Im Massivbau werden Berechnungsmodelle verwendet, die aus einer Kombination von Stab- und Flächenelementen oder seltener, Volumenelementen aufgebaut sind. Diese Modelle erlauben z.B. die Abbildung von Bauzuständen und liefern ein detailliertes Bild der Beanspruchung des Tragwerkes. Sie können jedoch nicht direkt für Stahl- bzw. Spannbetonnachweise benutzt werden. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die Nachweise in aller Regel querschnittsbezogen sind. Zum Beispiel müssten für die Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit mehrere Elemente bezüglich ihrer Geometrie und Spannungen zu einer Einheit zusammengefasst werden. Dies ermöglichen die sogenannten Bemessungsobjekte (ausgenommen Bemessungsprogramm für DIN 1045:1988).