Begrenzung der Verformungen

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SIA 262 Bemessung > Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit

Begrenzung der Verformungen

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Nach SIA 262, Ziffer 4.4.3, dürfen die Verformungen eines Bauteils oder Tragwerks weder die ordnungsgemäße Funktion noch das Erscheinungsbild beeinträchtigen. Dazu sind die Durchbiegungen auf die in der SIA 260 angegeben Werte zu begrenzen.

Im Programmsystem InfoCAD kann ein wirklichkeitsnaher Nachweis im Rahmen der Nichtlinearen Systemanalyse für Stab- und Schalentragwerke unter Berücksichtigung geometrischer und physikalischer Nichtlinearitäten geführt werden. Der Widerstand von im Verbund liegenden Spanngliedern geht z.Zt. nicht in die Berechnung ein.

Die Bearbeitung erfolgt in folgenden Schritten:

•Definition von Nachweissituationen über die Funktion Last­gruppe im Be­las­tungs­dialog durch Zusammen­stellung der maßgebenden Einzel­last­fälle. Dabei sind die ver­änder­lichen Lasten mit den Kombinations­bei­werten für die in der SIA 260 vorgegebene Kombination zu wichten.
•Auswahl der Nachweislastfälle im Dialog Nicht­lineare System­analyse / Gebrauchs­tauglichkeit der Berechnungs­ein­stellungen für die FEM- bzw. Stab­werks­be­rech­nung.
•Einstellen der im Grenzzustand der Trag­fähig­keit ermittelten Bewehrung im Aus­wahl­feld Aus­gangs­bewehrung (Maxi­mum aus Biegung, Robustheit, Risse­siche­rung und Ermüdung).
•Ausführen der FEM- bzw. Stab­werks­be­rechnung zur Ermittlung der Verformungen im Zustand II.
•Überprüfung der graphisch oder tabellarisch wieder­ge­gebenen System­ver­for­mun­gen.

Eine ausführliche Beschreibung der Nicht­linearen System­analyse ist dem ent­sprechenden Hand­buch­kapitel zu entnehmen.