Anzahl Zeitschritte: Anzahl der auszuführenden Zeitschritte bei der Integration der Bewegungsgleichungen.
Dauer des Zeitschrittes: Zeitdauer eines Zeitschrittes [s].
Ergebnisse alle n Schritte: Die Speicherung jedes n‑ten Zeitschrittes führt zur Reduzierung der Datenmenge. Die Genauigkeit der Integration wird nicht beeinträchtigt, jedoch die Qualität der Ergebnisdarstellung.
Statische Anfangsbedingung (LF): Der Schnittgrößen- und Deformationszustand des ausgewählten Lastfalls wird als statische Anfangsbedingung (Zustand zum Zeitpunkt t=0) bei der direkten Zeitschrittintegration angesetzt. Dies ist insbesondere bei nichtlinearen Untersuchungen (z.B. Seiltragwerke) von Bedeutung, um vor Aufbringung einer zeitlich veränderlichen Belastung die ständigen Einwirkungen zu erfassen. In einem solchen Fall ist bekanntlich eine Superposition nicht zulässig. Die Belastungen (z.B aus Eigenlast), welche die Anfangsbedingung erzeugen, sind zur Wahrung eines Gleichgewichtszustandes auch im zugehörigen dynamischen Lastfall (siehe unten) zu berücksichtigen. Diese können natürlich ebenfalls einen zeitlich veränderlichen Verlauf annehmen.
Art des Last-Zeit-Verlaufes
| • | periodisch am Gesamtsystem: Gleichartige cosinusförmige Erregung aller Freiheitsgrade mit f (t) = cos( 2π·fp· t + φp ). |
| • | instationär am Gesamtsystem: Gleichartige instationäre Erregung aller Freiheitsgrade. |
| • | Knotenbezogen: Unterschiedliche Last-Zeit-Verläufe für die verschiedenen Knoten bzw. Freiheitsgrade, welche in der Tabelle Knotenbezogene Last-Zeit-Verläufe definiert sind. |
| • | Lastbezogen: Es werden die in den Lasten festgelegten Last-Zeit-Verläufe verwendet. |
| • | Zugüberfahrt: Die geometrische Zuordnung der Zuglasten erfolgt über den zugehörigen Fahrweg. Der Fahrweg muss vollständig auf oder im Tragwerk verlaufen. Befinden sich Achslasten auf dem Fahrweg und können nicht einem Element zugeordnet werden, erfolgt eine Fehlermeldung. Die zeitabhängige Position der Achslasten ergibt sich in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und der Startzeit. Werden vom Anwender in einem Lastfall zusätzlich zu den Zuglasten noch andere Lastarten definiert, so werden diese als konstant über die Integrationszeit angesehen. |
Instationärer Last-Zeit-Verlauf: Nummer der instationären Lastfunktion.
Lastfrequenz: Frequenz fp der periodischen Erregung am Gesamtsystem [Hz].
Phasenverschiebung: Phasenverschiebung φp der periodischen Erregung am Gesamtsystem [rad].