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Bei Nachweisen im Grenzzustand der Tragfähigkeit gilt für den Bemessungswert der Vorspannkraft nach DIN FB 102, Kapitel 2.5.4.2 (6)P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 5.10.8 (1)]:
| Pd | = γP · Pm,t |
mit
| Pm,t | Mittelwert der Vorspannkraft zur Zeit t inkl. Spannkraftverlusten aus Reibung, Ankerschlupf, Kriechen und Schwinden sowie Relaxation. |
| γP | Teilsicherheitsbeiwert der Vorspannkraft mit γP = 1 nach DIN FB 102, Kapitel 2.3.3.1 (101)P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 2.4.2.2 (1)]. |
Im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden in DIN FB 102, Kapitel 2.5.4.2 (3)P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 5.10.9 (1)] zwei charakteristische Werte der Vorspannkraft festgelegt:
Pk,sup |
= rsup · Pm,t |
Oberer charakteristischer Wert. |
Pk,inf |
= rinf · Pm,t |
Unterer charakteristischer Wert. |
Die Streufaktoren der internen Vorspannung werden im Querschnittsdialog getrennt für Bau- und Endzustände definiert. Sie kommen bei folgenden Nachweisen zur Anwendung:
| • | Mindestbewehrung zu Begrenzung der Rissbreite. |
| • | Nachweis der Rissbreite. |
| • | Nachweis der Dekompression. |
| • | Nachweis der schiefen Hauptzugspannungen. |
In Nachweisstufe 1 sind gemäß DIN FB 102, Kapitel 2.5.4.2 (3)P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 5.10.9 (1)P] folgende Werte anzusetzen:
| - | für externe Spannglieder: rsup = rinf = 1,00. |
| - | für Spannglieder im sofortigen Verbund und ohne Verbund: rsup = 1,05 und rinf = 0,95. |
| - | für Spannglieder im nachträglichen Verbund: rsup = 1,10 und rinf = 0,90. |
In Nachweisstufe 2 sind nach Kapitel 12.5.3 (1) der Richtlinie für interne Spannglieder abgeminderte Werte zugelassen:
| rsup = 1,00 und rinf = 0,95. |