Diese Querschnittsart kann für Einzelbemessungen verwendet werden.
Die Querschnittswerte sind ideelle Größen und beziehen sich auf das E‑Modul (ER) und G‑Modul des Referenzquerschnittes bzw. den kleinsten E‑Modul des Verbundquerschnitts. Die Querschnittswerte A, Iy, Iz, Iyz sowie die ideellen Schwerpunktskoordinaten ys und zs berechnen sich mit Hilfe der folgenden Formeln:
A |
= 1/ER·∑ Ei·Ai |
Verbundquerschnittsfläche |
zs |
= 1/(A·ER)·∑ Ei·zs,i·Ai |
Z‑Ordinate des Schwerpunkts |
ys |
= 1/(A·ER)·∑ Ei·ys,i·Ai |
Y‑Ordinate des Schwerpunkts |
Iy |
= 1/ER·∑ Ei·[Iy,i + (zs‑zs,i)²·Ai] |
Flächenmoment 2.Grades um y |
Iz |
= 1/ER·∑ Ei·[Iz,i + (ys‑ys,i)²·Ai] |
Flächenmoment 2.Grades um z |
Iyz |
= 1/ER·∑ Ei·[Iyz,i + (ys‑ys,i)·(zs‑zs,i)·Ai] |
Deviationsmoment |
ER |
|
E-Modul des Referenzquerschnittes |
Ist kein Referenzquerschnitt definiert wird für ER das kleinste E‑Modul aller Teile des Verbundquerschnitts verwendet.
Die graphische Bearbeitung der Querschnittsgeometrie erfolgt in einem eigenen Fenster.