Nachweiskombinationen

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Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise > Nachweise gegen Ermüdung

Nachweiskombinationen

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Im Nachweis gegen Ermüdung kommen alternativ folgende Kombinationen zur Anwendung:

•Häufige Kombination gemäß DIN FB 101, Kapitel 9.5.2 [DIN EN 1990, Kapitel 6.5.3] für vereinfachte Nachweise nach DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.4/5 [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.5.3].

Gleichung 9.17 nach DIN FB 101

(9.17)

[(6.15b)]

•Ermüdungskombination gemäß DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.3, Gleichung (6.69), für Nachweise mit schä­di­gungs­äqui­va­len­ten Schwing­brei­ten nach DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.5 (102) und Anhang 106 [DIN EN 1992‑2, Anhang NN].

Gleichung 6.69 nach DIN FB 102

(6.69)

Dabei sind Qk,1 und Qk,i nicht-zyklische, nicht-ständige Einwirkungen und Qfat die zyklische Einwirkung aus dem maßgebenden Ermüdungslastmodell.

 

Für jede Kombination können verschiedene Bemes­sungs­situationen in den Bau- und End­zu­stän­den definiert werden. Im Nachweis ist das Extremum aus allen Kombinationen und Si­tua­tionen maßgebend.

 

Bei Straßenbrücken entspricht Qfat dem Ermüdungs­last­modell 3 gemäß DIN FB 101, Kapitel 4.6 [DIN EN 1991‑2, Kapitel 4.6.4]. Die Erhöhungs­faktoren nach Kapitel 4.6.1 (7) [Kapitel 4.6.1 (6)] der Norm sind bei der Eingabe der Lastordinaten zu berücksichtigen, während die Faktoren nach DIN FB 102, Kapitel A.106.2 (101)P [DIN EN 1992‑2, Kapitel NN.2.1 (101)], im Querschnitts­dialog definiert werden.