahl: Spannungs-Dehnungs-Linie nach DIN EN 1992‑1‑1, Bild 3.8, mit ansteigendem oberen Ast, mit einer Maximal­spannung k · fyk / γs bei Erreichen von εuk, Klasse A (k = 1,05, εuk = 2,5 %), B (k = 1,08, εuk = 5 %) oder C (k = 1,15, εuk = 7,5 %).

•

Spannstahl: Spannungs-Dehnungs-Linie nach DIN EN 1992‑1‑1, Bild 3.10, mit horizontalem oberen Ast gemäß Kapitel 3.3.6 (7) der Norm und einer Maximalspannung von fp;0,1k .