Das Rechenprogramm arbeitet nach der Methode der finiten Elemente unter Ausnutzung der Rotationssymmetrie. Das Tragwerk wird in Elemente unterteilt, die in den Systemknoten miteinander verbunden sind. Als Unbekannte treten je Knoten die globalen Verformungen ur, uz und φ auf, welche durch Formulierung der drei Gleichgewichtsbedingungen am Knoten bestimmbar sind. Dies geschieht durch Aufbau der Elementsteifigkeitsmatrizen im jeweiligen lokalen System, Transformation auf globale Koordinaten und Einsortieren in die Gesamtsteifigkeitsmatrix des Systems. Nach Transformation der Lasten auf globale Koordinaten und Einführung der Lagerungsbedingungen des Tragwerks ergibt sich ein lineares Gleichungssystem ( K · u = p ) zur Bestimmung der unbekannten Knotenverformungen mit
| K | Gesamtsteifigkeitsmatrix, |
| u | Verformungsvektor der globalen Knotenverformungen, |