Die Bemessung für Torsion erfolgt nach SIA 262, Ziffer 4.3.5. Es wird die Bügelbewehrung, die Längsbewehrung und der Widerstand des Betondruckfelds ermittelt. Bei gleichzeitig wirkender Querkraft- und Torsionsbeanspruchung wird, in Interpretation der Norm, die kombinierte Ausnutzung des Betondruckfelds
\begin{align*}
\frac{V_\mathrm{d}}{V_\mathrm{Rd,c}} +
\frac{T_\mathrm{d}}{T_\mathrm{Rd,c}}
\end{align*}
nachgewiesen. Der zu Grunde liegende ideelle Hohlquerschnitt wird, unabhängig von der normalen Querschnittsgeometrie, vom Anwender definiert. Bei Stahlbetonverbundquerschnitten wird die maßgebende Betonfestigkeit in TRd,c und VRd,c als Minimum der Teilquerschnitte angenommen.
Verwendete Formeln aus der Norm:
| 4.3.5 | Torsion und kombinierte Beanspruchung |
| 4.3.5.2 | Äquivalente Scheibenkräfte |
\begin{align*}
V_\mathrm{d,i}=
\frac{T_\mathrm{d}}{2 A_\mathrm{k}}\ z_\mathrm{i}
\end{align*}
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(54)
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| Vd,i | Bemessungswert der Querkraft in der Scheibe i . |
| Td | Bemessungswert des Torsionsmomentes. |
| Ak | Querschnittfläche entsprechend Figur 19. |
| zi | Hebelarm der Längskräfte in der Scheibe i . |
| 4.3.5.3 | Mitwirkende Scheibendicke von Vollquerschnitten |
| dk | Maximaler Durchmesser, welcher der Fläche Ak einbeschrieben werden kann. |