Für das Modell des geschichteten elastischen Halbraums (Steifemodulverfahren) sind die Schichtdicken sowie deren Steifemoduln erforderlich. Die Tiefe z der Bodenschichten zählt ab der Gründungssohle (Bodenplatte) des Bauwerkes. Die erste Bodenschicht beginnt somit bei z = 0, die letzte Schicht erstreckt sich bis z = ∞. Die Grenztiefe des Halbraums kann in der letzten Bodenschicht mit einem sehr hohen Steifemodul definiert werden. Die Eingabe kann über die Berechnungseinstellungen oder im Ordner Strukturbeschreibung der Datenbasis erfolgen.
Beispiel für die Schichtung des Halbraums unter einer Bodenplatte
Voraussetzungen für die Berechnung nach dem Steifemodulverfahren:
| • | Eine Berechnung ist nur für Flächen- und Volumenelemente möglich. |
| • | Alle gebetteten Flächen müssen die gleiche globale z‑Komponente aufweisen. |
| • | Den betreffenden Elementen muss ein Material mit einem Bettungsmodul in z‑Richtung zugeordnet sein. Er wird als Startwert für die Berechnung benötigt. |
| • | Die Querdehnzahl des Halbraums ist Null. |
| • | Systeme, bei denen infolge der Belastung die Setzungsmulde und die Verformung des Gründungskörpers unterschiedliche Vorzeichen aufweisen, können mit dem verwendeten Iterationsverfahren nicht exakt berechnet werden. |