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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Rissbewehrung bei Zwangsbeanspruchung |
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Nach SIA 262, Ziffer 4.4.2.3.7, kann die Begrenzung der Rissbreiten bei aufgezwungenen oder behinderten Verformungen durch Einlegen einer Mindestbewehrung erfolgen. Nach Ziffer 4.4.2.3.6 ist die Mindestbewehrung in die Zugzone der Bauteile einzulegen. Die Zugzone wird vom Benutzer durch Wahl einer Zwangseinwirkung (Zug oben/unten, zentrischer Zug) im Querschnittsdialog festgelegt.
Die Ermittlung der Mindestbewehrung erfolgt nach folgender Gleichung:
As = ks · fctd ·Act / σs,adm |
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mit
| ks | der Beiwert zur Berücksichtigung der Spannungsverteilung vor der Erstrissbildung. |
| ks = 1,0 | bei zentrischen Zwang |
| ks = 0,4 | bei Biegezwang von Rechteckquerschnitten, abgeleitet aus SIA D 0182, Gl. (10.7) |
| ks = 0,9 · Fcr / Act / fctd ≥ 0,5 | in allen anderen Fällen gemäß EN 1992‑1‑1, Gl. (7.3) |
mit der Zugkraft Fcr im Zuggurt im Zustand I unmittelbar vor Rissbildung mit der Randspannung fctd. Die Zugkraft wird durch Integration der Zugspannungen innerhalb der Fläche Act gewonnen.
| fctd | Bemessungswert der Betonzugfestigkeit. Je nach Auswahl im Querschnittsdialog kommt eine der folgenden Gleichungen zur Anwendung: |
mit
| t | Kleinste Abmessung des betrachteten Zuggurts [m]. Für Platten- und Rechteckquerschnitte unter Biegebeanspruchung gilt t = h/3. |
Der Beiwert kt kann im Querschnittsdialog vorgegeben werden. Der Vorschlagswert ist kt = 1,0.
| Act | Fläche der Betonzugzone bei Erstrissbildung im Zustand I. |
| σs,adm | Betonstahlspannung nach SIA 262:2017, Gleichung (100a), in Abhängigkeit von der gewählten Anforderung (Tabelle 17) und dem Stabdurchmesser der Längsbewehrung. |
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(100a) |
| wnom | Nominelle Rissbreite in Höhe des Bewehrungsschwerpunkts. |
| ∅s | Durchmesser eines Bewehrungsstabs. |
Optional wird nach Benutzerauswahl der in der Zugzone und im Verbund liegende Spannstahl gemäß Ziffer 4.4.2.3.10 auf As angerechnet.